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    Jasmin Link

    Beauftragte für Chancengleichheit

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    Fraunhofer IAO
    Nobelstraße 12
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    Yvonne Wich

    stellv. Beauftragte für Chancengleichheit

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    Fraunhofer IAO
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Chancengleichheit © Varina Patel - Fotolia.com

Chancengleichheit

Das Fraunhofer IAO verfolgt eine konsequente Mitarbeiterorientierung, die die Grundlage für hervorragende Leistungen und eine langfristige Sicherung der Wettbewerbsposition bildet. Zudem sind wir der Überzeugung, dass ein qualitativ hochwertiges Leistungsangebot eines gleichberechtigten Zusammenwirkens von Frauen und Männern, jungen und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Teams aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Kulturen bedarf. Auf dem Weg zu einer ausgewogenen Zusammenarbeit möchte das Fraunhofer IAO den Anteil an Frauen in der Forschung und auch in Führungspositionen erhöhen, um von weiblichen Verhaltens- und Sichtweisen sowie dem gemischt geschlechtlichen Miteinander zu profitieren.

Um Chancengleichheit zu schaffen, müssen Struktur- und Rahmenbedingungen an die unterschiedlichen Berufslebensentwürfe und Interessen von Frauen und Männern angepasst werden. Für die Umsetzung der Chancengleichheit sind vor allem eine breite Bewusstseinsbildung sowie der Einsatz verschiedener personalpolitischer Instrumente relevant. Hierfür sind neben der Fraunhofer-Gesellschaft auch die jeweiligen Institute verantwortlich. Seit 2006 hat die Fraunhofer-Gesellschaft eine zentrale Gleichstellungsbeauftragte, die sich auf strategischer Ebene um die Themen zur Gleichstellung von Frauen und Männern kümmert; sie wird auf operativer Ebene durch die an den einzelnen Instituten ansässigen Beauftragten für Chancengleichheit unterstützt.

Total E-Quality-Prädikat für das Institut

Das Fraunhofer IAO hat gemeinsam mit dem kooperierenden IAT der Universität Stuttgart 2014 zum fünften Mal in Folge (davor 2002, 2005, 2008, 2011) das Total E-Quality-Prädikat erhalten. Damit werden Unternehmen und Institutionen ausgezeichnet, die eine an Chancengleichheit orientierte Personal- und Organisationspolitik verfolgen, in deren Mittelpunkt die Begabungen, Kompetenzen und Potenziale der Geschlechter gleichermaßen einbezogen, anerkannt und gefördert werden. Das Prädikat gilt jeweils für drei Jahre.

 

Aktivitäten am Fraunhofer IAO und IAT der Universität Stuttgart

Im Vordergrund bewusstseinsbildender Maßnahmen steht die interne Information über Ziele, Wege und Entwicklung der Chancengleichheit, um so die Grundlage für Veränderungen zu schaffen.

In den vergangenen Jahren hat sich ein breites Spektrum an Maßnahmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses herausgebildet. Mit speziellen Programmen für Mädchen versucht das Fraunhofer IAO bereits frühzeitig das Verständnis für wissenschaftliche Zusammenhänge und Berufe zu fördern. Neben besonderen Praktika für Mädchen zur Förderung des Umgangs mit Technik organisiert das Fraunhofer IAO mit anderen Stuttgarter Fraunhofer-Instituten jährlich den Girls’ Day (Mädchen-Zukunftstag). Ca. 100 Mädchen im Alter zwischen zehn und 16 Jahren gewinnen hierbei Einblicke in die aktuellen Tätigkeitsbereiche der Forschung. Daneben versucht das Fraunhofer IAO gemeinsam mit KIND e.V. im Rahmen des Boys’ Day das veraltete Rollenverständnis von Jungen in Bezug auf soziale Berufe zu verändern. Dieses Projekt erlaubt Jungen ab 13 Jahren erste Erfahrungen mit erzieherischen Arbeitsfeldern zu machen.

Im Rahmen der Personalentwicklung der Fraunhofer-Gesellschaft ermöglicht das Fraunhofer IAO seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Möglichkeiten zur Dissertations- und Habilitationsförderung. Speziell für die weiblichen Führungskräfte werden Managementseminare, Coaching- und Mentoring-Programme angeboten. Zudem möchte das Fraunhofer IAO Voraussetzungen zum Aufbau interner Netzwerke schaffen, von denen gerade junge Wissenschaftlerinnen profitieren können. Netzwerke sollen die Kommunikation und Zusammenarbeit sowie die Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch über die Institutsgrenzen hinaus erleichtern.

Um unseren Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, versucht das Fraunhofer IAO mit unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen und Beurlaubungsmöglichkeiten gezielt auf die individuellen Bedürfnisse von Eltern – Frauen wie Männern – zu reagieren. Hierzu gehört auch das Angebot einer verlässlichen institutsnahen Kinderbetreuung. Diese stellt die Voraussetzung zur Teilnahme am Erwerbsleben dar, da sie den Eltern einen raschen Wiedereinstieg in den Beruf ermöglicht.

Der Austausch mit unbeteiligten externen Experten wird gerade von Frauen in Führungspositionen oft als wertvolle Hilfestellung geschätzt. Als Netzwerk dient das EWDM (European Women’s Development Management International Network) dem internationalen Diskurs über aktuelle Fragen des Managements unabhängig von Branche oder Hierarchiestufe.

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