Mensch und Arbeitswelt  /  Donnerstag, 15.11.2018

Weiterbildung im Zeitalter von Industrie 4.0

Weiterbildung im Zeitalter von Industrie 4.0
Foto: Ludmilla Parsyak, © Fraunhofer IAO

Ein Blended-Learning-Seminar für betriebliche Interessenvertretungen

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt grundlegend, so auch die Qualifikationen, die Mitarbeitende künftig mitbringen müssen, um sich in der neuen Arbeitswelt zurechtzufinden. Doch wie kann ein Betriebsrat vorgehen, damit das Unternehmen dies erkennt und Weiterbildungsmaßnahmen anbietet und unterstützt?

Die aktuelle Debatte über die digitalisierte Arbeitswelt zeigt, dass Beschäftigte, wenn sie die Transformation im industriellen Umfeld mitgehen wollen, über neue oder veränderte Qualifikationen verfügen müssen. Damit die erforderlichen Qualifikationen im Rahmen von betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen schnellstmöglich angestoßen werden können, setzt das Fraunhofer IAO u.a. auf die Sensibilisierung und Qualifizierung betrieblicher Interessenvertretungen. Welche veränderten Arbeitsanforderungen zeichnen sich ab? Welche neuen Arbeitstätigkeiten entstehen? Welche beruflichen Qualifikationen erhalten besondere Relevanz? Welche Kompetenzprofile und welche Kompetenzlücken ergeben sich und mit welchen Maßnahmen sind diese zu unterstützen?

Seminar »Weiterbildung im Zeitalter von Industrie 4.0«

Diese und weitere Fragen werden über ein innovatives Blended Learning bearbeitet und beantwortet. Digitales, interaktives Online-Lernen wird dabei ergänzt um Phasen des Präsenztrainings im FutureWorkLab des Fraunhofer IAO, um Demonstratoren der Industrie 4.0 direkt zu veranschaulichen und zu erproben sowie Erfahrungen mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Wesentliches Ziel des Blended Learning ist es, die betrieblichen Interessenvertretungen im Hinblick auf Veränderungen in ihren Unternehmen zu befähigen, geeignete Weiterbildungsmaßnahmen zu thematisieren, zu initiieren und an deren konzeptioneller Vorbereitung, Planung, Auswahl und Durchführung mitzuwirken. Dabei sollen den spezifischen Belangen und Interessen aller Beschäftigtengruppen in besonderem Maße Geltung verschafft werden.

Nutzen

  • Sie lernen, neue und veränderte Qualifikationen von Beschäftigten in der Industrie 4.0 frühzeitig zu erkennen und können mit diesem Know-how erforderliche Weiterbildungsbedarfe thematisieren und initiieren.
  • Sie wirken kompetent und partizipativ an der Konzeption, Auswahl und Umsetzung von Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung mit.
  • Sie setzen die richtigen Impulse und tragen dazu bei, die Weiterbildungsbereitschaft und -beteiligung der Belegschaft im Unternehmen zu erhöhen und eine nachhaltige Weiterbildungsstrategie im Zuge der digitalen Transformation in ihrem Unternehmen zu implementieren.