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Innovationsimpulse für die Textilindustrie © vti-pressedienst W. Schmidt

Open-Innovation-Projekt erschließt neue Anwendungsfelder für textile Werkstoffe und Technologien

Wie lässt sich Open Innovation systematisch im Innovationsprozess verankern? Im neu gestarteten Verbundvorhaben »futureTEX-OpenInnovation« entwickelt das Fraunhofer IAO gemeinsam mit Forschungspartnern Methoden und Werkzeuge für die Textilbranche. Ziel des Projekts ist es, systematisch neue Anwendungsfelder für textile Werkstoffe und Technologien zu erkennen.

Zahlreiche technologische Entwicklungen eröffnen der Textilbranche derzeit ganz neue Möglichkeiten: Textile Elektronik, textile Systemlösungen, hochleistungsfähige Faserverbundwerkstoffe und textile Werkstoffe für Energiegewinnung und -speicherung sind nur ein paar Entwicklungen, welche die traditionelle Branche aktuell umtreiben.

Ziel ist ein systematisches Open-Innovation-Konzept für die Textilbranche

Das nun gestartete Verbundvorhaben »futureTEX-OpenInnovation« verfolgt das Ziel, den kreativitäts- und vernetzungsorientierten Open-Innovation-Ansatz speziell für die Textilbranche weiterzuentwickeln. Dieser wird dazu mit analytischen Werkzeugen aus den Bereichen Früherkennung und Zukunftsforschung zu einem ganzheitlichen systematischen Open-Innovation-Konzept kombiniert und als intelligenter Innovationsmotor dauerhaft in der Textilbranche integriert. So helfen die softwaregestützten Lösungen unter anderem dabei, im Sinne eines zielgerichteten und kollaborativen Radarsystems externe Innovationsimpulse zu identifizieren, zu beobachten und zu bewerten. So können beispielsweise neue Technologien, neue Märkte und Anwendungen, Anregungen aus anderen Branchen (Cross Industry Innovation) sowie allgemeine Trends berücksichtigt werden.

Die Akteure der gesamten textilen Wertschöpfungskette werden einbezogen

Damit die Konzepte in der betrieblichen Praxis erfolgreich implementiert werden können, sind flexible Organisationsstrukturen sowie offene, aber zugleich zielgerichtete Kultur- und Führungskonzepte auf Netzwerk- und Unternehmensebene erforderlich. Auf der Basis eines interdisziplinären Dialogs mit den Akteuren der gesamten textilen Wertschöpfungskette werden die entwickelten Lösungen pilothaft umgesetzt.

Traditionsbranchen fit für die Zukunft machen

Das Verbundvorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Es ist eines von vier Basisvorhaben innerhalb des Projekts »futureTEX – Ein Zukunftsmodell für Traditionsbranchen in der vierten industriellen Revolution«, welches zu den Gewinnerprojekten im Programm »Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation« des BMBF gehört. Beteiligte Partner des Verbundvorhabens sind neben dem Fraunhofer IAO das Sächsische Textilforschungsinstitut e. V., das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart sowie die n³ data & software science GmbH.

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