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Holistische Standortentwicklung von produzierenden Unternehmen Illustration Michael Hertwig, © IAT Universität Stuttgart

Konzeptstudie zeigt holistische Standortentwicklung von produzierenden Unternehmen auf

Mit einer Konzeptstudie präsentiert das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart Wege, um Wirtschaftsstandorte nachhaltig zu transformieren. Die Publikation zeigt erste Schritte zur Schaffung von Symbiosen hinsichtlich Ressourceneffizienz mit besonderem Fokus auf Gewerbeansiedlungen auf.

Wie können Ansätze zur Ressourcenschonung etabliert werden, ohne das Wirtschaftswachstum zu unterbinden? Antworten auf diese Frage liefert die Konzeptstudie »Holistische Standortentwicklung von produzierenden Unternehmen unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen mit dem Umfeld« des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert. Die Studie zeigt Wege auf, wie Unternehmen mit hohem Wertschöpfungsanteil den Spagat schaffen, ihre Ressourcen- und Energieeffizienz zu steigern und dennoch weiterhin erfolgreich zu wirtschaften und zu produzieren. Um diese Ziele zu erreichen, müssen laut der Studie symbiotische Strukturen zwischen den produzierenden Unternehmen und den Einrichtungen der Gewerbeansiedlung geschaffen werden. Ziel ist ein größerer Informationsaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg.

Gedanke der Symbiose als Ausgangspunkt für die Studie

Konzepte für das Produzieren in der Stadt gab es bereits im Jahr 2012. Bisherige Forschungen fokussieren jedoch die Verträglichkeit von Wohnen und Gewerbe und die ressourceneffiziente Produktion, nicht jedoch das Potenzial von symbiotischer Kooperation. Die neue Konzeptstudie greift bestehende Ansätze zu urbaner Produktion und Ultraeffizienz auf, erweitert diese aber hinsichtlich ihrer Anwendung auf bestehende Agglomerationen von produzierenden Unternehmen. Die Betreiber bzw. Organisatoren für die Gewerbegebiete werden durch die Ableitung eines Steuerungsansatzes unterstützt, die Wechselwirkungsbeziehungen zwischen den beteiligten Stakeholdern zu etablieren und zu steuern.

Im nächsten Schritt prüfen die Forscherinnen und Forscher den neu entwickelten Ansatz auf Anwendbarkeit und Nutzen. Die Studie »Holistische Standortentwicklung von produzierenden Unternehmen unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen mit dem Umfeld« ist über die untenstehende Webseite abrufbar.

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