Mittwoch, 09.12.2015 / 8:00 Uhr

Konferenz Ultraeffizienzfabrik – Mit nachhaltiger Produktion heute Wettbewerbsvorteile für morgen schaffen

Konferenz Ultraeffizienzfabrik
© unger+ kreative strategen

 

Der neuartige Ansatz der Ultraeffizienzfabrik dient als Leitbild, nach dem eine industrielle Produktion in dicht besiedelten, hochindustrialisierten Regionen auch zukünftig möglich sein wird, weil ressourcenschonende Produktionstechnologien zum Einsatz kommen. In sachkundigen, praxisbezogenen Vorträgen können sich die Teilnehmer über Sinn, Zweck und Ziele der Ultraeffizienzfabrik informieren.

Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, sind produzierende Unternehmen gefordert, nicht nur äußerst flexibel auf dynamische Marktschwankungen zu reagieren, sondern gleichzeitig auch nachhaltig und wirtschaftlich zu produzieren. Die Lösung für diese Herausforderungen sehen viele in der »Ultraeffizienzfabrik« – doch was steckt hinter dem Begriff?

»Die Ultraeffizienzfabrik stellt die ausgewogenste und umfassendste Betrachtung für nachhaltige und verträgliche Produktion dar«, beschreibt Dr. Christian Kühne, Referent für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, das Konzept. Drei Fraunhofer-Institute haben im Rahmen des Projekts »Ultraeffizienzfabrik« die Wechselwirkungen zwischen den Handlungsfeldern Energie, Material, Emission, Mensch/Personal und Organisation betrachtet, Wechselwirkungen analysiert und Maßnahmen abgeleitet. Die daraus resultierenden zentralen Aspekte der Ultraeffizienzfabrik werden im Rahmen der Konferenz vorgestellt und zu einer ganzheitlichen Definition zusammengeführt
Mit dem Projekt möchte die Landesregierung Baden-Württemberg Unternehmen bei der Entwicklung zu einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Produktion unterstützen. Der neue Ansatz soll es vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ermöglichen, durch eine ganzheitliche Betrachtung die effektivsten und effizientesten Maßnahmen zu identifizieren. Best-Practice-Beispiele können anschließend von den Unternehmen für die eigene Umsetzung adaptiert werden.

Im Fokus stehen folgende Schwerpunkte

  • Handlungsfelder – Energie, Material, Emission, Mensch/Personal und Organisation
  • Betrachtungsebenen – Prozess, Produktion, Fabrik (urban und global)
  • System-dynamischer Ansatz bei der Modellierung von Unternehmensabhängigkeiten
  • Ganzheitliche Betrachtung bei Optimierungsansätzen, besonders langfristig angelegte
  • Aufbau einer Datenbank mit Best-Practices zur Unterstützung von Unternehmen bei der Maßnahmenauswahl

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden Raum und Zeit, sich mit spezifischen Fragen zu ihrem Unternehmen an die Expertinnen und Experten zu wenden.