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Die drei Gewinner des »Call for Ideas« auf dem Fraunhofer-Kongress »Urban Futures« Foto: Ulf Büschleb, © Fraunhofer
Von links nach rechts: 1. Platz: Green City Solutions - Zhengliang Wu, 2. Platz: Park Here - Sasan Amini, 3. Platz: Breeze - Robert Heinecke

Die drei Gewinner des »Call for Ideas« auf dem Fraunhofer-Kongress »Urban Futures«

Im Rahmen des Fraunhofer-Kongresses »Urban Futures« standen zehn ausgewählte Jungunternehmer und Start-ups auf der Bühne mit dem Ziel, Jury und Publikum von ihrer innovativen Unternehmensidee zu überzeugen. Die Finalisten präsentierten ihr Konzept für die Stadt der Zukunft im Rahmen eines »Ideen-Pitchs« am 25. November 2015 vor rund 250 hochrangigen Vertretern aus Kommunen, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die drei Bestplatzierten können sich nun über eine Mitgliedschaft im Fraunhofer-Innovationsnetzwerk Morgenstadt im Wert von insgesamt 25 000 Euro freuen.

»Uns hat die Vielfalt der Beiträge aus Deutschland und aller Welt positiv überrascht. Alle Einreichungen sind tolle Beispiele von jungen und zukunftsmotivierten Gründern, also der nächsten Generation der Stadtbevölkerung«, sagte Steffen Braun, Leiter des Competence Teams Urban Systems Engineering am Fraunhofer IAO.

Den ersten Platz sicherte sich Green City Solutions. Das Start-up bietet intelligente Lösungen in den Bereichen Umweltdienstleistung, CleanTech und nachhaltige Stadtentwicklung. Mit dem CityTree wollen Zhengliang Wu und seine Kollegen Städte lebenswerter und zukunftsfähiger gestalten. CityTree ist die erste vertikale, ökologisch-aktive Kommunikationsfläche. Der Stadtbaum der Zukunft kombiniert dabei aktuellste Internet-der-Dinge-Technologie mit der natürlichen Fähigkeit spezieller Mooskulturen, Feinstaub, Stickoxide und dadurch große Mengen an CO2-Äquivalenten aus der Luft zu filtern. Auf seiner Grünfläche können darüber hinaus analoge Informationen in Form von Schriftzügen und Bildern dargestellt und durch die Implementierung eines QR-Codes von iBeacon oder NFC auch digitale Daten übertragen werden.

Platz zwei ging an Sasan Amini und die Mitarbeiter von ParkHere aus München. ParkHere ist ein Spin-off der Technischen Universität München und hat das weltweit erste energieautarke Sensorsystem für smarte Parkplatzlösungen entwickelt. Das System leistet einen aktiven Beitrag zur Reduzierung des Verkehrs, da unnötige Umwege bei der Suche vermieden werden. Auch für Kommunen ist die Lösung für das Parkraummanagement der Zukunft interessant – mit ParkHere können Parkräume flächendeckend verwaltet und effizient gestaltet werden. Im Frühjahr 2016 steht der erste größere Test für das Start-up bevor. Dann werden erstmals Sensoren in die Straße eingelassen – in einem ersten Schritt an den Ladesäulen für Elektroautos.

Den dritten Platz belegte die Geschäftsidee von Breeze aus Hamburg. Das Team um Robert Heinecke hat es sich zum Ziel gesetzt, die Zukunft der Luftqualitätsüberwachung zu entwickeln. Städten und Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, eine lebenswerte Umwelt zu schaffen. Das im Februar 2015 gegründete Start-up entwickelt intelligente Umwelt-Sensornetzwerke. Die gesammelten Umweltdaten werden anschließend über eine cloudbasierte Analytics-Plattform ausgewertet. Ein Sensor zur Erfassung der Luftqualität wurde bereits fertiggestellt und ist beim Kunden im Einsatz. Hieraus werden Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Umweltqualität generiert. Im Vergleich mit anderen Lösungen soll Breeze kostengünstiger, kleiner und einfacher in der Nutzung und Integration sein.

Unterstützt wurde der Ideenwettbewerb vom Fraunhofer-Innovationsnetzwerk Morgenstadt. »Gründer sind unsere Zukunft«, betonte Jurymitglied Alanus von Radecki, Fraunhofer IAO. »Als Forschungseinrichtung helfen wir gerne neuen Ideen an den Start. Gerade für die Städte der Zukunft sind innovative Ideen, die den heutigen Forschungsstand mit neuen Ansätzen verknüpfen, die ideale Kombination.«

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs hatten sich rund 50 Start-ups, Städte oder Studierende beworben. Neben Studierenden und Start-ups waren auch Kommunen, Innovationsagenturen, Kreative sowie kleine und mittlere Unternehmen aufgerufen, neue Konzepte und Ideen für revolutionäre Produkte, Technologien oder Verfahren zu präsentieren.

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