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Ponta Levis, Mischtechnik auf Leinwand © Veronica Solzin

Kunst und Wissenschaft gehen am Fraunhofer IAO immer wieder eine spannende Symbiose ein. Die regelmäßig wechselnden Ausstellungen im Institutsgebäude sind einerseits Inspiration für die Wissenschaftler und andererseits eine reizvolle Plattform für die Künstler. Ab Montag, 21. September 2009, werden die Bilderwelten von Veronica Solzin die Wände des IAO mit neuem Leben füllen. Bis 19. Dezember 2009 können Interessierte die Ausstellung »Nähe und Distanz« besuchen.

In den Arbeiten der Künstlerin stehen Abstraktion und freie assoziative Bildfindung im Vordergrund. Die Maserung eines Steins, ein rostiges Metallstück, eine schrundige Rinde können Quelle der Inspiration sein. Veronica Solzin arbeitet nicht nach einem festgelegten Plan, sondern lässt sich von den Möglichkeiten des Materials anregen. Collageteile, Sand, Erde und die Farbe in ihrer elementaren Kraft - meist Pigmente - spielen eine wesentliche Rolle. Die entstehenden Formen sind nicht starr, sondern in ständiger Bewegung. Unterschiedliche Farbgestalten, die neblig-transparent oder steinig-schwer sein können, durchdringen sich.

Farbschichten legen sich übereinander und lassen den Untergrund durchscheinen oder werden durchpflügt, um das darunter Liegende freizulegen. Formen tauchen auf und werden wieder verschluckt. Durch Farbe, Form und/oder Material versucht die Künstlerin alle Bildteile miteinander zu vernetzen und den Bildkörper als atmenden Organismus erscheinen zu lassen.

1956 in Albstadt geboren lebt Veronica Solzin heute in Michelbach/Bilz. Bereits während ihrer Schulzeit in Ludwigsburg besucht sie die Abendmalklasse bei Prof. H. Peters an der Kunstakademie Stuttgart. Nach dem Abitur 1976 macht sie zunächst eine kaufmännische Ausbildung und studiert Betriebswirtschaft, ehe sie 1988 zur Malerei zurückfindet. Sie holt sich Inspiration in weiteren Seminaren, unter anderem bei Hans Köhler und bei Jo Bukowski und Peter Tomschiczek an der Kunstakademie Bad Reichenhall.

1991 bezieht sie ihr eigenes Atelier in Schwäbisch Hall, arbeitet von nun an als freischaffende Künstlerin und gibt nach einem Kontaktstudium für Erwachsenenbildung ihr Wissen in Kursen weiter. Heute ist sie Mitglied im Kunstverein Schwäbisch Hall, in der Gesellschaft für Kunst Hohenlohe, im Hohenloher Kunstverein und nimmt regelmäßig an deren Jahresausstellungen teil.

Wer die Arbeiten Veronica Solzin kennen lernen möchte, ist herzlich zur Vernissage am Montag, 21. September 2009, eingeladen. Beginn der Vernissage ist um 18.30 Uhr im Institutszentrum Stuttgart der Fraunhofer-Gesellschaft (IZS) im Turm I, Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart-Vaihingen. Unter dieser Adresse können Interessierte dann bis einschließlich Samstag, 19. Dezember 2009, jeweils montags bis freitags zwischen 8 und 19 Uhr, die Ausstellung besuchen. Der Eintritt ist frei.

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