Vom Mähroboter zum Einkaufsassistent: Wo Roboter eingesetzt werden können
Wie Roboter künftig Städte konkret unterstützen können, veranschaulicht das Whitepaper anhand von sechs Anwendungsfeldern. Dazu gehören Roboter, die bedarfsgerecht Abfall entsorgen, Grünflächen pflegen oder Brücken und Tunnel automatisch auf Schäden untersuchen sowie Assistenzroboter, die Patientinnen und Patienten durch Krankenhäuser begleiten oder beim Einkaufen helfen. Die Beispiele verdeutlichen, wie autonome Systeme schrittweise von einzelnen Anwendungen zu vernetzten urbanen Dienstleistungen weiterentwickelt werden können.
Sind Städte und Kommunen ready?
Mit dem im Whitepaper vorgestellte »Urban Robotics Readiness Index« können Städte und Kommunen prüfen, wie gut sie auf den Einsatz autonomer Robotik vorbereitet sind. So können sie organisatorische, technische und rechtliche Handlungsbedarfe frühzeitig erkennen.
Das Fraunhofer IAO unterstützt Städte und Kommunen dabei, geeignete Einsatzszenarien zu identifizieren, Reallabore aufzubauen, digitale Zwillinge und Simulationsumgebungen einzusetzen sowie Geschäfts- und Betriebsmodelle für den langfristigen Betrieb zu entwickeln. Das Whitepaper plädiert letztendlich für einen Perspektivwechsel: von Robotern als einzelne Produkte hin zu der Robotik als Teil der städtischen Infrastruktur für Dienstleistungen.