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Datenmanagement mit amePLM Sarah Lee unter Verwendung von © alekup - Fotolia.com

Offene Plattform und Tools zur Unterstützung technischer Geschäftsprozesse entwickelt

Während eines Produktlebens von der Idee über Engineering und Produktion bis zu Nutzung und Wiederverwendung fallen viele Informationen in verschiedensten IT-Systemen an. Im EU-Projekt amePLM hat das Fraunhofer IAO eine Plattform geschaffen, die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) dabei hilft, diese komplexen Prozesse zu beherrschen.

Das Vorgehen zur Produktentstehung ist in Industrieunternehmen häufig fragmentiert und wenig durchgängig. Die Beteiligten arbeiten mit verschiedensten Methoden und Softwaresystemen. Produkt- und produktionsbezogene Daten liegen daher häufig in Datensilos vor, müssen aufwändig übertragen oder synchronisiert werden und ihre Wiederverwendung ist schwierig.

Um diese Situation zu verbessern und damit die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen zu steigern, hat das Fraunhofer IAO das Projekt »amePLM: advanced platform for manufacturing engineering and PLM« initiiert und koordiniert. Das Vorhaben wurde von der Europäischen Union als Factories-of-the-Future-Projekt gefördert. Jetzt wurde amePLM erfolgreich abgeschlossen.

Erste Demonstratoren sind bereits nutzbar

Wesentliche Ergebnisse des Projekts sind Referenzprozesse für kleine und mittelständische Unternehmen sowie ein Referenzdatenmodell für das Management des Produktlebenszyklus in Form einer Ontologie. Darüber hinaus hat das Projektteam eine modulare, erweiterbare Softwareplattform sowie verschiedene Unterstützungsmodule für Ingenieure bei Aktivitäten entlang des Produktlebens erarbeitet. Um die Praxisrelevanz der Ergebnisse sicherzustellen, wurden fünf Pilotanwendungsfälle bei Industrieunternehmen aus der Automobilbranche, der Nachrichten- und Medizintechnik sowie der Hightech-Branche getestet. Ein Beispiel ist ein Softwaredemonstrator, der Betriebsingenieuren Fertigungs- und Qualitätsdaten zu einem bestimmten Fertigungslos ohne jedes Suchen zur Verfügung stellt. Ein weiterer Demonstrator zur Unterstützung des Schreibens von Texten in Microsoft Word steht unter www.juhufinder.de als marktfähiges Produkt zum Download bereit.

Folgeprojekte binden Big Data und Smart Data ein

Vorhandene Ergebnisse wie die offene Plattform und Unterstützungsmodule, beispielsweise zur kontextbasierten Informationsbereitstellung, werden in Vorhaben für und mit Unternehmen eingesetzt und weiterentwickelt. Zusätzlich werden spannende Forschungsfragen, beispielsweise aus dem Bereich Big Data oder Smart Data, zur Unterstützung von Ingenieuren in Folgevorhaben zur Entwicklung weiterer Module adressiert.

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