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KapaflexCy Foto: Bernd Müller, © Fraunhofer IAO

Produktionsforschung des Fraunhofer IAO auf der ICPR 2015 mit drei Awards ausgezeichnet

Die »23. International Conference for Production Research ICPR« vom 2. bis 5. August 2015 in Manila war ein voller Erfolg für das Fraunhofer IAO und die Fraunhofer Gesellschaft. Jeweils ein »Certificate of Appreciation« ging an die Keynote-Speaker Prof. Wilhelm Bauer und Prof. Hans-Jörg Bullinger. Der Institutsleiter erhielt zudem mit Dr. Stefan Gerlach und Team den »Outstanding Paper Award 2015« für »KapaflexCy«, genau wie Prof. Hans-Jörg Bullinger, Thomas Meiren und Rainer Nägele für ihre Vision zu »Smart Services«.

Die renommierte internationale Konferenz ICPR bietet Produktionsforschern alle zwei Jahre eine Plattform für Austausch und Diskussion. Bei der diesjährigen »23. International Conference for Production Research ICPR« vom 2. bis 5. August 2015 in Manila konnten die Forscher des Fraunhofer IAO mit drei Auszeichnungen unter Beweis stellen, dass sie im Bereich der Produktionsforschung zur internationalen Spitze zählen. Für ihre eindrucksvollen Keynotes zu zukünftigen Herausforderungen der industriellen Produktion sowie Chancen und neuen Geschäftsmodellen, die Digitalisierung und Industrie 4.0 mit sich bringen, erhielten Prof. Hans-Jörg Bullinger und Institutsleiter Prof. Wilhelm Bauer jeweils ein »Certificate of Appreciation«.

Flexibler Personaleinsatz ist für eine wettbewerbsfähige Produktion entscheidend

Das Team um Dr. Stefan Gerlach erhielt für seine Veröffentlichung zum Forschungsprojekt »KapaflexCy« einen »Outstanding Paper Award«. In dem Projekt entwickelt das Forschungsteam eine selbstorganisierte Kapazitätssteuerung, mit deren Hilfe Produktionskapazitäten kurzfristig, hochflexibel und unternehmensübergreifend gesteuert werden können. Sie soll es Unternehmen erlauben, ihren ausführenden Mitarbeitern mehr Selbstverantwortung zu geben, indem sie sich bei Entscheidungen direkt beteiligen können, ohne einen Mittler zwischenzuschalten.

Als qualitativ hochwertiger Produktionsstandort besitzt Deutschland die herausragende Stärke, technisch anspruchsvolle Produkte schneller und zuverlässiger als weltweite Wettbewerber herzustellen. Voraussetzung hierfür ist höchste Flexibilität – sowohl der Produktionsanlagen als auch des eingesetzten Personals. Eine schlanke Produktion am Puls des Kunden erfordert es deshalb, den flexiblen Personaleinsatz möglichst echtzeitnah zu steuern.

Dienstleistungen für Industrie 4.0

Mit welchen Chancen und Herausforderungen die Entwicklung von Smart Services und die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien verbunden sind, zeigten Thomas Meiren und Rainer Nägele in ihrem Beitrag »Smart Services in Manufacturing Companies«, der ebenfalls mit einem »Outstanding Paper Award« ausgezeichnet wurde. Hinter dem Begriff »Smart Services« stehen daten- und dienstebasierte Leistungsangebote, wie beispielsweise mobile Anwendungen, Online-Portale oder Sharing-Dienstleistungen. Smart Services beruhen auf der zunehmenden Intelligenz von Maschinen und einer durchgängigen Digitalisierung von Arbeitsprozessen. Unternehmenseigene und fremde Wertschöpfungsketten werden über das Internet verbunden. Dies erlaubt es Unternehmen, ihren Kunden hochwertigere und zielgruppenspezifischere Leistungen anbieten zu können. Gleichzeitig vereinfachen cloudbasierte Plattformen die Entwicklung, Erbringung und das Controlling von Services und Dienstleistungen.

Zu beiden Themen bietet das Fraunhofer IAO im Herbst verschiedene Veranstaltungen an und zeigt deutschen Unternehmen, wie sie die Vision einer nachhaltigen, flexiblen und effizienten Produktion von morgen umsetzen können.

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