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syncTech © pokki - fotolia.com

Neues Forschungsprojekt liefert Lösungen zur Identifikation und Nutzung von neuen Technologien

Im neu gestarteten Projekt »syncTech« entwickelt das Fraunhofer IAO gemeinsam mit seinen Forschungspartnern Methoden und Werkzeuge, die Unternehmen von der Identifikation bis zur Implementierung neuer Technologien unterstützen und deren Produkt- und Produktionstechnologielandschaft fit für die Zukunft machen sollen.

Ein wesentlicher Treiber für Innovationen, neue Produkte und verbesserte Produktionsprozesse sind neue Technologien. Insbesondere Schlüsseltechnologien und so genannte Enabling Technologies bringen eine Fülle von verschiedenen Anwendungen in unterschiedlichen Branchen hervor. Allerdings können immer weniger Unternehmen bei dem rasanten Tempo des technologischen Fortschritts mithalten und stehen vor der Herausforderung, frühzeitig die für sie relevanten technologischen Entwicklungen und deren Potenziale zu erkennen. Gleichzeitig steigt die Menge an zur Verfügung stehenden Informationen über die neuen Technologien, z.B. in Form von Patenten und wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Diese Informationen effizient und schnell bewältigen zu können, stellt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor große Probleme. Sind schließlich neue Technologien identifiziert, ausgewählt und in eigenen Technologieentwicklungsprojekten weiterentwickelt worden, müssen diese Ergebnisse schließlich in die Produkt- und Produktionssystementwicklung überführt werden.

Unter dem Titel »Synchronisierte Technologieadaption als Treiber der strategischen Produktinnovation« – kurz syncTech – startete im März ein Forschungsprojekt, das Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen soll. Im Verbund mit den beteiligten Instituten und Unternehmen erarbeitet das Fraunhofer IAO darin Lösungen, die anschließend prototypisch umgesetzt werden und dann zusammen mit den weiteren Ergebnissen und Erfahrungen aus dem Projekt in einem Lösungsbaukasten zusammengefasst werden. Dieser Baukasten umfasst sowohl die softwaretechnischen Werkzeuge als auch die organisatorischen Handlungsempfehlungen zur Gestaltung der notwendigen Prozesse. Das Projektteam stellt den Baukasten nach Beendigung des Forschungsprojekts interessierten Unternehmen zur Verfügung.

Beteiligte Partner des Projekts sind neben dem Fraunhofer IAO, das Institut AIFB des Karlsruher Instituts für Technologie, die EINS GmbH, die Festo AG & Co. KG, die Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, die EISENMANN Anlagenbau GmbH & Co.KG sowie die Ziemann Ludwigsburg GmbH.

Das Projekt syncTech wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept »Forschung für die Produktion von morgen« gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

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