Mensch und Dienstleistung  /  Dienstag, 10.07.2018

Smart Services

Smart Services
© vege – Fotolia/Fraunhofer IAO

Internationalisier­ung des Service­geschäfts

Industrie 4.0 und damit einhergehende Smart Services führen derzeit zu einer deutlichen Veränderung von Wertschöpfungsprozessen. Um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, stellt deshalb eine zunehmende Anzahl an Unternehmen ihr Leistungsangebot um. Doch was ist zu beachten, wenn man Smart Services nicht nur auf dem nationalen, sondern auch auf dem internationalen Markt anbieten will? Dieser und weiteren Fragen gehen Experten aus Industrie und Forschung im Rahmen des Seminars nach.

Smart Services sind eines der zentralen Themen, wenn es um die Weiter- und Neuentwicklung von Leistungsangeboten in Unternehmen geht. Sie erlauben eine noch stärkere Fokussierung auf den individuellen Kunden und seine Bedürfnisse als es im klassischen Produkt- und Dienstleistungsgeschäft in der Vergangenheit bereits der Fall war. Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht dabei das Heranziehen von unterschiedlichen Daten, um maßgeschneiderte Bündel aus Produkten, Dienstleistungen und digitalen Diensten bereitstellen zu können. Auf diese Weise lassen sich die Qualität und Effektivität einer Leistung spürbar erhöhen. Über Serviceplattformen können beispielsweise die Verfügbarkeit und die Effizienz von Maschinen und Anlagen dauerhaft gewährleistet werden.

Seit einiger Zeit rückt zunehmend die Frage in den Vordergrund, was bei einer Internationalisierung des Smart-Service-Geschäfts zu beachten ist. Welche Rolle spielen die jeweiligen technischen, organisatorischen und kulturellen Marktbedingungen und wie unterscheiden sich Kundenbedürfnisse in verschiedenen Ländern? Gibt es Gemeinsamkeiten oder Bereiche, in denen eine länderübergreifende Standardisierung von Smart Services möglich ist?

Im Rahmen des Seminars präsentieren Experten aus Industrie und Forschung erste Lösungskonzepte und stellen erfolgreiche Beispiele aus der Praxis vor.