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Wertstrom-Engineering
Wie viel ERP braucht eine Produktion nach dem Wertstrom-Prinzip?

Mit der Methode des Wertstrom-Engineering hat das Fraunhofer IAO ein Verfahren entwickelt, mit dem Unternehmen ihr Produktionssystem effizient und zugleich individuell gestalten können. Das Vorgehen hilft dabei, alle Produktionsprozesse – vom Auftragseingang bis zur Auslieferung – zu optimieren und zu verketten. So verbessert sich nicht nur die Ablauforganisation, sondern auch die Liefertreue zum Kunden.

Dabei gelten die Ansätze einer verschwendungsfreien, am Wertstrom orientierten, ziehenden Prozessorganisation: Schnelles Rüsten und geringe Bestände statt »optimaler« Losgrößen. Flexible Kapazitäten statt Auftragsterminierung. Fertigen nach Verbrauch statt Planung mit Bedarfsprognosen. In der Praxis lassen sich die genannten Ansätze schwer mit der aufwändigen MRP-Planungslogik der ERP-Systeme in Einklang bringen.

Speziell für Unternehmen mit variantenreicher Einzel- und Kleinserienfertigung haben Experten am Fraunhofer IAO die Methode des Wertstrom-Engineerings weiter entwickelt. Das Zusatzmodul »Der Wertstrom im ERP« vertieft Lösungen, die schlanke Prozesse mit ERP-Systemen vereinbaren.

Um Interessierte über die Methode des Wertstrom-Engineerings und das Zusatzmodul »Der Wertstrom im ERP« zu informieren, veranstaltet das Fraunhofer IAO in Stuttgart, am Mittwoch, 6. April 2011, ab 14 Uhr ein Modellfabrikforum. Institutsleiter Prof. Dieter Spath stellt in seinem Einführungsvortrag vor, wie der maßvolle Einsatz von ERP-Systemen die Wertströme in Unternehmen unterstützt. Dr.-Ing. Stefan Gerlach aus dem Competence Team Produktionsmanagement am Fraunhofer IAO präsentiert Ansätze für ein schlankes Bestands- und Kapazitätsmanagement.

Aus der Praxis berichten Bernhard Kirchgäßner, Produktionsleiter bei der SEW Eurodrive GmbH & Co. KG in Bruchsal sowie Norbert Kleinhansel, Leiter SCM im Werk Nürtingen der Metabowerke GmbH. Die Praxisberichte zeigen, wie eine schlanke Produktionslogistik mit minimalem Buchungsaufwand auskommt und wie eine flexible Kapazitätsplanung nach Kundenbedarf im Unternehmen umgesetzt wurde.

Im Anschluss an die Vorträge haben die Teilnehmer Gelegenheit, in der Modellfabrik des Fraunhofer IAO Beispiele für ein Bestands- und Kapazitätsmanagement kennen zu lernen und über die Methoden zu diskutieren.

Das Modellfabrikforum richtet sich in erster Linie an mittelständische Produktionsunternehmen.

Termin
6. April 2011 (.ics)
Institutszentrum Stuttgart der Fraunhofer-Gesellschaft (IZS)

Teilnahmegebühr
295 €

Veranstalter
Verein zur Förderung produktionstechnischer Forschung e.V., Stuttgart, und Fraunhofer IAO, Stuttgart

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