Strategische Partnerschaft zwischen Fraunhofer und dem australischen »Innovative Manufacturing CRC« im Bereich Industrie 4.0

Strategische Partnerschaft zwischen Fraunhofer und dem australischen »Innovative Manufacturing CRC« im Bereich Industrie 4.0
© IMCRC

David Chuter (IMCRC CEO und Geschäftsführer), Frank Wagner (Leiter Strategische F&E-Kooperationen, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO) und Simon Marriot (IMCRC Vorstandsmitglied) auf einer Veranstaltung in Melbourne anlässlich der Unterzeichnung des Rahmenvertrags zwischen dem Innovative Manufacturing Cooperative Research Centre (IMCRC) und der Fraunhofer-Gesellschaft. (v.l.n.r.)

Rahmenvertrag fördert die Einführung von Industrie 4.0 in der australischen produzierenden Industrie

Die Unterzeichnung des Rahmenvertrags zwischen dem australischen Innovative Manufacturing Cooperative Research Centre (IMCRC) und der Fraunhofer-Gesellschaft am 12. Juli setzt einen wichtigen Impuls für die australische produzierende Industrie in Richtung Industrie 4.0.

Das Abkommen schafft einen Rahmen für die vielfältigen Kooperationsaktivitäten zwischen IMCRC- und Fraunhofer wie den Austausch von Wissen und die Verbreitung von Industrie 4.0-Technologien sowie Technologietransfer, gemeinsame Forschungsprojekte und Austauschmaßnahmen. Außerdem soll das IMCRC als zentrale Anlaufstelle für Fraunhofer-Forschungsarbeiten im Bereich Industrie 4.0 sowohl in Australien als auch in Neuseeland fungieren.

Der CEO und Geschäftsführer des IMCRC, David Chuter, sagte, dass die Partnerschaft mit Fraunhofer die Akzeptanz von Industrie 4.0-Technologien und innovativen Geschäftsmodellen beschleunigen und das Bewusstsein für den Wandel schärfen solle.

»IMCRC hat es sich zur Aufgabe gemacht, die australische produzierende Industrie von einer kapital- und arbeitsintensiven Produktion zu einer Industrie zu machen, die durch Innovationen in allen Bereichen des verarbeitenden Gewerbes neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt«, betonte er.

»Im Mittelpunkt des Rahmenvertrags stehen die bereits laufenden Arbeiten zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Australien und Deutschland, um die Einführung von Industrie 4.0 und anderen fortschrittlichen Best Practices und Methoden in der Produktion, insbesondere mit dem australischen Mittelstand, zu fördern«.

Forschungskooperation basiert auf enger Zusammenarbeit mit Fraunhofer IAO

Die Vereinbarung baut auf der engen Zusammenarbeit des IMCRC mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO auf - einem wichtigen Impulsgeber für die Einführung von Industrie 4.0 in Deutschland. Gemeinsam entwickeln beide Organisationen eine Reihe von spezifischen Bildungsmaterialien und Workshops, die praktisches Fachwissen vermitteln, um kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) beim digitalen Wandel zu begleiten.

Innes Willox, CEO der Australian Industry Group, Vorsitzender der Industrie 4.0 Taskforce in Australien und Direktor des IMCRC, sagte, die Beziehung zwischen den Organisationen sei in den letzten drei Jahren immer enger geworden, wobei Fraunhofer zu den Industrie 4.0-Initiativen beigetragen habe, die bereits zu Gunsten der australischen Industrie angelaufen seien.

»Das IMCRC arbeitet seit 2015 mit Fraunhofer zusammen, daher freuen wir uns mit dem Rahmenvertrag die Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Zukunft zu erweitern", führte er aus. "Er stellt auch eine wichtige Initiative im Rahmen unserer gesamten Forschungs- und Innovationsstrategie für die Industrie 4.0 dar und fördert die Investitionen in die moderne und digitale Produktion in unserer Region.«

Frank Wagner, Leiter des Bereichs »Strategische F&E-Kooperation« des Fraunhofer IAO, sagte: »Wir sehen ein erhebliches Potenzial im Bereich Industrie 4.0 für die australische produzierende Industrie. Mit fortschrittlichen und digitalen Produktionsverfahren kann diese sowohl ihre Wettbewerbsfähigkeit als auch ihre globale Relevanz erhöhen. Dies wird die Forschungs- und Innovationsbeziehungen mit Deutschland weiter stärken«.