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virtuelle Produktentstehung und intelligente Fabriken

Herausforderungen der Digitalisierung für Industrieunternehmen im Fokus

Das Fraunhofer IAO und das chinesische State Key Lab for Intelligent Manufacturing Systems Technology arbeiten künftig zu den Themen virtuelle Produktentstehung und intelligente Fabriken zusammen. Diese Kooperation haben die beiden Forschungseinrichtungen im Rahmen des 8. Deutsch-Chinesischen Forums für wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit vereinbart.

Die Digitalisierung krempelt die Wirtschaft um – in Deutschland genauso wie in China, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen und mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Das Fraunhofer IAO und das chinesische State Key Lab for Intelligent Manufacturing Systems Technology wollen die Herausforderungen der Digitalisierung für Industrieunternehmen künftig gemeinsam adressieren und an Möglichkeiten forschen, wie die Potenziale genutzt werden können. Dazu haben die Partner im Rahmen des 8. Deutsch-Chinesischen Forums für wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

Das Forum wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Premierminister Li Keqiang eröffnet. Nach einer Podiumsdiskussion zwischen Vertretern von Industrieunternehmen und den beiden Regierungschefs wurden in einer Zeremonie 48 ausgewählte Projekte und Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet.

Digitalisierung im Kontext virtueller Produktentstehung und intelligenter Fabriken

Die beiden Partner werden zunächst zu den Themen virtuelle Produktentstehung und intelligente Fabriken zusammenarbeiten. Längerfristig könnte die Kooperation beispielsweise auf die Gebiete Cloud Computing und Service Engineering ausgeweitet werden.

Im Kontext der virtuellen Produktentstehung wird die Digitalisierung von der Idee für ein Produkt bis zu seiner Produktion betrachtet. In der Kooperation werden daher Bereiche wie die Konzeption und Konstruktion von Produkten sowie Produktions-, Montage- und Fabrikplanung mit digitalen Werkzeugen bis hin zu Virtual und Augmented Reality weiterentwickelt.

Das Themenfeld Entwurf und Umsetzung intelligenter Fabriken ist ein wesentlicher Aspekt der deutschen Strategie »Industrie 4.0« sowie entsprechend dem chinesischen »Made in China 2025«. Im Rahmen der Zusammenarbeit betrachten die Forschungseinrichtungen zunächst Elemente wie die intelligente Produktion und Montage unter besonderer Berücksichtigung des Menschen als Arbeitskraft. Die Partner entwickeln jeweils neue Ansätze, Methoden und Werkzeuge unter Berücksichtigung von Unterschieden und Übereinstimmungen der Charakteristika auf deutscher und chinesischer Seite.

Langjähriges Engagement in China

Durch die Kooperation mit dem State Key Lab for Intelligent Manufacturing Systems stärkt das Fraunhofer IAO sein langjähriges Engagement in China. Erste Projekte für Industrieunternehmen führte das Fraunhofer IAO in China schon in den 1980er Jahren durch. Darüber hinaus wird über das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart, das Partnerinstitut des Fraunhofer IAO, seit Jahren ein Doppelabschluss in Technologiemanagement mit der Hangzhou Dianzi University angeboten. Das Engagement in China ermöglicht es dem Fraunhofer IAO, die Bedürfnisse seiner Unternehmenskunden und Projektpartner in einer globalisierten Welt noch besser zu adressieren und berücksichtigt dabei besonders die Bedeutung Chinas für die deutsche Wirtschaft.

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