Donnerstag, 25.02.2016 - Freitag, 26.02.2016

Perspektiven einer nachhaltigen Mobilität

nachhaltige Mobilität
© Fraunhofer IAO

 

Wie ländliche Räume und touristische Destinationen mit guten Konzepten punkten

Wie kann zukünftig für ländliche Räume und touristische Destinationen eine Grundversorgung im Bereich der nachhaltigen Mobilität gewährleistet werden? Lässt sich unser zukünftiger Lebensstil mit hohen Komfortanforderungen mit den nachhaltigen Mobilitätbestrebungen in ländlichen Räumen sowie touristischen Destinationen vereinbaren? Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmern »Perspektiven einer nachhaltigen Mobilität« für ländliche Räume sowie touristische Destinationen. Fachvorträge sowie interaktive Diskussionspanels thematisieren unterschiedliche Aspekte einer nachhaltigen Mobilität und ermöglichen es, Fragen sowie Thesen aufzuwerfen und gemeinsam zu beantworten.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung steht die Frage, wie ländliche Räume und touristische Destinationen mit guten, nachhaltigen sowie ganzheitlichen Mobilitätskonzepten als attraktive Lebens- und Wirtschaftsstandorte punkten können. Ziel ist es, eine Plattform für Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Fachgebiete aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft sowie Vertreter von Kommune und der Tourismusbranche zu schaffen, um unterschiedliche Sichtweisen, Erfahrungen, Vorstellungen und Bedenken rund um die Gestaltung nachhaltiger Mobilitätssysteme für ländliche Räume sowie touristische Destinationen zu diskutieren und gemeinsam Antworten zu finden.

Nachhaltige Mobilität als Schlüssel zur Steigerung der Standortattraktivität
Unsere Anforderungen an eine nachhaltige und zeitgleich komfortable Mobilität stellen ländliche Regionen sowie touristische Destinationen vor neue Herausforderungen in der Gestaltung ihrer Mobilitätssysteme. Die Frage, wie wir uns zeitgemäß, lebensstilgerecht und zeiteffizient zwischen und in Orten bewegen, ist das entscheidende Kriterium für die Wahl des Wohnorts in ländlichen Regionen, für die Auswahl einer touristischen Destination sowie für die Wahl des Mobilitätsmittels. Neben der nahtlosen Auslegung von Mobilitätsketten und multimodalen Mobilitätsangeboten bietet vor allem die Einbindung der Elektromobilität oder von Sharing-Konzepten (Bike, Car) sowie eines bedarfsgerechten ÖPNV-Angebots hervorragende Möglichkeiten zur Entwicklung von nachhaltigen und mobilen Regionen. Um entsprechende Mobilitätssysteme sinnvoll auslegen zu können, ist ein Verständnis der jeweiligen regionsspezifischen Herausforderungen, aber auch der systemischen Zusammenhänge von Mobilität und Nachhaltigkeit vor Ort unabdingbar – insbesondere im Fall von ländlichen Räumen sowie touristischen Destinationen, die jeweils stark individuell ausgeprägt sind. Der Fokus der Veranstaltung liegt daher auf den folgenden Fragen:

  • Erfahrungen und Strategien vorausgehender Regionen
    Vertreter aus Kommunen und Regionen berichten von Beispielprojekten und zeigen, wie sie den Anforderungen nachhaltiger Mobilität gerecht geworden sind.
  • Nachhaltige Mobilität und touristische Regionen
    Tourismus stellt im ländlichen Raum häufig das wirtschaftliche Rückgrat einer Region dar. Die Diskussion mit Fachexperten aus Forschung und Wissenschaft zeigt Trends, Chancen und Herausforderungen auf, die uns heute im Bereich der nachhaltigen Mobilität zeigen, wo morgen der Wettbewerb der touristischen Destinationen entschieden wird.
  • Wissenschaftliche Betrachtung der wesentlichen Herausforderungen
    Experten aus der Wissenschaft geben einen Einblick, welchen Herausforderungen sich ländliche Räume sowie touristische Destinationen in Zukunft stellen müssen.

Ihre Meinung ist gefragt:
Im Rahmen der Veranstaltung bieten wir den Teilnehmern verschiedene Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen und ihre Perspektiven aufzuzeigen:

  • Ein moderierter Workshop mit Erfahrungsaustausch mit dem Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität und Tourismus ermöglicht es, Fragen und Thesen aufzuwerfen und diese gemeinsamen mit den anderen Besuchern und Experten zu diskutieren.
  • Eine gemeinsame Abendveranstaltung bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen und Vernetzen.
  • Nachhaltiges E-Carsharing für touristische Räume kann am Beispiel des Garmisch-Partenkirchen Flinkster-Projekts erlebt und erfahren werden.