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Eftek

Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft

Für die einst mächtige Telegrafengesellschaft Western Union hatte die Entscheidung ihres Präsidenten William Orten schwerwiegende Folgen. Im späten 19. Jahrhundert unangefochtener Marktführer in Sachen Kommunikation, wurde das Unternehmen später zu dem, was es heute ist: ein Geldtransferinstitut. Warum? Weil andere erfolgreich die gewagte Chance ergriffen, ein ganzes Land zu verkabeln.

Wir können unseren Kunden zwar nicht die Entscheidung abnehmen, eine Chance zu ergreifen oder einem Risiko aus dem Weg zu gehen, aber wir können ihnen helfen, eine technologische Entwicklung als eines von beidem für sich zu erkennen. Als Außenstelle des Fraunhofer IAO mit dem Schwerpunkt Technologiemanagement bündelt eftek das Expertenwissen von Fraunhofer und die Kreativität und wissenschaftliche Expertise der Zeppelin Universität – damit unsere Kunden die richtige Wahl treffen.

Wir unterstützen unsere Kunden bei der Suche nach neuen, passenden Technologien und gehen mit ihnen gemeinsam die Frage an, welche Bedeutung bestimmte Technologien für sie und ihre Kunden haben können. Und vor allem möchten wir ihnen dabei helfen, die so gewonnenen Erkenntnisse in einen tragfähigen Plan für die Zukunft – nämlich ihre Technologiestrategie – zu übertragen.

Das Fraunhofer IAO und die Zeppelin Universität ergänzen sich mit ihren Disziplinen in der angewandten Forschung und der Grundlagenforschung. Im Technologie- und Innovationsmanagement ergeben beide Partner eine leistungsfähige Schnittmenge. So besitzt die Zeppelin Universität mit ihrem Dr. Manfred Bischoff Institut für Innovationsmanagement der EADS eine breite Kompetenz in diesem Bereich. Zudem gewinnt die Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Standort Friedrichshafen eine starke industrielle Region hinzu, in der sie bisher noch nicht vertreten ist.

Den Zugang zum Netzwerk der Fraunhofer- Gesellschaft und die räumliche Nähe zur Zeppelin Universität nutzt eftek, um für Unternehmen den gesamten Technologieplanungsprozess abzubilden. Zum Tragen kommen nicht nur Neuheiten aus Forschung und Entwicklung, sondern auch die Kompetenzen der Zeppelin Universität als Impulsgeber für betriebs- und sozial- wirtschaftliche sowie kommunikations- und politikwissenschaftliche Fragen. Hier ist zudem das VisTech angesiedelt, ein Demonstrationslabor, mit dem eftek komplexe Entscheidungsprozesse in Unternehmen visuell darstellen kann.

Zu unseren Kernaufgaben gehört es, gemeinsam mit dem Kunden zu klären, welche Technologien zukünftig für ihn relevant sein könnten. Danach gilt es, sich für eine oder mehrere dieser Technologien zu entscheiden und diesen Entschluss schließlich mit Hilfe einer umfassenden Strategie zu konkretisieren. eftek begleitet die Unternehmen in diesen drei wichtigen Schritten auf dem Weg zu einem strukturierten, fundierten Technologiemanagement und schafft gleichzeitig einen effizienten Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft.

William Orten übrigens kritisierte damals nicht nur die astronomische Investition, die das Verkabeln von Haushalten erfordert hätte, er bezeichnete das Telefon auch als unhandlich und fragte, warum überhaupt jemand über ein Kabel reden solle, wenn man die Information genauso gut per Telegrafie übermitteln könne. Die neue Technologie hätte er vom Erfinder Alexander Graham Bell für 100.000 Dollar erwerben können.

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