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    Dietmar Kopperger

    Softwaremanagement

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    Fraunhofer IAO
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IT-Wirtschaftlichkeit © DrHitch - Fotolia.com

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten geraten auch IT-Bereiche zunehmend unter Kostendruck. Jene, die schon immer die IT als reinen Kostenfaktor betrachtet haben, scheinen die Oberhand zu gewinnen, aber auch für diejenigen, die in der IT den elementaren Wettbewerbsfaktor sehen, gilt in der Regel, dass durch differenzierte Controllingsysteme zwar weite Bereiche des Unternehmens monetär bewertet werden, die Erfolgsermittlung im IT-Bereich aber häufig mehr als vage durchgeführt wird. Dies erschwert es den IT-Verantwortlichen, Kostentreiber zu identifizieren, IT-Investitionen fundiert zu begründen oder unterschiedliche DV-Architekturen zu bewerten. Wenn die IT als differenzierender Wettbewerbsfaktor gilt, ist auch eine adäquate Erfolgskontrolle notwendig. Ohne Kostenund Leistungstransparenz macht die Aussage, die IT sei »strategisch wichtig«, wenig Sinn.

Wirtschaftlichkeit kann dann nachgewiesen werden, wenn derselbe Output durch verminderten Input realisiert werden kann oder wenn bei gleichem Arbeitseinsatz das Outputniveau qualitativ und/oder quantitativ steigt. Wirtschaftlichkeitsrechnungen helfen dabei, unter alternativen Lösungsmöglichkeiten die Investition auszuwählen, die den größten Nutzen erwarten lässt.

Verfahren zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit

Um das IT-Controlling zu unterstützen und die Wirtschaftlichkeit eines Objekts (Projekt, Service, Prozess etc.) zu ermitteln und zu überwachen, stehen verschiedenste Verfahren zur Auswahl. Von bekannten, älteren wie z.B. den statischen und dynamischen Investitionsverfahren oder das Verfahren Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen (WiBe) bis hin zu neueren Verfahren wie z.B. Value-at-Stake oder der Realoptionenansatz: Unter der Devise »Keep it simple« wählen wir je nach Einsatzgebiet das am besten geeignete Verfahren für Sie aus.

Unser Coaching-Ansatz sieht vor, dass die Kunden nach einer gemeinsamen Einführung im Projekt diese Verfahren selbständig anwenden können. Einige ausgewählte Verfahren sind dabei:

IAO-Total-Cost-of-Ownership
In der TCO-Thematik haben wir unsere Kompetenzen in den letzten 15 Jahren erweitert und vertieft. Die IAO-Methodik hat sich in zahlreichen Forschungs- und Industrieprojekten bewährt.

IAO-Gesamtwirtschaftlichkeit
Dieses Verfahren stellt eine Weiterentwicklung des IAO-TCO-Modells dar und betrachtet neben den Kosten und Nutzen auch die Themen Risiko und Flexibilität.

IAO-BSC und Kennzahlen
Im Rahmen der Arbeiten des Instituts wurde eine Balanced Scorecard zur Wirtschaftlichkeitsüberwachung von IT-Entscheidungen mit einem zugrundeliegenden 100 Kennzahlen umfassenden Ordnungskennzahlensystem entwickelt, das für die entsprechende Entscheidungssituation anpassbar ist.

Leistungsangebot

Das Fraunhofer IAO bietet Ihnen Unterstützung bei allen Phasen einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

IAO-TCO-Check
Der Check umfasst die Ermittlung und Analyse der Daten. Dabei erfolgt eine Erhebung der nicht-budgetierten Daten mittels eines Fragebogens, dessen Auswertung und Monetarisierung.

Prozesskostenbetrachtung
Mittels einer entsprechenden technischen Unterstützung erfolgt die Ermittlung der Prozesskosten und auf Wunsch des Prozessnutzens. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Prozesskennzahlen zu integrieren.

IAO-Gesamtwirtschaftlichkeit
Im Rahmen des Verfahrens erfolgt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die mit einem teilautomatisierten Werkzeug unter Einbezug des Risikos und einer Flexibilitätsbetrachtung durchgeführt wird.

IAO-BSC und Kennzahlen
Adaption der Basis-Balanced-Scorecard und des operativen Kennzahlensystems auf die spezifische Projektsituation als Basis für ein Projektcontrolling.

Produktblatt zum Downloaden

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