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Trendstudie zur Zukunft der Lebens- und Arbeitswelt

Erste mögliche Antworten auf die Frage »Wie werden wir in Zukunft leben und arbeiten?« hat das Fraunhofer IAO im Dialog mit nationalen und internationalen Wissenschaftlern sowie Vertretern von Unternehmen, Organisationen und kommunalen Körperschaften im Rahmen des Zukunftsforums 2011 im Januar in Stuttgart vorgestellt und diskutiert. Die hohe Resonanz auf die Veranstaltung und der breitgefächerte Teilnehmerkreis zeigen den dringenden Bedarf an zukunftsfähigen Lösungen auf diesem Themengebiet.

Bereits die Entwicklungen der letzten zehn Jahre haben sowohl den beruflichen als auch den privaten Alltag deutlich verändert. Arbeit wandelt sich immer mehr zu Wissensarbeit, Arbeitsinhalte werden immer komplexer, neue Arbeitsformen entstehen und bauen auf bestehenden personenorientierten Erfahrungen auf. Es gilt, die zunehmend autonom agierenden Wissensarbeiter durch kommunikationsorientierte Arbeitsprozesse zu vernetzen. Hinzu kommen Metatrends wie endliche Ressourcen, Klimawandel, Demografie und steigender Wohlstand, die vielschichtige Veränderungen mit sich bringen.

Doch welche Einflussfaktoren sind zukünftig besonders relevant? Um neue Erwartungshaltungen der Wissensarbeiter zu erfassen, führt das Fraunhofer IAO im Forschungsprojekt OFFICE 21® die Umfrage »Wissensarbeit 2020Plus« durch, die im Internet unter www.office21.de/umfrage zu finden ist. Diese richtet den Blick bewusst zehn bis 20 Jahre in die Zukunft. Die Forscher betrachten künftige Arbeitsformen und Infrastrukturen und schätzen ein, wie wir arbeiten und leben werden. Dies umfasst dabei z.B. folgende Fragestellungen:

  • Wo stehen wir heute und in welche Richtung verändert sich die Arbeits- und Beschäftigungssituation für Wissensarbeiter in den nächsten zehn bis 20 Jahren?
  • Wie wirkt sich der Einsatz von bildbasierten Kommunikations- und Kollaborationswerkzeugen auf unsere Mobilität, auf Arbeitsorte und auf die Büroumgebungen selbst aus?
  • Welche Rolle spielen virtuelle Netzwerke?
  • Wie werden wir mit intelligenten Gebäuden oder Räumen kommunizieren, damit uns diese optimal in unserem Alltag auch bis ins hohe Alter unterstützen?
  • Wie verändert sich mittelfristig unsere Wohn- und Lebenssituation auch im Alter insgesamt?

Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 20 Minuten. Jeder Teilnehmer erhält auf Wunsch eine Zusammenfassung erster Zwischenergebnisse der als Langzeiterhebung angelegten Trendstudie.

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