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Innovationskatalog »Future Meeting Space« Foto: Ludmilla Parsyak, ©Fraunhofer IAO/contrastwerkstatt - Fotolia.com

Forschungsverbund veröffentlicht Highlights aus Innovationskatalog für die Veranstaltungsbranche

Der technologische und gesellschaftliche Wandel verändert die Art und Weise, wie Veranstaltungen durchgeführt werden. Im Verbundforschungsprojekt »Future Meeting Space« hat das Fraunhofer IAO untersucht, auf welche Innovationen sich Eventplaner, Veranstalter und Betreiber von Locations einstellen müssen. Ein Katalog mit Highlights aus rund 120 Innovationen ist jetzt erschienen.

Deutschland nimmt als Kongress- und Tagungsstandort seit vielen Jahren eine Spitzenposition ein. Um diesen Erfolg langfristig zu sichern, haben das GCB German Convention Bureau e.V. und der EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. im Januar 2015 gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO den Innovationsverbund »Future Meeting Space« ins Leben gerufen. Dieser analysiert und systematisiert derzeitige Entwicklungen in der Veranstaltungsbranche und entwickelt auf dieser Basis technische, organisatorische und räumliche Anforderungen für erfolgreiche Veranstaltungen. Jetzt hat der Verbund einen Katalog mit 120 Innovationen zusammengestellt, die Events in den nächsten Jahren verändern werden. Die Highlights daraus hat das Team nun veröffentlicht.

»Mit dem Innovationskatalog zeigen wir auf, wie aktuelle Entwicklungen sich auf zukünftige Veranstaltungsformate auswirken«, erläutert Marie Luise Blau, Projektleiterin am Fraunhofer IAO. Dazu haben die Wissenschaftler durch internationale Recherchen Entwicklungen und Innovationen identifiziert und zusammengeführt, die sich in fünf Handlungsfelder zusammenfassen lassen: Gesellschaft, Methodik und Didaktik, Technologie, Infrastruktur sowie Mobilität.

Neue Formate: Mehr Nutzer-Partizipation, erweiterte Realität

Eine Reihe von Trends zeichnet sich laut dem Innovationskatalog ab: Teilnehmer von Veranstaltungen achten vermehrt auf Sicherheit, sowohl im realen als auch im virtuellen Raum. Die Generation Y ist Vorreiter neuer gesellschaftlicher Werte, sodass Sharing-Konzepte und die Individualisierung des Konsums an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig wächst in Deutschland die Zahl der Menschen im hohen Alter und der Generationenaustausch wird immer wichtiger, um das vorhandene Wissen zu erhalten. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, wie Wissen erfolgreich vermittelt wird, müssen Veranstalter bei der Entwicklung neuer Formate berücksichtigen und die einzelnen Bausteine nutzer- und themenspezifisch gestalten. Genauso beeinflussen zahlreiche technologische Innovationen Veranstaltungen in den nächsten Jahren: Wir haben die Möglichkeit, virtuelle Räume zu gestalten und als erweiterte Realität zu erleben. Durch Holografie, digitale Dolmetscher, großformatige und intuitiv bedienbare Kollaborationstools werden Kommunikation und Zusammenarbeit auch über weite Distanzen selbstverständlich.

Alternative Fortbewegungskonzepte und Transportmittel wie Carsharing, Mitfahrgelegenheiten, Drohnen und Elektromobilität auch im ÖPNV werden immer mehr genutzt. Durch das autonome Fahren wird Reisezeit ideal nutzbar, die Anreise zur Veranstaltung stellt keinen Zeitverlust mehr dar und auch abgelegene Orte werden attraktiver. Darüber hinaus spielen bei der Infrastruktur von Veranstaltungen nachhaltige Materialien und Konzepte, der Ausbau des globalen Internetzugangs, innovative Zahlungssysteme und Einlasskontrollen künftig eine große Rolle.

Die Highlights des Innovationkatalogs »Future Meeting Space« stehen ab sofort als PDF zum Download bereit.

Der Forschungsverbund besteht derzeit aus:
GCB German Convention Bureau e.V. (Konsortialführer)
EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (Konsortialführer)
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (Projektbearbeiter)
Forschungspartner:
Drees & Sommer AG
KFP Five Star Conference Service GmbH
SevenCenters of Germany
Tourismus NRW e.V.
visitBerlin Berlin Convention Office

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