Mensch und Innovation  /  Montag, 18.06.2018

Transfer neu denken – Akademisches Unternehmertum stärken!

Transfer neu denken – Akademisches Unternehmertum stärken!

Den Gründungsgeist in Forschung und Wissenschaft wecken

Deutschland ist als Wirtschafts- und Innovationsstandort, global betrachtet, ganz vorne mit dabei. Damit das so bleibt, ist ein gelungener Wissens- und Technologietransfer essenziell. Gerade von akademischen Spin-offs sind positive Effekte auf das nationale Innovationssystem zu erwarten. Deshalb stellt sich die Frage: Wie können mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu ermutigt werden, Unternehmen zu gründen?

Bisher nutzen noch zu wenige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse für eine Unternehmensgründung. Wie lässt sich dies zukünftig ändern und ein Wissens- und Technologietransfer nachhaltig stärken? Wie sind wirksame Strukturen und Prozesse in vorbildhaften, transferstarken Forschungseinrichtungen beschaffen? Und wie können Transferprozesse so gestaltet werden, damit sich die Perspektivenvielfalt in akademischen Unternehmensgründungen erhöht?

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt »Gender und Verwertung« beschäftigte sich seit drei Jahren mit diesen Fragen. In Rahmen des Projekts wurden unter anderem Interviews mit Transferverantwortlichen, verwertungsaffinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie akademischen Gründerinnen und Gründern geführt.

Auf der Abschlusskonferenz zum Projekt werden die zentralen Ergebnisse vorgestellt und Antworten auf die genannten Fragen gegeben. Außerdem wird diskutiert, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zielgruppenspezifisch und bedarfsorientiert zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Verwertungsprozess unterstützt werden können.

Schwerpunkte der Veranstaltung:

  • Vorträge aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik
  • Einblicke in die Projektergebnisse und Erkenntnisse über die Zielgruppe
  • internationale Best Practices
  • Vorstellung der Methoden zur bedarfsorientierten Entwicklung von Unterstützungsmaßnahmen für einen gelungenen Transfer
  • interaktive Workshops
  • Raum für Austausch und Vernetzung mit anderen Konferenzteilnehmenden