Ko-kreative Entwicklung intelligenter Dienste

Vorgehensweise und mobile Labor-Infrastruktur zur ko-kreativen Entwicklung Smarter Services

Heraus­forderung

Digitale Technologien halten Einzug in jegliche Sektoren und Branchen und bringen in gleichem Maße Herausforderungen wie Chancen mit sich. Auch Anbieter kommunaler Versorgungsdienste, Bildungseinrichtungen und (private) Mobilitätsanbieter spüren den Veränderungsdruck. Für sie bietet eine Erweiterung ihres Leistungsspektrums um Smart Services die Möglichkeit, neue Geschäftsfelder zu erschließen oder bestehende Angebote zu verbessern, um so den Kundenanforderungen der Gegenwart gerecht zu werden.

Um bestehende Services mit Hilfe von Daten zu verbessern oder neue Services zu entwickeln, ist es hilfreich, vielfältige Perspektiven in den Ideation-, Entwicklungs- und Evaluationsprozess einzubinden. In vielfältigen Lebenserfahrungen, Kompetenzen, Nutzungsgewohnheiten und Vorlieben liegt großes Innovations- und Optimierungspotenzial, das es zu nutzen gilt. Damit die Einbindung auf strukturierte Art und Weise in den unterschiedlichen Phasen des Service-Innovationsprozesses gelingt, wurde eine Vorgehensweise zu ko-kreativen Entwicklung datengestützter Services entwickelt.

Methodik

Mit einer eigens entwickelten Vorgehensweise zur Innovation datengestützter Services bietet das Forschungs- und Innovationszentrum Kognitive Dienstleistungssysteme KODIS die nötigen Tools und Kompetenzen, um in ko-kreativen Workshops gemeinsam mit Akteuren aus dem kommunalen Umfeld und potenziellen Nutzenden Smart Services zu entwickeln und diese unter realen Bedingungen zu testen.

Der gesamte Prozess wird durch eine mobile Labor-Infrastruktur unterstützt. Diese beinhaltet das für die datengestützte Serviceentwicklung benötigte Equipment – von einer Sensorik-Werkstatt und Visualisierungslösungen bis hin zu Service-Mapping-Tools und Kreativmaterialien. Durch seine Bauweise ist das mobile Labor autark einsetzbar, womit es stets im direkten Umfeld des zu entwickelnden Service genutzt werden kann. Dies ermöglicht es, ein schnelles und gezieltes Verständnis des Umfelds zu schaffen, Empathie für die potenziellen Nutzenden des Service aufzubauen, mit ihnen in Kontakt zu treten sowie den Service unter realen Bedingungen zu testen und zu evaluieren.

Durch das breite Methodenspektrum und die vielseitige Ausstattung können Workshops auch als digitale oder hybride Veranstaltungen stattfinden. 

Ergebnis

Die entwickelte Vorgehensweise fördert agiles Arbeiten, nutzerzentrierte und lösungsorientierte Ansätze wie Design Thinking sowie ko-kreative Formate im Innovationsprozess.

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