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Strukturstudie BWe mobil 2015 © e-mobil BW - Jens Oswald Fotodesign

Neue Strukturstudie BWe mobil 2015 vorgestellt

Ist die Elektrifizierung von Fahrzeugen der Weg in die Zukunft? In der neuen Strukturstudie BWe mobil 2015 liefert das Fraunhofer IAO eine umfassende Betrachtung der Elektromobilität in Baden-Württemberg und zeigt auf, welche Potenziale noch ausgeschöpft werden können.

Die Elektromobilität in Baden-Württemberg hat seit der Erstveröffentlichung der Strukturstudie BWe mobil 2010 eine intensive und dynamische Entwicklung genommen. Ladestationen und Elektrofahrzeuge werden mehr und mehr Teil des Stadt- und Landschaftsbilds – Entwicklungen, die zukunftsweisende Trends und Potenziale in sich tragen. Das Fraunhofer IAO präsentierte die neue Strukturstudie BWe mobil 2015 am 25. Juni in Stuttgart vor rund 50 Partnern des Clusters Elektromobilität Süd-West. In Auftrag gegeben wurde die Studie vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und der e-mobil BW GmbH.

Die Elektrifizierung ist der zukünftige Jobmotor

Das Fazit der Studie: Die Elektrifizierung ist der zukünftige Jobmotor. Bereits 2025 wird im globalen PKW-Markt die Hälfte des Gesamtzuwachses mit elektrifizierten Komponenten wie Batterie und Leistungselektronik erwirtschaftet werden, deutet das Fraunhofer IAO voraus. »Die baden-württembergische Automobil- und Zulieferindustrie hat gute Chancen, in diesem globalen Wachstumsmarkt zum Leitanbieter für Elektromobilität zu werden und 18 000 neue Arbeitsplätze zu schaffen«, prognostiziert Florian Herrmann, Autor der Studie am Fraunhofer IAO. Die Studie sieht in dem von der EU für neue PKW festgelegten Grenzwert von durchschnittlich 95 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer ab 2020 einen wichtigen Treiber der Elektrifizierung.

Aus der Forschung an die Spitzenposition

In Baden-Württemberg gibt es insbesondere im Rahmen des Spitzenclusters Elektromobilität Süd-West innovative Forschungsprojekte, welche die für eine Leitanbieterschaft nötigen Potenziale erschließen. Hierzu zählen der Anlagenbau in den Bereichen Zellfertigung und Batterieherstellung sowie die Herstellung von Leistungselektronik, elektrischen Antrieben und Aktivmaterialien für die Zellfertigung. Baden-Württemberg weist damit alle Elemente einer erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungslandschaft im Wachstumssektor Elektromobilität auf. Dennoch besteht weiterer Forschungsbedarf in technologischen sowie in marktnahen Bereichen. »Um einen relevanten Weltmarktanteil zu erreichen, muss der Eintritt in großskalige Serienherstellung von E-Komponenten und E-Fahrzeuge folgen«, so Prof. Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer IAO. Damit die Effizienztechnologien tatsächlich zum zukünftigen Jobmotor werden, sind weiterhin gemeinsame Anstrengungen seitens der Wirtschaft sowie der Landes- und Bundespolitik nötig.

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