Konferenz  /  14. Mai 2024, 12:00 - 18:00 Uhr

​Nachhaltige Produkte im Online-Handel sichtbar machen: das Beispiel Fair Fashion

ZuSiNa-Abschlusskonferenz

​​​Auf der Abschlusskonferenz stellen die Forschungspartner des KI-Leuchtturmprojekts »ZuSiNa« Lösungsansätze am Beispiel des Textilsektors vor, die es entwickelt hat, um vertrauenswürdige und verbraucherfreundliche Nachhaltigkeitsinformationen im Online-Handel bereitzustellen. Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft auszutauschen und gemeinsam die Zukunft des nachhaltigen Konsums mitzugestalten.​​

​​​Die Bedeutung des Online-Handels im Konsumalltag von Verbraucherinnen und Verbrauchern wächst seit Jahren. Gleichzeitig steigt in der Bevölkerung das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum und die Nachfrage nach entsprechenden Angeboten. Doch bisher werden Nachhaltigkeitsinformationen bei Online-Intermediären wie Suchmaschinen, Preisvergleichsportalen und Online-Shops oft nicht systematisch und verbraucherfreundlich angezeigt.

​Im dem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) geförderten KI-Leuchtturmprojekt »ZuSiNa« haben die Forschungspartner am Beispiel des Textilsektors Lösungsansätze erforscht, um es Intermediären leichter zu machen, an vertrauenswürdige Nachhaltigkeitsinformationen zu gelangen und diese Informationen verbraucherfreundlich darzustellen. In der ZuSiNa-Abschlusskonferenz stellt das Projektteam die Ergebnisse vor und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft.

​Im Fokus der Fachkonferenz stehen folgende Fragestellungen:

  • ​Wie sollten Nachhaltigkeitsinformationen im Online-Handel verlässlich, verständlich und verbrauchergerecht dargestellt werden?
  • ​Wie müssten Datenströme organisiert werden, damit die relevanten Akteure in der »Daten-Supply-Chain« mit möglichst geringem Aufwand an die relevanten Nachhaltigkeitsinformationen gelangen?
  • ​Welche Hemmnisse haben sich gezeigt? Welche Lösungsansätze sind geeignet, diese Hemmnisse zu überwinden?
  • ​Was folgt hieraus für die Politik und Wirtschaft? Wie sollten die derzeit diskutierten Instrumente u.a. der Green Claims-Richtlinie, des Digitalen Produktpasses und der Textilstrategie ausgestaltet werden, um Verbraucherinnen und Verbraucher verlässlich, verständlich und verbrauchergerecht zu informieren? Welche Erwartungen leiten sich hieraus auch u.a. für die neue EU-Kommission ab?

​Das ZuSiNa-Vorhaben wird von den Projektpartnern ConPolicy-Institut für Verbraucherpolitik, DFKI, Fraunhofer ISI und Fraunhofer IAO umgesetzt.

Die Veranstaltung richtet sich an

Wirtschaft, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft