Dienstag, 29.11.2016 - Donnerstag, 01.12.2016

Wertstrom Engineering

Wertstrom Engineering
© Vidady - Fotolia

 

Optimale wertstromorientierte Produktion

Eine optimale wertstromorientierte Produktion stellt hohe Anforderungen an die verantwortlichen Betreiber und Gestalter. Lösungsansätze und Umsetzungsstrategien vermitteln wir Ihnen mit unserem Seminar »Wertstrom-Engineering«. Wertstrom-Engineering (WSE) ist eine vom Fraunhofer IAO entwickelte Methodensammlung für effiziente und maßgefertigte Arbeitsprozesse in der Produktion.

Wertstrom- Engineering ist eine Sammlung von Methoden zur Darstellung und Gestaltung von Arbeitsprozessen in produzierenden Unternehmen. Alle Arbeitsprozesse – vom Auftragseingang bis zur Auslieferung – können optimiert und verkettet werden. Das verbessert nicht nur die Ablauforganisation, sondern auch die Liefertreue zum Kunden.

Ausgereifte Planungshilfen und eine systematische Vorgehensweise garantieren eine schnelle und zuverlässige Umsetzung sowie die Einbindung von Mitarbeitern aus allen Ebenen des Unternehmens. Als Fall- und Projektbeispiel dient ein in den Seminarablauf integriertes mittelständisches Referenzunternehmen, das mechatronische Produkte in vielen Ausführungen für unterschiedliche Märkte in Serien- und Einzelfertigung herstellt.

Das Seminar Wertstrom-Engineering bietet die Möglichkeit, die Methoden und Vorgehensweisen des Wertstrom-Engineerings an einem Referenzunternehmen anzuwenden. Die Lösungen werden dabei in Gruppenarbeit erarbeitet, konzipiert und im Referenzbetrieb umgesetzt. Anschließend werden diese Lösungen in einer Simulation getestet und mit Kennzahlen wie Liefertreue, Durchlaufzeiten, Beständen, Kosten und Erträgen bewertet.

Inhalte des Seminars

Zur Darstellung der Wertströme wurde eine farbige Symbolik neu entwickelt, die als Engineering Notation 4 oder kurz [EN4] bezeichnet wird. Die Methodensammlung zur Entwicklung von Soll-Wertströmen basiert auf einem arbeitswissenschaftlichen Fundament von fünf Paradigmen und 14 Gestaltungsoptionen.

Die unmittelbar verfügbaren Prozessmuster reichen dabei vom klassischen KANBAN, Just-in-Time und One-Piece-Flow bis hin zu verschiedenen Make-to-Order-Varianten. Logistische Grundmuster erstrecken sich vom klassischen Kommissionieren über Supermärkte bis hin zu Milkrun und Just-in-Sequences.

Die im Seminar behandelten Methoden bei variantenreicher Produktion sind

  • Produktion im Kundentakt (Just-in-Time)
  • Pull-on-Demand, KANBAN und Supermärkte
  • Ziehende Fertigung auch für Sonderprodukte
  • Just-in-Time und Kundenschnittstelle
  • Built-to-Order und Production-on-Demand
  • Logistikprozesse mit Kunden und Lieferanten
  • Fließprinzip: One-Piece-Flow, CONWIPs und FIFO-Puffer