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    Moritz Hämmerle

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 Personalflexibilität Foto: Bernd Müller, © Fraunhofer IAO

Dr. Moritz Hämmerle überzeugt die WGAB-Jury mit Dissertation zu Personalflexibilität

Produzierende Unternehmen haben große Probleme, den steigenden Bedarf nach flexiblem Personaleinsatz zu erfüllen. In seiner Dissertation entwickelte Dr. Moritz Hämmerle eine Methode, welche die Auswahl passender Instrumente zur Umsetzung der Flexibilitätsanforderungen erleichtert – und erhält dafür den Dissertationspreis der WGAB.

Immer stärkere und kurzfristige Marktschwankungen bereiten vor allem produzierenden Unternehmen Probleme. Sie müssen diese mit einem flexiblen Einsatz gut qualifizierter Produktionsmitarbeiter abfangen. Eine Aufgabe, die mit herkömmlichen Instrumenten bisher schwer umsetzbar war. Für Fraunhofer IAO-Wissenschaftler Dr. Moritz Hämmerle stellte sich daher zu Beginn seiner Dissertation die Frage, wie viel und welche Personalflexibilität ein Unternehmen benötigt, um einerseits wettbewerbsfähig zu sein und andererseits die Interessen der Belegschaft zu berücksichtigen. Das Ergebnis überzeugte die Jury der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Arbeits- und Betriebsorganisation (WGAB).

Innovative Methode zahlt sich aus

Es existieren zwar zahlreiche Instrumente der Personalflexibilität, wie etwa Arbeitszeitkonten oder Leiharbeit. Doch welches Instrument ist für welche spezifischen Rahmenbedingungen geeignet? In seiner Dissertation entwickelte Dr. Moritz Hämmerle eine Methode zur strategischen Dimensionierung von Flexibilitätsinstrumenten. Ganz konkret werden damit 23 der wichtigsten Instrumente mit ihren komplexen Wirkungen in einem mathematischen Dimensionierungsmodell abgebildet. So kann sich das Unternehmen einen Überblick verschaffen, welches Instrument für welche Rahmenbedingungen geeignet ist und wie lange und wie intensiv es eingesetzt werden sollte. Für Unternehmen kann dieser einzigartige Ansatz einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit leisten. Dieser Meinung ist auch die Jury des WGAB, welche die Dissertation mit dem WGAB-Preis auszeichnete.

WGAB zeichnet herausragende Dissertationen aus

Beim WGAB handelt es sich um eine renommierte Vereinigung aus Hochschullehrern aus den akademischen Bereichen der Arbeits- und Betriebsorganisation. Sie verfolgt das Ziel, einen erfolgreichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis herzustellen und so den Transfer wertvoller Forschungsergebnisse zu ermöglichen. Einmal im Jahr wird eine herausragende Dissertation ausgezeichnet. Voraussetzung dafür ist die Erfüllung spezifischer Preiskriterien: Wirtschaftsrelevanz, Neuartigkeit, Interdisziplinarität und wissenschaftliche Qualität.

Die Erkenntnisse aus seiner Dissertation hat Moritz Hämmerle in verschiedenen Beratungs- und Forschungsprojekten eingesetzt. Weitere Informationen dazu sowie die Dissertation »Methode zur strategischen Dimensionierung der Personalflexibilität in der Produktion« sind über die angegbenen Links zu finden.

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