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KOPHIS: Kontexte von Pflege- und Hilfebedürftigen stärken © Fotolia.de – Photographee.eu

Projekt zum Bevölkerungsschutz

Im Projekt »KOPHIS« arbeiten die Partner unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes daran, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, zivilgesellschaftliche Akteure im Sozialraum sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben stärker einzubinden und zu vernetzen. So soll die pflegerische Versorgung auch in Schadenslagen sichergestellt werden.

Das Verbundprojekt wird im Rahmen des Programms »Zivile Sicherheit« vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind die Katastrophen-forschungsstelle (KFS) der Freien Universität Berlin, das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart, das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen sowie das Zentrum für Telemedizin (ZTM) Bad Kissingen GmbH beteiligt. Projektträger ist das VDI Technologiezentrum GmbH. Das Projekt soll Handlungshilfen für den Bevölkerungsschutz liefern. »Aus den Erfahrungen zum Beispiel beim Hochwasser 2013 wissen wir, dass es in vielen Fällen kaum Informationen darüber gibt, wer evakuiert werden muss. Diese Lücke wollen wir schließen«, sagt Seiters. Außerdem sollen die Betroffenen im Fall der Evakuierung besser betreut und versorgt werden können.

Zu diesem Zweck wird das Forschungsprojekt Wege suchen, wie die im Bevölkerungsschutz eingebundenen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Pflegedienste und zivilgesellschaftliche Akteure besser zusammenarbeiten können, um die Selbsthilfefähigkeit der Betroffenen, in Fachkreisen auch als Resilienz bezeichnet, zu stärken.

»Angesichts der Tatsache, dass der Anteil älterer Menschen in den nächsten Jahrzehnten stark zunehmen wird, brauchen wir KOPHIS, um im Katastrophensituationen besser auf die Betreuung Hilfebedürftiger eingestellt zu sein«, sagt Wolfgang Kast, Teamleiter Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst im DRK-Generalsekretariat.

Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert, entwickelt im Projekt Konzepte und Angebote, die es ermöglichen, durch Extremwetterereignisse entstehende Versorgungslücken im Bereich der ambulanten Pflege zu überbrücken. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf der Frage, welche Unterstützungs- und Informationsbedarfe ambulant Pflegebedürftige in einer Schadenslage haben und wie Angehörige, zivilgesellschaftliche Akteure im Sozialraum sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben hier gezielt unterstützen können.

KOPHIS (Kontexte von Pflege- und Hilfebedürftigen stärken) wird auf der RETTmobil im Rahmen der DRK-Präsentation vorgestellt.

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