Mensch-Fahrzeug-Interaktion

Mensch-Fahrzeug-Interaktion
Foto: Bernd Müller, © Fraunhofer IAO

 

Vom Fahrerassistenz­system zum automatisierten Fahren

Neue Fahrzeuggenerationen bieten immer komplexere Technik, die für mehr Sicherheit und bessere Vernetzung sorgen soll. Eine intuitive Bedienung erhöht dabei Komfort, Fahrfreude und die Zufriedenheit der Nutzer. Mensch-Fahrzeug-Interaktionen entscheiden somit häufig über den Markterfolg und müssen gezielt entwickelt werden.

Am Fraunhofer IAO gestalten und testen wir seit über fünfzehn Jahren für namhafte Hersteller Benutzungsschnittstellen zwischen Mensch und Fahrzeug. Im eigens entwickelten »Vehicle Interaction Lab« lassen sich fahrer- und situationsadaptive Interaktionslösungen erarbeiten und verbessern – sowohl im Fahrsimulator als auch in Feldtests auf der Straße.

Für unsere Auftraggeber

  • realisieren wir virtuelle oder reale Prototypen für grafische, akustische und haptische Bedienkonzepte in Fahrzeugen,
  • stellen bewährte und innovative Werkzeuge und Methoden zur Konzeption von Mensch-Maschine-Interaktionen bereit,
  • erarbeiten wir Lösungen für den Übergang zum autonomen Fahren,
  • testen Human-Machine Interfaces (HMI) in Hinblick auf Ergonomie, Nutzerfreundlichkeit, Ablenkung sowie Fahrerlebnis,
  • erheben Referenzdaten für Fahrerzustände und
  • formulieren Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der HMI.

Sie wollen einen unabhängigen Blick auf die Bedienelemente und Innenraumsensoren in Ihren Fahrzeugen? Sprechen Sie mit unseren Expertinnen und Experten!

Weitere Informationen

 

Labor

Vehicle Interaction Lab

Wir setzen verschiedene Formen der Fahrsimulation sowie reale Fahrzeuge ein, um virtuelle Prototypen und HMI-Konzepte in frühen Entwicklungsphasen erlebbar zu machen.

  • Virtuelle Prototypen für Bedienkonzepte
  • Unabhängige Evaluierung von Prototypen
  • Werkzeuge und Methoden zur Fahrerzustandserfassung
  • Evaluierung hochautomatisierter Fahrzeugführung

 

Projekt

Neue Fahrerassistenz- u. Verkehrs­management­systeme für die Stadt

Wie intelligente und kooperative Systeme den Stadtverkehr zukünftig noch sicherer, wirtschaftlicher und umweltverträglicher machen, erforschen 31 Partner im Verbundprojekt »UR:BAN«. Dazu sollen neue Fahrerassistenz- und Verkehrsmanagementsysteme für die Stadt entwickelt werden. Besondere Beachtung findet dabei der Mensch in seinen vielfältigen Rollen im Verkehrssystem.

Projekt

HMI-Entwicklung und Probanden­studie im Fahrsimulator und auf der Straße

Kunde: Porsche AG

Auftrag: Konzeption und Entwicklung eines innovativen Head-Up Displays als HMI Element für informierende und warnende Assistenzsysteme

Beratungsinhalt: HMI-Anforderungsanalyse für zukünftige Fahrerassistenzsysteme, Konzeption und Entwicklung von automotive-fähiger Hard- und Software, Entwicklung von audio-visuellen Warnungen für das HMI, Validierungsstudien mit Probanden im Fahrsimulator und im Feldversuch

Projektergebnisse: Innovatives LED-basiertes Head-Up Display zum formschönen Einbau in den Fahrzeugprototyp

Laufzeit: 6 Monate

Projekt

Oberflächen-Qualitäts­empfinden bei PKWs

Kunde: BMW AG

Auftrag: Empirische Untersuchung der Wahrnehmung von Kfz-Oberflächen durch Kunden

Beratungsinhalt: Erstellung eines Testdesigns und der Testinstrumente, Vorbereitung eines Probandentests im Ergonomie-Labor des Instituts, Bau eines Versuchsstandes zur Gewährleistung eines einheitlichen Beleuchtungsstandards, Versuchsdurchführung mit 50 Probanden, Auswertung bezüglich des Qualitätsempfindens unterschiedlicher Oberflächen

Projektergebnisse: Erstellung eines Kriterienkatalogs mit Grenzwerten zur Beurteilung von Oberflächen in der Qualitätskontrolle bei der Automobilproduktion

Laufzeit: 12 Monate

Projekt

Usability-Studie von HMI-Prototypen für automatisiertes Fahren

Kunde: Valeo Schalter und Sensoren GmbH

Auftrag: Evaluation von Cockpit HMI-Prototypen für Teil- und Hochautomatisiertes Fahren

Beratungsinhalt: Prozessberatung während der iterativen und nutzerzentrierten Entwicklung von Ein- und Ausgabegeräten, Implementierung des Valeo CES Demonstrators im Fahrsimulator des Instituts, Durchführung von Fahrversuchen zur qualitativen und quantitativen Evaluation

Projektergebnisse: Potenzial- und Eignungsnachweis des HMI-Konzeptes für Teil- und Hochautomatisiertes Fahren mit Probanden, verbesserte Reaktionszeiten und Situationsbewusstsein, Optimierungsvorschläge für Usability und User Experience, wissenschaftliche Publikation

Laufzeit: 6 Monate