Aus der Wissenschaft in die WirtschaftFraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO Die Entwicklung neuer Technologien durch Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in enger Kooperation mit der Industrie ist für die Sicherung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit Deutschlands von herausragender Bedeutung. Doch erst durch die industrielle Umsetzung der neuen Erkenntnisse und verbesserten Technologien können wettbewerbswirksame Effekte erzielt werden. Die Herausforderung besteht darin, neue Technologien und Verfahren für die bestehende Produktionslandschaft zu adaptieren und marktfähige Produkte und Leistungen zu generieren. Wie kann es gelingen, Forschungsergebnisse möglichst vielen Unternehmen zugänglich zu machen und möglichst breit umzusetzen? Aktuell weist Forschungsund Technologietransfer in die Wirtschaft, insbesondere in die mittelständische Industrie, drei wesentliche Engpässe auf:
Diese Engpässe gilt es aktiv zu gestalten. Im Rahmen eines neu gestarteten, mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts werden dazu Transfermechanismen und -strategien entwickelt. Die praktische Erprobung erfolgt anhand des beispielhaften Projektclusters »Zuverlässigere mechatronische Systeme«. Mit Hilfe konkret durchzuführender Transfermaßnahmen werden die in den einzelnen Verbundprojekten erarbeiteten Forschungsergebnisse weiter verbreitet. Darüber hinaus werden die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse konsolidiert und in allgemeine Handlungsempfehlungen für den Transfer zukünftiger Projektcluster überführt. Am Projekt beteiligt sind neben dem Fraunhofer IAO auch das Fraunhofer ISI, das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn sowie die VDMA Gesellschaft für Forschung und Innovation mbH (VFI). Eine Reihe assoziierter Partner unterstützt das Vorhaben: Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Kompetenznetzwerk Mechatronik BW, OWL MASCHINENBAU, Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken sowie IG Metall. |

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