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Erfolgsrezept Frugal Innovation

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Erfolgsrezept Frugal Innovation © alphaspirit - Fotolia.com

Clevere Lösungen für neue Kunden und Märkte

Dass eine erfolgreiche Innovation nicht immer ein Mehr an technischen Finessen bedeuten muss, zeigen Beispiele etablierter Unternehmen wie Bosch, Siemens und Mettler-Toledo. Ihr Erfolgsrezept? Robuste, einfache Lösungen, die dem kleinen Budget der Zielkunden ebenso gerecht werden wie dem Qualitätsimage der Konzerne. Wie dies gelingen kann, lernen Unternehmen in diesem interaktiven Workshop.

Hintergrund: Das Phänomen Frugal

Aufstrebende Märkte wie China, Indien und Südamerika stellen für viele deutsche Unternehmen die Absatzmärkte der Zukunft dar. Obwohl die dort aufsteigende Mittelschicht nur über eine vergleichsweise geringe Kaufkraft verfügt, positionieren sich zunehmend Anbieter aus diesen Ländern auch erfolgreich im globalen Wettbewerb. Dabei konkurrieren sie auch mit Unternehmen, die sich als Vorreiter in Sachen Innovation und Qualität einen Namen gemacht haben. Um mithalten zu können, muss die deutsche Wirtschaft ihre Positionierung neu justieren. Gelingen kann das mit robusten, einfachen Innovationen – sogenannten frugalen Innovationen – die das etablierte Leistungsportfolio für Kunden mit kleinem Budget abrunden. Dass frugale Innovationen ein großes Potenzial darstellen, um Zukunftsmärkte zu erschließen und sich von Niedrigpreiskonkurrenten abzugrenzen, zeigen zahlreiche Erfolgsgeschichten renommierter Unternehmen wie Bosch, Siemens, Mettler-Toledo, Claas, Levis und Coca-Cola, aber auch kleine Erfinder des sogenannten Do-it-Yourself- bzw. Maker Movements.

Inhalte der Veranstaltung:

  • Einblicke in das globale Phänomen Frugal Innovation
  • Praxisberichte der Unternehmen Carl Zeiss und Basler
  • Bericht über das Maker Movement in den USA
  • Kurz-Methoden-Training für die Entwicklung eigener Ansätze

Entwicklung frugaler Innovationen

Insbesondere für innovative deutsche Unternehmen, auch aus dem Mittelstand, eröffnen frugale Innovationen eine wichtige Chance, da die Entwicklung erfolgreicher Konzepte besonderes Know-how und Ingenieursgeschick erfordert. Produktkomplexität zielgruppengerecht zu verringern ist keine leichte Übung. Im Gegenteil: Gerade das Design schlanker Lösungen, die mit möglichst geringen Kosten auskommen und zugleich den Erwartungen der Kunden entsprechen, benötigt eine Kombination von Erfahrung, unkonventionellem Denken und erfinderischem Geschick. Darüber hinaus gilt es, Synergien zu vorhandenen Lösungen zu nutzen und das Image der Marke zu schützen. Entwicklungsabteilungen, die frugale Innovationen als Herausforderung begreifen, sehen daher gerade im Prinzip der Vereinfachung eine spannende Entwicklungsmöglichkeit. Frugale Innovationen finden sich jedoch nicht ausschließlich im Portfolio von Unternehmen. Auch Initiativen einzelner Erfinder, die den Markt von unten aufrollen, sind Teil der Frugal-Innovation-Bewegung. Ihr Beispiel setzt auch Impulse für etablierte Unternehmen, wie die zunehmende Zusammenarbeit mit Start-ups und die Gründung von Corporate-Startup-Bereichen zeigen.

In unserem interaktiven Workshop bieten wir einen Einblick in die verschiedenen Perspektiven des Phänomens und praktische Unterstützung beim Umsetzen eigener Lösungen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um einen guten Erfahrungsaustausch und interaktive Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Termin:
30. Mai 2017

Die Veranstaltung richtet sich an:
Führungskräfte und Leistungsträger aus den Bereichen Forschung & Entwicklung, Innovationsmanagement, Produktmanagement und strategische Unternehmensführung.

Veranstaltungsort:

Fraunhofer-Institutszentrum Stuttgart – Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt 495 € pro Person. In der Gebühr enthalten sind die Teilnahme an den Vorträgen, Tagungsunterlagen, das Mittagessen sowie die Erfrischungen während der Pausen.

Sonderkonditionen:
Bei einer Anmeldung bis zum 31. März 2017 wird ein Rabatt von 50 € gewährt.

Anmeldeschluss:
22. Mai 2017

Veranstalter:
Verein zur Förderung produktionstechnischer Forschung (FpF) e.V., Stuttgart und Fraunhofer IAO, Stuttgart

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