Geschäftsmodelle für Netzwerker erleben

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Was gehört zu einer soliden Netzwerkgestaltung? Wie sieht ein Geschäftsmodell gemeinsamer Leistungserbringung aus? »INDiGeR – Innovative Netzwerke für Dienstleistungen und Gesundheit in Regionen von morgen« erforscht neue Lösungen vernetzter Versorgungsleistungen. Das Projekt stellt sich beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 6. bis 8. Juni 2018 in Berlin vor.

Wir alle wünschen uns in ganz verschiedenen Lebenslagen ein gutes Angebot passender und bezahlbarer Dienstleistungen für Prävention, Gesundheit und Pflege. Dienstleistungsnetzwerke sind eine Möglichkeit, durch kooperative Leistungserstellung ein wirksames und wirtschaftlich tragfähiges Leistungsangebot zur regionalen Versorgung zu schaffen. Im Projekt »INDiGeR – Innovative Netzwerke für Dienstleistungen und Gesundheit in Regionen von morgen« werden Antworten auf die Frage, wie kooperative Netzwerke gestaltet werden können, erarbeitet. Ziel ist es, Dienstleistern im Gesundheitsmarkt, Organisationen der Wohlfahrtspflege oder Privatpersonen einen Handlungsrahmen zu bieten, wenn sie die Initiative zur Schaffung von Netzwerken für innovative Versorgungleistungen ergreifen möchten.

Zusammen mehr schaffen als alleine!

Wertschöpfung in Netzwerken entsteht, funktioniert und wirkt nicht von alleine. Die besondere Herausforderung ist es, die verschiedenen Akteure mit ihren häufig sehr unterschiedlichen Interessen, Prozessen und Ressourcen zusammenzubringen und so zu koordinieren, dass eine gemeinsame Dienstleistung sichergestellt werden kann. Dazu haben die fünf beteiligten Projektpartner ineinandergreifende Hilfestellungen erarbeitet, die beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit von 6. bis 8. Juni 2018 in Berlin vorgestellt werden.

Neben den erarbeiteten Hilfen bietet der Messestand zudem die Möglichkeit, Good Practices aus der Praxis kennenzulernen. Des Weiteren findet am 7. Juni ein Satellitensymposium statt, das die Chancen und Herausforderungen gemischter Wohlfahrtsproduktion in regionalen Netzwerken aufweist. Im Symposium werden unter anderem die Fragen diskutiert, wie ein erfolgreiches Netzwerkmanagement gestaltet sein kann und wie sich Gesundheitsziele messen lassen. Die Besucherinnen und Besucher lernen einen einfachen Zugang zur Orientierung am bio-psycho-sozialen Modell für Gesundheit kennen und erfahren, warum die Entwicklung vernetzter Geschäftsmodelle für marktlich, wohlfahrtsstaatlich und ehrenamtlich organisierte Leistungserbringung gleichermaßen wichtig ist. Außerdem werden Fallstricke der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen im Netzwerkmanagement und ihre Vermeidung vorgestellt.

Das Projekt »INDiGeR – Innovative Netzwerke für Dienstleistungen und Gesundheit in Regionen von Morgen« wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe unter den Förderkennzeichen 02K12B000 – 02K12B004 betreut.

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