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Erfolgsfaktoren für das Ehrenamt im Krisenmanagement Anette Grimmel unter Verwendung von © Tiberius Gracchus und skarin – Fotolia.com

Zwei Studien ermitteln Erfolgsfaktoren für das Ehrenamt im Krisenmanagement

Freiwillige Helfer sind für die Bewältigung von Krisen wie Hochwasser, längerem Stromausfall oder Versorgungsproblemen unverzichtbar geworden. Doch das Zusammenspiel mit Freiwilligen stellt Organisationen des Katastrophenschutzes wie THW, Polizei oder Feuerwehr sowie Hilfsorganisationen vor große Herausforderungen. Das Fraunhofer IAO hat diese in zwei Studien untersucht und Erfolgsfaktoren ermittelt.

1,8 Millionen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Deutschland für die Hilfe im Katastrophenschutz ausgebildet. Sie stellen damit eine der wichtigsten aktiven Ressourcen im Bevölkerungsschutz dar. Wie können Unternehmen unter dem Dach von »Corporate Social Responsibility« ehrenamtliches Engagement organisatorisch und personell gestalten? Wie können Organisationen des Katastrophenschutzes ehrenamtlich Tätige professionell einbinden? Diese Fragen stehen im Fokus des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts »Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz« (INKA). Wichtige Ergebnisse der Forschungsarbeiten hat das Fraunhofer IAO nun in zwei Studien veröffentlicht.

Die Studie »Unternehmerisches Engagement im Katastrophenschutz – Ausnahme oder neue Selbstverständlichkeit?« präsentiert Ergebnisse einer Unternehmensbefragung aus dem Jahr 2013 sowie Erkenntnisse aus einem Arbeitskreis für Wirtschaftspartner. Im Vordergrund stehen Fragen, wie sogenannte Corporate-Volunteering-Aktivitäten organisatorisch und personell gestaltet und systematisch in die Struktur und in die Strategie eines Unternehmens integriert werden können. Anhand von Praxisbeispielen zeigt die Studie, welche Potenziale durch Kooperationen zwischen Unternehmen und Katastrophenschutzorganisationen erschlossen werden können.

Wie das Freiwilligenmanagement für Einsätze der Krisenbewältigung und des Katastrophenschutzes heute tatsächlich funktioniert und mit welchen Herausforderungen die beteiligten Organisationen konfrontiert sind, steht im Fokus der Studie »Integration von Freiwilligen in das Krisenmanagement. Herausforderungen und Ansätze für das Freiwilligenmanagement von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)«. Bereits realisierte Good Practices veranschaulichen darin, welche Lösungsansätze sich bewährt haben und welche die Schlüsselfaktoren für den erfolgreichen Einsatz von freiwilligen Helferinnen und Helfern sind. Neben organisatorischen Aspekten rund um die Integration von Freiwilligen zeigt die Studie auch, mit welchen Anreizsystemen neue Mitglieder für das Ehrenamt gewonnen und langfristig gebunden werden können.

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