Cognitive Engineering and Production

Produktion effizient und attraktiv gestalten | Entwicklungen schnell und digital vorantreiben | Prozesse virtuell und partizipativ planen

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Die flexible Produktions­arbeit der Zukunft

Mittels innovativer Methoden und langjähriger Erfahrung für die Produkt- und Produktionsentwicklung betrachten die Wissenschaftlerteams den Produktentstehungsprozess von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Produktion. Für wettbewerbsstärkende Lösungen erproben wir neue Produkte und Prozesse in virtuellen Labs, wie dem Immersive Engineering Lab. Wir entwickeln diese in realitätsnahen Umgebungen wie dem Future Work Lab weiter und bringen so Neues schnell in die Anwendung.

Digitale Werkzeuge wie Virtual und Augmented Reality nutzen wir dabei unter anderem für die Gestaltung und Bewertung von Konzepten, Produkten oder Bauwerken. Wir erforschen die Möglichkeiten, durch Digital Engineering organisatorische Abläufe in technischen Bereichen produzierender Unternehmen und der Bauindustrie zu beschleunigen, zu verbessern und kostengünstiger zu gestalten. Unsere Kunden unterstützen wir ferner bei der Entwicklung effizienter und attraktiver Prozesse und Arbeitssysteme mit Fokus auf die produzierende Industrie. Unsere Teams verstehen ihre Arbeiten als soziotechnische Projekte, bei denen technische, prozessuale und effizienzorientierte Projekterfahrung ebenso wichtig ist wie Kenntnisse in der Führung, Moderation und dem Change Management.

Unsere Forschungs­schwerpunkte:

  • Prozessoptimierung durch digitales Engineering und modernes Produktionsmanagement: von der Idee zum Produkt
  • Identifikation zukünftiger Produkte und Märkte unter Betrachtung frugaler Innovationslösungen
  • Management der Produkt- und Strategieentwicklung, des Engineering 4.0 und der IT-Integration
  • Integrale Gestaltung von flexiblem Personaleinsatz, attraktiven Beschäftigungsformen und schlanken Produktionssystemen
  • Gestaltung des Arbeitsplatzes 4.0 in Entwicklung und Produktion
  • Mensch-Roboter-Kollaboration
  • Konzeption von Kollaborations- und Partizipationsprozesse durch Advanced Visualisation (Virtual und Augmented Reality)
  • Anwendung und Einsatz virtueller und erweiterter Realität für Industrie und Baubranche (BIM)

Projekte

 

Future Work Lab

Wohin entwickelt sich unsere Arbeit? Wie werden Mitarbeitende, Betriebsräte und Manager fit für die digitalisierte Arbeit von morgen? Wie können wir das Potenzial neuer Technologien optimal für unsere Arbeit einsetzen? Die Digitalisierung über die Produktionshallen hinaus hin zu Prozessen und Dienstleistungen wirft viele neue Fragen auf. Innovative Ansätze und Antworten bietet das Innovationslabor für Arbeit, Mensch und Technik, das Future Work Lab.

 

MyCPS: Mensch­zentrierte Cyber-Physical Systems

Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems: Ziel des Forschungsprojekts MyCPS ist die Erarbeitung und pilothafte Erprobung systematischer Vorgehensweisen zur praktikablen, auf den Menschen zentrierten Umstellung (Migration) digitalisierter Produktionsprozesse hin zu cyber-physischen Systemen (CPS).

 

PreVilog: Gesunde Arbeitsplätze in der Intralogistik

Viele Arbeitsplätze in der Intralogistik sind für die langfristige Gesundheit nicht förderlich. Lange Wege und hohe Gewichte machen die dort anfallende Arbeit häufig körperlich belastend. Im Projekt PreVilog wird erstmalig ein Monitoring-System entwickelt, das kurz- und langfristig wirkende gesundheitsgefährdende Belastungen in der konkreten Arbeitssituation sichtbar macht.

 

Rokoko: Mensch-Roboter-Kollaborationen

Die direkte Zusammenarbeit von Mensch und Roboter ohne Schutzzaun gewinnt bei der Montage variantenreicher Produkte immer mehr Bedeutung. Welcher Robotertyp soll wo und wie zum Einsatz kommen? Wie aufwändig ist seine Inbetriebnahme und Programmierung? Zielsetzung des Forschungsprojektes Rokoko ist die Entwicklung und Erprobung von Methoden und Werkzeugen zum sicheren, wirtschaftlichen und akzeptierten Einsatz von Robotern in kollaborativen Montageumgebungen.

 

Virtuelles Anforderungs­management im kunden­integrierten Innovationsprozess

Die VitAmIn-Methodik liefert eine systematische Vorgehensweise zur Nutzung von Virtual Reality (VR) zur Anforderungsgewinnung. Sie vereint Kundenauswahl, Anforderungserhebung und Virtuelle Realität und verknüpft sie entlang des Produktentwicklungsprozesses.

 

»VisB+«: Visualisierung in Bürger­beteiligungs­verfahren

Wie können moderne Visualisierungstechnologien eingesetzt werden, um Bürger bei der Planung großer Bauvorhaben einzubinden? Größere Bauprojekte verursachen immer wieder Konflikte. Projekte müssen daher so geplant und kommuniziert werden, dass die Öffentlichkeit diese annimmt und akzeptiert. Welchen Beitrag können Visualisierungen zur Verständlichkeit und Glaubwürdigkeit von Bauplanungen leisten?