Fit für Innovation – Strukturen, Prozesse und Arbeitswelten sichern Erfolg und Zukunftsfähigkeit
Der Erfolg eines Unternehmens hängt wesentlich von der Innovationsfähigkeit seiner Akteure ab. Erfolgreiche Innovationsarbeit benötigt flexible Strukturen, nahtlose Prozesse, förderliche Arbeitswelten und eine motivierende Unternehmenskultur.
In Projekten zur Unternehmensentwicklung und der Entwicklung von Business Modellen gestalten wir die Geschäftsprozesse, die Führungs- und Steuerungssysteme sowie die Geschäftsmodelle eines Unternehmens aus einer ganzheitlichen Perspektive. Wir unterstützen Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen sowie Verwaltungen dabei, ihre Strukturen und Prozesse zu optimieren und nachhaltig produktiv werden zu lassen.
Zudem gestalten wir die Arbeitssysteme der jeweiligen Organisation und unterstützen diese dabei, leistungsförderliche und menschengerechte Arbeitswelten zu planen und einzuführen.
Das gemeinsame Ziel unserer Beratungs- und Umsetzungsprojekte ist es, Unternehmen reaktionsfähiger, innovativer und produktiver zu machen und für die Beschäftigten die Voraussetzungen für gute Arbeit und nachhaltige Beschäftigung zu schaffen.
Die Fokusthemen des Geschäftsfeldes Unternehmensentwicklung und Arbeitsgestaltung sind:
Unternehmens- und Geschäftsmodelle
Business Performance Management
Collaboration Productivity
Workspace Innovation
Information Work
Wertstrom-Engineering
Wandlungsfähige Produktion
Flexible Montagesysteme
Leistungen
Erfolgreiche Arbeitsgestaltung und Unternehmensentwicklung erfordern eine ganzheitliche Herangehensweise und vernetzte Kompetenzen: In unserem Team arbeiten deshalb Ingenieure, Arbeitswissenschaftler, Betriebswirte, Sozialwissenschaftler, Informatiker und Architekten eng zusammen. Ihr spezifisches Fachwissen wird abgerundet durch ihre Erfahrungen aus unterschiedlichsten Praxisprojekten, die wir für Unternehmen der produzierenden Industrie verschiedenster Branchen, für Dienstleistungsunternehmen und für die öffentliche Verwaltung durchführen.
Die Wirtschaft in Deutschland lebt von ihrem Wissen. Die Mitarbeiter eines Unternehmens sind deshalb mit ihrem Know-how, ihren Erfahrungen und ihrer Motivation ein zentraler Antrieb der Wertschöpfung. Auch aus diesem Grund stellen wir bei unseren Aufgaben den Menschen in den Mittelpunkt unserer Konzepte und Lösungen.
Im Bereich dynamischer Finanzdienstleistungsmärkte mit ihren stark verteilten Wertschöpfungsstrukturen ist dies besonders offensichtlich.
Gemeinsam mit unserem Kunden gestalten wir Geschäfts- und Betreibermodelle, die auf die jeweiligen Bedürfnisse ausgerichtet sind. Wir optimieren Wertschöpfungsstrukturen und erarbeiten Konzepte für organisationsübergreifende Prozessketten. Die interdisziplinären Kompetenzen unserer Teams helfen dabei, innovative Arbeits- und Filialmodelle zu konzipieren und umzusetzen. Darauf abgestimmte Prozesse sowie die dazu passende IT-Unterstützung verbessern die Effizienz und die Leistungen für die Kunden und damit auch deren Zufriedenheit.
Führungs- und Steuerungssysteme müssen diese wichtigen Assets systematisch und sinnvoll einsetzen und zukunftsorientiert weiterentwickeln. Wir unterstützen Unternehmen dabei, leistungsfähige Business Intelligence Systeme aufzubauen, die dafür »passenden« Führungskonzepte einzuführen sowie Systeme zum Management des »intellektuellen Kapitals« einzurichten.
Überall, wo in Produktion oder Verwaltung klar strukturierte Tätigkeitsprofile vorzufinden sind, ist diese Zielvorgabe eine Selbstverständlichkeit. In vielen Bereichen dagegen ist das Performance-Niveau weit entfernt von einem Optimum. Weil Arbeit heute äußerst komplex und kaum planbar ist, müssen Maßnahmen zur Unterstützung kommunikativer und kollaborativer Tätigkeiten vielfältige Einflussgrößen und Gestaltungsfelder berücksichtigen.
Die Management-Befragung »Collaboration Performance« bietet Ihnen einen raschen und umfassenden Überblick über Ihre individuelle Unternehmenssituation.
Wir unterstützen unsere Kunden mit bewährten und individuell angepassten Konzepten für die Vernetzung von Menschen und Informationen. Dies beginnt bei der Auswahl von eCollaboration Technologien und reicht bis zur Planung und der Einrichtung von Web 2.0 Technologien für das Management von Wissen und Lernumgebungen.
Im Rahmen unseres Arbeitsschwerpunktes »Health and Care Innovation« erfassen wir daher kontinuierlich alle für den Gesundheitsmarkt relevanten Kriterien und analysieren die künftigen Entwicklungen sehr detailliert. Auf Grundlage dieser Kenntnisse unterstützen wir im Gesundheits- und Sozialwesen aktive Unternehmen bei der Entwicklung von zukunftsorientierten Organisationsformen, Dienstleistungsangeboten und innovativen Produkten. In unseren Projekten wenden wir neben sozialwissenschaftlichen Analyseverfahren und ergänzenden Methoden aus anderen Fachdisziplinen auch Kompetenzen im medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Bereich.
Wir analysieren technologische Trends und ermitteln deren Unterstützungspotenzial für die Arbeitsprozesse. Auf dieser Basis entwickeln wir für Unternehmen und Verwaltungen passende Konzepte für deren Arbeitsinfrastruktur und erstellen im Rahmen eines Change Management-Prozesses eine entsprechende Roll-out-Strategie. Bei der Analyse und Konzeption der Arbeitsinfrastrukturen beachten wir die individuellen Anforderungen der Wissensarbeiter sowie die produktivitätsförderlichen Aspekte teamorientierter Kollaboration. Wir berücksichtigen dabei die zunehmenden Mobilitäts-, Flexibilitäts-, Visualisierungs- und Vernetzungsanforderungen. Nachhaltigkeitsaspekte, Potenziale von Green Technologies und die durch fortschrittliche Gebäudetechnik bereitgestellten Optionen für die Arbeitsinfrastruktur runden die Konzepte ab.
Überall, wo in Produktion oder Verwaltung klar strukturierte Tätigkeitsprofile vorzufinden sind, ist diese Zielvorgabe eine Selbstverständlichkeit. Im Bereich der Wissensarbeit dagegen ist das Performance-Niveau weit entfernt von einem Optimum. Weil die Arbeit der Knowledge Worker äußerst komplex und kaum planbar ist, müssen Maßnahmen zur Unterstützung dieser Beschäftigtengruppe vielfältige Einflussgrößen und Gestaltungsfelder berücksichtigen. Mit dem Knowledge Work Performance Audit des Fraunhofer IAO können Unternehmen nun rasch und zielgerichtet die Performance-Situation ihrer Wissensarbeiter beurteilen und die Wissensarbeit in ihrem Unternehmen optimieren.
Diese ganzheitliche Sicht, die wir im Vorgehen in unserer Planungssystematik zur Gestaltung von Montagesystemen berücksichtigen, führt zu effizienten, verschwendungsfreien Montagen.
In unserer Modellfabrik demonstrieren wir die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von verschiedenen Montagesystemen und zeigen Wege für eine zukunftssicheren Auswahl, wenn aus der Vielzahl der Montagesysteme das am besten zum Produkt und zum Montageablauf Passende zu ermitteln ist.
Wir unterstützen produzierende Unternehmen dabei, für ihr Produkt schnell und systematisch das für sie beste Montagesystem zu ermitteln: Mit unserem „Montagesystem-Check“ bieten wir ein Instrument, das den benötigten Planungsaufwand erheblich verringert. Mit Unterstützung praxiserprobter Methoden begleiten wir die gesamte Umsetzungsphase bis hin zum reibungslosen Betrieb neugestalteter, durchgängiger Montageprozesse.
Unsere Arbeiten sind darauf ausgelegt, Innovationskraft, Produktivität und Zufriedenheit von Mitarbeitern, Teams und ganzen Organisationen nachhaltig zu steigern. Zusätzlich zu Analyse und Konzepterarbeitung entwickeln wir für unsere Kunden geeignete Change Management Prozesse. Wir begleiten die Umsetzungsphase und setzen Verfahren ein, mit denen sich die Wirkung der durchgeführten Maßnahmen messen lässt.
Anders gesagt: Mit Wertstrom-Engineering werden die Wirtschaftlichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen wesentlich verbessert.
Für den Einsatz in mittelständischen Produktionsunternehmen bietet „Wertstrom-Engineering“ eine Reihe von Werkzeugen, mit denen Firmen ihr Produktionssystem effizient und maßgeschneidert gestalten können. Das Engineering-Paket bietet Führungskräften und Experten vielfältige Unterstützung für das praktische Technologiemanagement. Individuelle Coachings durch das Competence Center Produktionsmanagement ergänzen unser Leistungsangebot für mittelständische Produktionsunternehmen.
Um sich in einer global vernetzten Wirtschaftswelt, die von kurz- lebigen Trends und ständigem Wandel geprägt ist, zu behaupten, sind darüber hinaus neue Wege und Alternativen nötig. Besonders in den Bereichen Wissenssicherung und -generierung müssen Unternehmen schnell reagieren können: Begriffe wie »Social Software« und »Web 2.0« haben in diesem Zusammenhang via Wiki, Blog und Communities längst Einzug in den Arbeitsalltag gehalten.
Doch oftmals herrscht in den Unternehmen ein diffuses Bild bezüglich der Erfolgsfaktoren für eine Umsetzung von Social Software für das Wissensmanagement. Viele sind zunächst unsicher, ob und in welchem Ausmaß überhaupt konkreter Handlungsbedarf besteht. Social Software darf auch nicht allein aus technologischer Sicht betrachtet werden: Die Umsetzung erfordert die Berücksichtigung organisatorischer Handlungsfelder. Es entstehen neue Anforderungen an Arbeits- und Führungskräfte, Organisations- und Kommunikationsstrukturen müssen bei Bedarf angepasst werden.
Neue Konzepte in diesem Bereich müssen nicht nur gewährleisten, dass bestehende Arbeitsprozesse optimal unterstützt werden. Die gefundenen Lösungen müssen sich auch an künftige technische wie organisatorische Veränderungen der Arbeitswelten anpassen lassen. Für unterschiedlichste Branchen wie beispielsweise Engineering, Automotive, Transportation, Education oder Media entwickeln unsere interdisziplinär besetzten Teams räumlich-organisatorische Raum- und Gebäudekonzeptionen für Bürogebäude, Hotels, Labore oder Lernwelten.
Geschäftsprozesse und Produktionssysteme, Arbeitswelten in der Verwaltung und Laborumgebungen haben eines gemeinsam: Sie sind nur dann wirtschaftlich und funktional, wenn das komplexe Zusammenspiel aller Komponenten sichergestellt ist. Am Fraunhofer IAO haben wir daher verschiedene Labore und Demonstrationszentren eingerichtet, die mit aktueller Technik ausgestattet und nach innovativen Gestaltungskonzepten aufgebaut sind. Im Rahmen von Seminaren und Foren präsentieren wir hier neueste Gestaltungslösungen für Arbeitswelten und die Organisation von Unternehmen. Hier arbeiten wir auch gemeinsam mit unseren Kunden an unternehmensspezifischen Lösungen. Weil wir Konzepte in kurzer Zeit prototypisch umsetzen können, lässt sich der Nutzen eines individuell zusammengestellten Paketes verschiedener Komponenten praxisnah testen und bewerten.
In diesem Business-Labor erproben wir unterschiedliche Präsentations-, Aufbereitungs- und Kommunikationslösungen für die Echtzeitsteuerung von Unternehmen und Organisationen. Neuentwickelte Business Intelligence Systeme gehören ebenso dazu, wie mehrdimensionale Visualisierungen von Konstruktions- über Planungsdaten bis hin zu Vertriebs- und Marktzahlen. Im simulierten Managementalltag testen wir für unsere Kunden auch, welchen Einfluss eCollaboration-Technologien auf die Entscheidungs- und Besprechungsqualität haben.
Wir entwickeln Ihre Arbeitsumgebung von morgen (16 MB)
In ihrem »Lived-in-Labor« erforschen und testen sie die Funktion und das Erleben neuer Technologie- und Raumkonzepte. Mehr als 100 Sponsoren statten das Office Innovation Center laufend mit neuen innovativen Produkten aus, die vor Ort verglichen und weiterentwickelt werden. Die Palette umfasst dabei sowohl Hard- und Softwarelösungen als auch neueste Akustik-, Beleuchtungs-, Raum- und Möblierungselemente.
Mit der Interacitve Creativity Landscape bieten wir unseren Kunden zusätzlich eine effiziente und inspirierende Entwicklungsumgebung – ausgestattet mit modernster Technologie wie etwa Virtual-Reality Anwendungen an einer Power-Wall. So können in direkter Zusammenarbeit mit den Kunden innovative Lösungen für die technische und räumliche Ausstattung des Büros der Zukunft entstehen.
Neben dem häufig eingesetzten One-piece-flow-System (U-Linie) zeigt die Modellfabrik auch Lösungen für die manuelle Montage in Sternform oder dem bisher noch selten genutzten One-set-flow-System. Wie und für welche Bereiche die einzelnen Systeme wirtschaftlich eingesetzt werden können, kann so anhand konkreter Produktbeispiele realitätsnah gezeigt werden.
Die Ergebnisse unserer Forschungen sind im Show Case »Bank & Zukunft« bereits umgesetzt und live erlebbar. In unserem Prozesslabor wird moderne Informationstechnologie vor allem eingesetzt, um Prozesse zwischen Bankberater und Kunde zu begleiten ohne sie zu dominieren. Ganz im Sinne eines guten »Butlers«, der im Bedarfsfall helfend zur Seite steht, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu rücken. Genutzt werden dafür innovative Technologien von morgen. Dazu gehören Biometrie, RFID, SB-Dialog oder digitale Plakatierung.
Eingebettet in den produktiven Laborbetrieb unseres Partnerinstituts Fraunhofer IGB wird hier die Arbeitsumgebung im realen Betrieb untersucht und Konzepte für die Laboreinrichtung und das Wissensmanagement im Labor entwickelt.
Auf diese Weise wird unmittelbar sichtbar, ob die eingesetzten Laborinnovationen auch die erwarteten Vorteile bringen. Änderungen und Anpassungen lassen sich direkt vor Ort umsetzen. So kann »live« geprüft werden, ob die dynamisch-kreativen Erfordernisse der Forscher damit besser unterstützt werden. Die Informations- und Kommunikationssysteme des Test Bed sind mit Laborgeräten vernetzt. So ist es möglich, die Daten dem Forscherteam jederzeit, überall und optimal aufbereitet zur Verfügung zu stellen.
Die Demonstrationsplattform wird für Forschungsarbeiten im Rahmen des Szenarioprojekts »FutureHotel« genutzt. Die im Show Case umgesetzten Lösungen und prototypischen Entwicklungen umfassen unter- schiedlichste Innovationsthemen rund um das Hotel der Zukunft. Mehr als 35 Wirtschaftspartner waren an der Konzeption und Realisierung beteiligt.
Hier wird anhand real umgesetzter Anwendungsszenarien demonstriert, wie Senioren trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein selbstbestimmtes, sicheres Leben führen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Neben einem nach neuesten Erkenntnissen gestalteten Einrichtungsdesign bietet ein intelligentes Lichtsystem bei Nacht Orientierung und unterstützt den menschlichen Tages- und Nacht-Rhythmus. Ein Ernährungscoach ermöglicht eine individuell auf den Bewohner angepasste Speiseversorgung, ein Telemonitoringsystem überträgt die Vitaldaten automatisch über Distanzen hinweg und ein »Family TV« stellt den Kontakt zu Familie und Freunden her.
Als »Haus der Wissensarbeit« setzt das Bauprojekt Maßstäbe für Gebäude, die speziell auf die Arbeitsbedingungen in der Wissensgesellschaft ausgerichtet sind. Der fünfgeschossige Institutsneubau vereint auf einer Hauptnutzfläche von ca. 3.200 m² künftig die Forschungsarbeiten des IAO in den Themenfeldern Virtuelles Engineering, digitale Produkt- und Produktionsentstehung sowie Optimierung von Arbeitsstrukturen und Prozessen in der Wissensgesellschaft. Hier entstehen neueste High-Tech Virtual Engineering Labore, wie Virtueller Projektraum, Flex-Cave, Multispace-Office sowie flexible Projekt-, Team- und Laborräume. Das Low-Energy Building wird ausgestattet sein mit Geothermie, Betonkernaktivierung, Rückkühlanlage, Photovoltaik und Hohlkörperdecke. Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen hat für das Gebäude das Vorzertifikat in Gold für höchste Nachhaltigkeitsqualität erteilt.
Im Rahmen vielfältiger Forschungsprojekte erarbeiten die Wissenschaftlerteams des Geschäftsfeldes Unternehmensentwicklung und Arbeitsgestaltung neue Analyse- und Gestaltungsmethoden sowie Zukunftsszenarien, Roadmaps und Lösungsansätze. Betriebliche Pilotprojekte sichern dabei deren Praxistauglichkeit. Unsere Auftraggeber sind unter anderem öffentliche Fördergeber wie die Europäische Union, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder das Land Baden-Württemberg sowie betriebliche Innovationsverbände.
Aktuell beschäftigen wir uns unter anderem mit folgenden Forschungsthemen:
Derzeit planen allerdings viele Unternehmen ihre Personalpolitik noch nach der sogenannten Defizithypothese. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die dieser These zugrundeliegende Annahme, dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter geringer ist, nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.
Gemeinsam mit ausgewählten Unternehmen der Metall- und Elektrobranche erarbeiten und erproben deshalb neue Methoden der Mitarbeiter-Führung, individuell angepasste Lernstrategien und eine lernförderliche Gestaltung von Produktionssystemen, die vor allem die bisher zu wenig genutzten Potentiale älterer Mitarbeiter erschließen. Das Projekt der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie wird auf Initiative von Südwestmetall durchgeführt und steht unter wissenschaftlicher Leitung des IAO und des Zentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer Kollaborationsplattform, auf die mit mobilen Endgeräten wie Handhelds oder Mobiltelefonen zugegriffen werden kann. Das System unterstützt kleinere Handwerksbetriebe dabei, sich als Kooperationspartner gemeinsam an Ausschreibungen zu beteiligen und Aufträge abzuwickeln.
Technische Basis des Kollaborationssystems ist eine branchenübliche Software, die um eine webgestützte Plattform erweitert und mit Komponenten für den mobilen Zugriff ausgestattet wird. Im Rahmen des Projekts arbeiten die beteiligten Forscher neben der Plattform selbst auch an geeigneten Geschäfts- und Betriebsmodellen für eine kommerzielle Nutzung. Neben dem Fraunhofer IAO sind das etz Stuttgart, das Handwerksunternehmen Heldele sowie die PDS GmbH und der Baden-Württembergische Handwerkstag beteiligt.
Zukunftsfähige Produktionssysteme müssen darüber hinaus aber auch extrem wandlungsfähig sein: Die Komponenten eines bestehenden System sollen problemlos zu neuen strukturellen Systemeinheiten zusammen gestellt werden können.
Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Entwickler von Montagesystemen heute bereits die (oftmals noch unbekannten) Anforderungen der Zukunft mit berücksichtigen müssen. Das Ziel der Forschungen im Themenfeld »wandlungsfähige Montagesysteme« am Fraunhofer IAO ist es, Kriterien und Umsetzungslösungen zu erarbeiten, die neue Anforderungen künftig mit geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand implementieren können.
Gemeinsam mit Unternehmen der beteiligten Branchen wie Hard- und Softwarehersteller, Büroausstatter oder Immobilienunternehmen sowie interessierten Firmen aus dem Kreis der späteren Anwender forschen die Wissenschaftler des Fraunhofer IAO an Resultaten, die die künftige Büroarbeit praxisnah und effizient unterstützen. Um die künftige Prozessperformance, das Wohlbefinden und die Motivation der Mitarbeiter im Büro der Zukunft nachhaltig zu steigern, werden unter anderem empirische Untersuchungen, Szenarioprojekte, Best-Practice Analysen sowie Laborstudien genutzt und Prototypen entwickelt.
Aufgabe ist es, durch eine enge Kooperation von Anwendern und Herstellern von Technologien im Bankenbereich zielgerichtet Akzente in der Finanzdienstleistungsbranche zu setzen. Notwendige Innovationsprozesse werden erkannt und initiiert.
Zu den Schwerpunktthemen der aktuellen Forschungsphase gehören die jährlich für Deutschland und Europa durchgeführte Trendstudienreihe »Bank & Zukunft« sowie die Entwicklung der Strukturen und der Prozesse in einer industrialisierten Bank. Zudem werden Innovationen für den Finanzvertrieb konzipiert, weiterentwickelt und getestet. Dazu zählen Strategien für den Vertrieb ebenso wie die Gestaltung der Filialen von morgen oder die Unterstützung durch neue IT-Anwendungen. Aktuelle Ergebnisse der Arbeiten zur Bankfiliale der Zukunft sind in einem Showcase am Office Innovation Center live erlebbar.
Gemeinsam mit Partnern aus der Hotelbranche erforschen die Wissenschaftler am Fraunhofer IAO die relevanten Schlüsselentwicklungen und deren Einfluss auf die Hotellerie: Gästetypen und deren Anforderungen werden ebenso analysiert wie Optimierungspotenziale im Hotelbetrieb. Insbesondere für elementare Bereiche wie Hotelzimmer, Rezeption oder Tagungsbereiche werden neue, zukunftsweisende Lösungen aufgezeigt. Dabei werden nicht nur technologische Innovationen berücksichtigt, sondern auch wirtschaftliche und ökologische Aspekte sowie gesamtgesellschaftliche Gesichtspunkte miteinbezogen.
Die Arbeit im Labor wird auch immer stärker durch technisierte Verfahren und automatisierte Abläufe geprägt. Effizienz und Produktivität werden dadurch gesteigert. Positive Effekte wie diese lassen sich in vollem Umfang aber nicht allein durch den Fortschritt bei der technischen Laborausstattung erzielen. Parallel dazu müssen auch die organisatorischen Rahmenbedingen sowie räumliche Gestaltungskonzepte weiterentwickelt werden. Dies wiederum bedingt, dass die zunehmend vernetzten Arbeitsabläufe der Laborbeschäftigten durch eine bedarfsgerechte Kommunikations- und Kooperationsumgebung unterstützt werden.
Im Innovationsprojekt Lab2020 werden gemeinsam mit Anbietern von Laborequipment sowie Labornutzern und -betreibern die Anforderungen für eine zukunftsfähige Laborgestaltung erarbeitet. Darauf aufbauend entwickeln die Projektpartner Konzepte und Lösungen für die Gestaltung von Laboreinrichtungen und -gebäuden, die sowohl die Nutzungsqualität und die Effizienz der Laborarbeit erhöhen, als auch bei den Beschäftigten auf große Akzeptanz stoßen. Unternehmen sind damit in der Lage die Arbeitszufriedenheit und die Innovationskraft ihrer Mitarbeiter zu erhöhen.
Gemeinsam mit Dienstleistern, Herstellern und Trägern analysieren die Wissenschaftler in Projektstudien und anhand verschiedener Szenarien, wie die Pflege in Zukunft aussehen könnte. Anschließend werden die Szenarien immer weiter spezifiziert.
Unternehmen des Health & Care-Sektor bietet sich dabei die Chance, bestehende Modelle und Lösungen anzupassen und weiter zu entwickeln. Die Innovationspotenziale neuer Technologien und Dienstleistungsformen können so sicht- und nutzbar gemacht werden.
Aber sie eröffnen auch große Chancen, denn durch die Einführung innovativer Methoden und Technologien für die Planung und Bauerstellung erhält die Branche neue Impulse.
Das Innovationsnetzwerk FUCON (FUture CONstruction) bietet Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche eine Plattform, diese Trends und Entwicklungen vorauszudenken und gemeinsam Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Wertschöpfungskette Bau zu erarbeiten und umzusetzen.
Wie und in welchem Ausmaß aber materielle Kontextbedingungen wie beispielsweise die räumliche Infrastruktur oder die eingesetzten Kommunikationssysteme die Struktur und den Ablauf kooperativer Zusammenarbeit in Innovationsprozessen beeinflussen, lässt sich derzeit noch nicht ausreichend erklären.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds geförderte Verbundforschungsprojekt TRUST untersucht gezielt die Rolle der Arbeitsinfrastruktur für unternehmensübergreifende Kooperationsprozesse. Insbesondere wollen die Forscher den Einfluss des Vertrauens in die Technologie und der Vertrautheit mit der Infrastruktur verstehen und erklären. Ausgehend von der Analyse dieser Faktoren wird es dann möglich sein, Kooperationsprozesse in Zukunft bedarfs- und zielorientierter zu unterstützten.
Teams
Das Geschäftsfeld Unternehmensentwicklung und Arbeitsgestaltung gliedert sich in folgende Teams:
Leiterin Competence Center Business Performance Management
Telefon+49 711 970-2095
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Im Zentrum stehen dabei die Wissensarbeit und die Wissensarbeiter als zentrale Treiber der Wertschöpfung.
Das Expertenteam aus Betriebswirten, Wirtschaftsingenieuren, Sozialwissenschaftlern und Informatikern berät und begleitet Unternehmen und Organisationen beispielsweise bei der Einführung von eCollaboration-Anwendungen, der Virtualisierung von Arbeitsplätzen und Kooperationsbeziehungen oder dem Aufbau innovativer Lern- und Wissensumgebungen.
Aktuell liegt ein Schwerpunkt der Beratungs- und Umsetzungsprojekte im Bereich e-Government.
Telefon+49 711 970-5479
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Die Schwerpunkte liegen auf Büro-, Labor- und Lernwelten sowie branchenspezifischen Lösungen für Finanzdienstleister, Hotels sowie Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.
Für Unternehmen übernehmen die Mitarbeiter des Competence Centers die Analyse der Arbeits- und Prozessanforderungen, unterstützt sie bei der Neukonzeption ihrer Arbeitsumgebungen und entwickelt optimierte räumliche Gestaltungslösungen für die Front- und Back-End-Bereiche.
Insbesondere werden dabei die Aspekte der Kommunikationsunterstützung und die Anforderungen an die Flexibilität berücksichtigt.
Leiter Competence Team Information Work Innovation
Telefon+49 711 970-5470
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Die persönliche Ausstattung des einzelnen Wissensarbeiters mit technologischen Arbeitsmitteln gehört ebenso zum thematischen Umfang der Forschungsaktivitäten wie die Kooperationsinfrastruktur am Arbeitsplatz und die systemische Unterstützung durch die Gebäudeinfrastruktur.
Ziel ist es, die Arbeitsumgebungen in Büro-, Labor- und Lernwelten so zu gestalten, dass sie die Wissensarbeit gezielt unterstützen und damit die Produktivität der Wissensarbeiter fördern.
Telefon+49 711 970-2070
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Peter Rally
Leiter Competence Team Produktionssystemplanung
Telefon+49 711 970-2067
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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Das Denken in Geschäftsprozessen ist in produzierenden Unternehmen die Basis für eine wirtschaftliche und zuverlässige Leistungserbringung.
Das Expertenteam des Competence Center Produktionsmanagement unterstützt Unternehmen mit Analysen ihrer Geschäftsprozesse und gestaltet optimale Geschäftsprozess-Abläufe von der Produktentwicklung bis zur Auftragserfüllung, dabei setzten wir häufig die Methoden des „Wertstrom-Engineering“ ein.
Darüber hinaus umfasst das Leistungsangebot des Competence Center unter anderem auch die Entwicklung und Umsetzung von Change Management Projekten oder die Planung von Produktionssystemen.
Die Experten des Fraunhofer IAO nutzen dabei systematische Vorgehensweisen und Methoden, die sich bereits vielfach in der Praxis bewährt haben und ergänzen diese mit der aus ihrer Forschertätigkeit geschulten Kreativität zu innovativen, unternehmens- spezifischen Lösungen.
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