Technologische Trends frühzeitig zu erkennen und die Chancen neuer Technologien für Produktinnovationen zu nutzen, ist eine Grundlage für den nachhaltigen Unternehmenserfolg. Nicht zuletzt wegen der großen Dynamik des technologischen Fortschritts wird es für Unternehmen aber immer schwieriger, technische Möglichkeiten umfassend zu erkennen und zielorientiert einzusetzen. Eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Technologieentwicklung ist daher die Fähigkeit einer Organisation, die Bedürfnisse des Marktes mit den Potenzialen neuer Technologien schnell und effizient abzugleichen und in die eigenen Produkte und Prozesse zu integrieren.
Die im Geschäftsfeld Technologie- und Innovationsmanagement erarbeiteten Methoden und organisatorischen Lösungen zur Verbesserung und Synchronisation von Forschungs-, Innovations- und Technologieentwicklungsprozessen initiieren nachweislich Markterfolge: Unternehmen mit entsprechend gestalteter Technologieentwicklungsfähigkeit erzielen ein größeres Wachstum, höhere Rentabilität und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit.
Folgende Themenfelder stehen im Fokus des Geschäftsfelds Technologie- und Innovationsmanagement:
Entwicklung und Umsetzung von Innovations- und Technologiestrategien
Steigerung der Innovationsfähigkeit von Organisationen
Effektive und effiziente Organisation der Innovation und Forschung & Entwicklung (F&E) mit schlanken Prozessen
Identifikation, Bewertung und Verwertung neuer Technologien
Aufbau und Begleitung von Technologie- und Innovationsnetzwerken
Intellectual Property: IP für Innovation
IT-Unterstützung des F&E-, Technologie- und Innovationsmanagements
Für unsere Kunden setzen wir Projekte zur Verbesserung des Technologie- und Innovationsmanagements schnell und professionell um. Dafür nutzen wir zum einen unser Know-how aus vielfältigen Forschungsaktivitäten, die sich mit der Entwicklung wissenschaftlich fundierter innovativer Konzepte befassen. Zum anderen unsere Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten, in denen wir anwendungsnah gestaltete Methoden und Werkzeuge erarbeitet haben. Zudem können wir auf ein umfassendes Forschungsspektrum innerhalb des Fraunhofer-Netzwerkes zugreifen und Kompetenzen und Synergien gezielt nutzen.
Leistungen
Im Geschäftsfeld Technologie- und Innovationsmanagement werden Strategien, Methoden und Konzepte entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützen, neue Technologien zu identifizieren und zu bewerten. Auf diese Weise können künftige Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprozesse sinnvoll und effektiv gestaltet werden.
Um dies zu erreichen, nutzen wir zum einen bewährte Verfahren für das Technologie- und Innovationsmanagement, wie sie bereits in Unternehmen und Organisationen eingesetzt werden. Andererseits bringen wir neueste Erkenntnisse aus der angewandten Forschung mit ein und vereinen beides zu praxisnahen Lösungen.
Folgende Anwendungsbereiche stehen dabei im Mittelpunkt:
Und sie bietet nach wie vor ein kaum überschaubares (und oft übersehenes) Reservoir an Ideen für technologische Ansätze. Nach Expertenschätzungen stecken im »Vorbild« Natur zwanzig mal so viele Innovationspotenziale wie bislang genutzt: Für den hocheffizienten Umgang mit Energie etwa, das Erkennen und Bewerten auch kleinster Anzeichen von Gefahren unterschiedlichster Quellen oder die sichere und ressourcenschonende Verpackung wertvoller Inhalte. Nur, wie können interessierte Unternehmen dieses Potenzial möglichst ohne Umwege nutzen?
Die besten Technologie-Unternehmen zeichnen sich durch einen schlanken Technologie-entwicklungsprozess aus. Doch wie hat ein optimaler Technologieentwicklungsprozess auszusehen und wie kann sichergestellt werden, dass dieser auch gelebt wird?
Dann ist es Zeit, neue Wege zu beschreiten: Es gilt neue Märkte zu erschließen, ausländische Fachkräfte anzuwerben und vor allem das Potenzial der bestehenden Belegschaft besser zu nutzen. Denn die Nutzung des Potenzials von Frauen, älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder Beschäftigten unterschiedlichster Herkunft bedeutet für ein Unternehmen mehr kreative Ideen, weitere Blickwinkel und neue Herangehensweisen.
Dann müssen Sie die Beschleunigungspotenziale Ihrer Innovationsprojekte genau kennen und nutzen. Nur so sind Sie in der Lage, Produkte früher auf dem Markt anzubieten und im Vergleich zur nachfolgenden Konkurrenz höhere Preise und größere Stückzahlen zu erzielen. Außerdem helfen kürzere Innovationsprozesse dabei, Ressourcen intensiver zu nutzen und dadurch die Qualitätsanforderungen bei geringeren Kosten zu erfüllen.
Dann brauchen Sie Innovationen, damit Sie im Wettbewerb bestehen und größere Margen erzielen können. Das heißt, neue erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen sind gefordert, die Ihnen höhere Gewinne erlauben und Ihre Zukunft sichern. Die Voraussetzung dafür ist eine hohe Innovationsfähigkeit. Diese zeigt sich beispielsweise in einer innovationsfreundlichen Unternehmenskultur, einer sorgfältig entwickelten Innovationsstrategie und klar definierten Innovationsprozessen.
Suchen Sie nach Möglichkeiten, die Innovationspotenziale Ihres eigenen Unternehmens besser zu nutzen? Open Innovation ist eine Innovationsstrategie, die es Ihnen ermöglicht, das Innovationspotenzial Ihres Unternehmens zu erweitern und die Innovationsleistung zu steigern. Die strategische Nutzung der Innovationsquellen außerhalb des Unternehmens ist der Schlüssel zum Erfolg im Open Innovation.
Haben Sie mit Doppelarbeit und ineffizientem Individualismus zu kämpfen? Dann benötigen Sie eine besser integrierte Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen, die stärker am Innovationsprozess ausgerichtet ist. Das versetzt Ihr Unternehmen in die Lage, beispielweise Ihre bestehenden Produkte weltweit für verschiedene Märkte besser zu nutzen und Synergien auszuschöpfen.
Fand ein Wechsel in der Geschäftsstrategie statt? Ändert sich das Wettbewerbsverhalten gravierend? All das sind mögliche Auslöser für die Neugestaltung des Patentmanagements.
Sie können damit die Kundenbedürfnisse besser erfüllen als Ihre Mitbewerber und sich Alleinstellungsmerkmale verschaffen. Darüber hinaus lassen sich ganzheitliche Problemlösungen noch besser umsetzen und weitere Gewinnchancen erzielen. Durch die geringere Austauschbarkeit wird der Preisdruck auf das Hauptprodukt gemindert.
Auf Basis der Analyse-Ergebnisse konzipieren wir für Sie das optimale Innovationsmanagement, ausgerichtet auf Ihre Unternehmenssituation. Leitlinie dabei ist unsere ganzheitliche Betrachtungsweise, die die Innovationskultur, die Strategie, die benötigten Kompetenzen und Technologien, die Produkte und Dienstleistungen, die Prozesse und Strukturen sowie die Markt- und Kundenorientierung umfasst.
Zur Umsetzung Ihres idealen Konzeptes zeigen wir Ihnen die notwenigen Schritte (Roll-Out-Plan), Schulungen (Werkzeuge und Methoden) und die inhaltlichen Vorarbeiten z. B. hinsichtlich der Innovationsstrategie.
Auf Basis der Anforderungen an Ihren neuen Innovationsprozess und den Erfahrungen der IAO-Experten wird auf Basis des Stage-Gate-Modells Ihr neuer Innovationsprozess konzeptioniert. Dabei können sich Unterteilungen in verschiedene Projektklassen anbieten, wie z. B. Neuproduktentwicklungen oder Sprint-Prozesse für inkrementelle Verbesserungen.
Neu an unserem Vorgehen ist, dass wir aktuelle Erkenntnisse aus der Innovationsforschung zugrunde legen, wie z. B. Steigerung der Innovationsfähigkeit anhand von Erfolgsfaktoren, Lean Management, Verkürzung der Entwicklungsdauer, ganzheitliche Prozessgestaltung.
Im ersten Schritt definieren wir mit Ihnen zusammen die Innovationsvision für Ihr Unternehmen.
Im zweiten Schritt werden die konkreten Ziel der Innovationsstrategie festgelegt. Dazu gehört beispielweise: kurz-, mittel- und langfristige Ziele, Performance-Ziele, Zielmärkte, technologieorientierte Ziele, Produktentwicklungsziele.
Im letzten Schritt erarbeiten wir für Sie mögliche strategische Optionen mittels der Szenario-Technik, z. B. hinsichtlich: Technologien, Produkte, Märkte, Wettbewerber. Wir bewerten die Strategieoptionen im Hinblick auf Zielerreichung, um dann mit Ihnen zusammen die vielversprechendste Strategie auszuwählen.
Entsprechend der Zielfestlegung setzen wir bewährte und eigens entwickelte Methoden und Softwaretools zur Ideengenerierung bei Ihnen ein. Je nach Vorgehensweise führen wir beispielsweise Kreativitäts-Workshops mit entsprechenden Kreativitäts-Methoden bei Ihnen durch oder übernehmen Recherchen als Impulse für neue Ideen.
Gemäß Ihrer Innovationsstrategie und den vorliegenden Auswahlkriterien unterstützen wir Sie bei der Auswahl der weiterzuverfolgenden Ideen. Sie erhalten ein transparentes Ranking der generierten Ideen und eine Entscheidungsgrundlage für die Überführung der Ideen in Projekte.
Denn hier werden schon früh die Weichen für den zukünftigen Markterfolg gestellt. Um diesen sicherzustellen und um die FuE effizient zu gestalten, sind moderne IT-Systeme, die eine durchgängige Prozessunterstützung gewährleisten, nicht mehr wegzudenken.
Da die Anforderungen an entsprechende Systeme sehr hoch sind, sollte deren Auswahl und Einführung professionell erfolgen.
Das Fraunhofer IAO hat das Vorgehens- modell XBiops® entwickelt, um Unternehmen bei der Einführung des Invention- on-Demand-Prozesses zu unterstützen. Im Rahmen eines Pilotprojekts mit einem von Ihrem Unternehmen definierten Problem können Sie die wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Invention-on-Demand-Prozess kennenlernen und dabei hochwertige Erfindungen generieren.
Für die erfolgreiche Durchführung des Invention-on-Demand-Prozesses wird die Expertise der FuE-, Vertriebs- und Patentverantwortlichen Ihres Unternehmens eingebunden. Ausgehend von einer konkreten technischen Problemstellung aus Ihrem Unternehmen wird der Teilnehmerkreis zusammengestellt.
Der »NanoNavigator« ermöglicht ein systematisches Vorgehen im Innovationsprozess der Nanotechnologien. In einem ersten Schritt werden unterschiedliche Anwendungsfelder und Problemstellungen identifiziert, für welche die Nanotechnologie Lösungen anbieten kann. Die Darstellung und die Analyse dieser Lösungsansätze sind ein weiterer Schritt im Innovationsprozess.
Gemeinsam mit führenden Unternehmen und international renommierten Wissenschaftlern beschäftigen wir uns mit zukunftsweisenden offenen Innovations- und Wertschöpfungsmodellen. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:
Wie können Unternehmen die externe Innovations- und Technologiebeschaffung erfolgreich gestalten? Wie geht man mit geistigem Eigentum (»Intellectual Property«, kurz IP) in Zusammenarbeit mit externen Technologieanbietern um? Wie können produktorientierte Unternehmen mit Offenheit neue Ansätze für hybride Leistungsbündel identifizieren? Wie gelingt es, das Potenzial von neuen Ideen zu testen, weiterzuentwickeln und zu kommerzialisieren, wenn dabei externe Partner im Spiel sind? Wie steuert man komplementäre Beziehungen zu Innovationspartnern und wie geht man mit Komplexität und Risiko um?
Das Competence Center FuE-Management bietet Unterstützung bei der gezielten Gestaltung und Optimierung der Prozesse und Organisation Ihrer FuE-Abteilung.
Durch die Identifikation von Schwachstellen und Verbesserungspotenzialen können individuell angepasste Maßnahmen für Verbesserungen entworfen, in ein Konzept ausgearbeitet und umgesetzt werden.
Im ersten Schritt kommt es zu einer Kurzanalyse der aktuellen Aufbauorganisation, der Innovationsprozesse, den Produktarten und der geografischen Verteilung Ihrer FuE-Einrichtungen. Damit schätzen wir die Innovationsfähigkeit Ihrer Aufbauorganisation ein und können gezielt Verbesserungspotenziale identifizieren.
Auf Basis der strukturellen Anforderungen einer neuen FuE-Aufbauorganisation identifizieren wir die infrage kommenden Organisationsprinzipien und stellen die für Ihr Unternehmen erzielbaren Vorteile heraus. Für das dann von Ihnen favorisierte Organisationsprinzip erarbeiten wir ein Konzept für Ihre neue FuE-Struktur aus.
Grundlage hierfür ist das am Fraunhofer IAO entwickelte ganzheitliches Patentmanagementmodell bestehend aus Strategie, Aufbau- und Ablauforganisation, Tools, Kontrollsystem, Ressourcenausstattung, Anreizsystem sowie Qualifizierung.
Das neue Konzept umfasst Empfehlungen für bewährte und neue, innovative Methoden und Werkzeuge des Patentmanagements. Es zeigt die organisatorischen Anpassungsbedarfe (strukturell und aufgabenbezogen) für das neue Patentmanagement auf, und es skizziert die strategischen und prozessualen Neuausrichtungen. In Abstimmung mit Ihnen werden Priorisierungen und Verfeinerungen des Konzeptes durchgeführt.
Dabei nehmen die IAO-Experten die spezifischen Anforderungen Ihres Unternehmens auf, identifizieren und bewerten neue Lösungen und erarbeiten msetzungsoptionen. Bedarfsgerecht passen wir den entwickelten Ansatz an Ihre Einsatzrahmenbedingungen an.
Um die zukünftige Bedeutung externer Technologien abschätzen zu können, werden zusammen mit Fachleuten Leistungsparameter, Werttreiber und Reifegrade ermittelt. Aktivitäten von Technologieanbietern und Wettbewerbern, Marktentwicklungen sowie wandelnde gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen fließen in eine nachfolgende Bewertung ein, da sie die Entwicklung von Technologien wechselseitig mit beeinflussen.
Die Definition von Strategien sowie die Ausrichtung von eingesetzten Technologien und FuE Projekten ist oftmals wenig fundiert und wird auf Basis kurz- bis mittelfristiger Faktoren festgelegt.
Die wichtigsten Trends offenbaren sich meist als verzerrte und kaum wahrnehmbare Signale oder erst dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist: Der Wettbewerb ist schneller am Markt oder neue Technologien machen ältere Lösungen überflüssig.
»If we could first know where we are, and whither we are tending, we could better judge what to do and how to do it.« (Abraham Lincoln, 1858)
Unsicherheiten über zukünftige Entwicklungen beschäftigen die Menschheit seit Jahrhunderten. Doch speziell im immer schnelllebiger und komplexer werdenden Technologieumfeld kann das frühzeitige Übersehen von schwachen Signalen die eigenen Geschäftsfelder durch den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig schädigen.
Durch das Screening neu aufkommender und dem Monitoring priorisierter Technologien unterstützt der Technologie-Radar ihr Unternehmen aktiv bei der Technologieplanung sowie bei der Generierung von Produktinnovationen.
Der TechnologieRadar des Fraunhofer IAO hält Sie über neue, von der Fraunhofer Gesellschaft entwickelte Technologien auf dem Laufenden und hilft Ihnen dabei, deren Potenzial für Ihr Unternehmen ermitteln und frühzeitig einschätzen zu können.
Das Zentrum TechnologieManagement des Fraunhofer IAO arbeitet mit einer Vielzahl von Experten aus den unterschiedlichsten Technologiebereichen der Fraunhofer- Gesellschaft zusammen. Somit stehen Ihnen aktuelles Technologiewissen als auch unsere Erfahrungen aus zahlreichen Technologiestrategieprojekten zur Verfügung.
Unser Leistungsangebot reicht hierbei von Einführungsseminaren zu Vorgehensweisen und Methoden für die Ausgestaltung von Technologiestrategien, über Workshops, in denen wir mit Ihnen Schwerpunkte potenzieller Vorhaben im Rahmen Ihrer Technologiestrategieentwicklung erarbeiten, bis hin zur konkreten Projektdurchführung.
Diese Methode ermöglicht es darüber hinaus, sehr große Mengen technischer Daten auszuwerten. Die analysierten Daten liefern wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung innovativer Produkte. So lassen sich insbesondere Doppel- oder Fehlentwicklungen vermeiden. In Verbindung mit Marktdaten können zusätzlich Trends früh erkannt und Maßnahmen zur Nutzung der Marktpotenziale getroffen werden.
Die Herausforderung für Unternehmen ist nicht nur das vorhandene Wissen zu identifizieren und an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit verfügbar zu machen, sondern auch den Wissens-bestand und die Kompetenzen der Mitarbeiter kontinuierlich weiter zu entwickeln.
Das Zentrum für Unternehmensentwicklung (ZUE) bündelt unsere Managementerfahrungen aus der Zusammenarbeit für mit wissens- und technologieintensiven Unternehmen. Insbesondere in diesen Unternehmen sind strategische Entscheidungen eng mit Anpassungen in der Organisation und einem konsequenten Kompetenzmanagement verbunden.
Wir haben uns mit dem ZUE zum Ziel gesetzt, multidisziplinäre Kompetenzen aus den Bereichen Strategie, Organisation und Ressourcen zu integrieren und weiter zu entwickeln. Die Beratungsleistungen des ZUE werden auf die spezifischen Bedürfnisse unsere Kunden abgestimmt und bestehen vor allem aus Seminaren, Workshops, speziellen Audits und (längerfristigem) Coaching.
Innovative Unternehmen benötigen eine Informationsinfrastruktur, die Entwicklung, Produktion, Verkauf und Nutzung von Produkten durchgängig unterstützt. Dazu gehören der integrierte Einsatz von CAD oder die verteilte Produktentwicklung mit PDM-Systemen ebenso wie geeignete Systemarchitekturen sowie Methoden und Instrumente der kostenorientierten Produktentwicklung. In unseren Beratungs- und Präsentationszentren bieten wir Unternehmen die Möglichkeit, verschiedene Systeme und Lösungsansätze näher kennen zu lernen. So lässt sich aus allen am Markt verfügbaren Komponenten die am besten geeignete Systemlandschaft für das Technologie- und Innovationsmanagement zusammenstellen.
Darüber hinaus unterstützen sie den Anwender bei der Planung, Steuerung, Dokumentation und Kommunikation von Produktentwicklungen und technischen Änderungen. Produkthistorien werden dokumentiert und Abläufe bleiben nachvollziehbar. Damit leisten PDM-Systeme langfristig einen wesentlichen Beitrag zum Qualitätsmanagement.
Am PDM-Beratungszentrum erhalten Unternehmen neutrale und systemunabhängige Unterstützung bei der unternehmensspezifischen Auswahl und Einführung von PDM/PLM-Systemen. Die Experten am Fraunhofer IAO können dabei auf das Know-how aus zahlreichen Projekten zur Reorganisation von Organisationseinheiten zurückgreifen und verfügen über umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich des Prozessmanagements und der prozessorientierten Teamgestaltung.
In zahlreichen Forschungsprojekten erarbeiten und erproben wir neue Methoden und innovative Vorgehensweisen für das Technologie- und Innovationsmanagement. Die Projekte werden unter anderem im Auftrag von Fördergebern wie der Europäischen Union, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder dem Land Baden-Württemberg durchgeführt. Die Ergebnisse aus diesen Forschungsaktivitäten nutzen wir, um die Arbeit für unsere Kunden zu verbessern.
Derzeit arbeiten wir unter anderem an folgenden Forschungsbereichen:
Um die eigene Wettbewerbsposition auch künftig zu erhalten, benötigen sie zudem häufig auch neue Geschäftsmodelle. Die von uns durchgeführten Analysen bei Innovationführern bestätigen wie sinnvoll es ist, wenn Unternehmen verstärkt vernetzt agieren und ihre Innovationsprozesse öffnen.
Wir erforschen derzeit, wie ein offenes Innovationsmanagement so gestaltet werden kann, dass es das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk sowie externe Informationsquellen gleichermaßen erfasst. Geeignete Formen der Kooperation zu finden, damit Partnerfirmen, Zulieferer und Kunden gegenseitig von ihren Innovationspotenzialen profitieren können, zählt ebenso zu den Aufgaben wie das Ausarbeiten von Konzepten, um Ideen in erfolgreiche Innovationen umzusetzen - auch, wenn im eigenen Unternehmen die fachliche Kompetenz und die technologischen Ressourcen fehlen. Entsprechende Gestaltungskonzepte dafür werden von uns ebenso entwickelt, erprobt und umgesetzt wie neue Werkzeuge und Anwendungen für ein offenes Innovationsmanagement.
Bereits bei der Kaufentscheidung können je nach Käufertyp sehr unterschiedliche Kriterien eine Rolle spielen.
Unsere Forscher arbeiten an Konzepten für die Gestaltung von diversity-gerechten Produkten. Die Frage, wie sich innovative Produkte spezifisch abgestimmt auf unterschiedliche Nutzergruppen und dennoch effizient entwickeln und herstellen lassen, wird ebenso geklärt, wie die Frage nach geeigneten Vermarktungsstrategien. Dabei sollen vor allem die bisher wenig genutzten Potenziale in den Unternehmen selbst erschlossen werden: Die vorhandene Vielfalt unter den Mitarbeitern aus Frauen und Männern verschiedener Altersstufen und mit unterschiedlicher Herkunft nutzen wir, um während der Produktentwicklungsprozesse mehr kreative Ideen für innovative und diversity-gerechte Produkte zu generieren.
Eine systematische Technologiefrühaufklärung leistet einen wichtigen Beitrag, um die Technologieentwicklung und -planung in den Unternehmen kontinuierlich an neue Herausforderungen anzupassen. Um dies in der Unternehmenspraxis bestmöglich zu erreichen, entwickeln wir Verfahren, um neue Technologien zuverlässig zu identifizieren, ihren Reifegrad zu bestimmen und ihre ökonomischen und ökologischen Potenziale zu bewerten. Mit Methoden wie der Szenario-Technik können mögliche Entwicklungspfade analysiert und daraus Handlungsoptionen für das eigene Unternehmen abgeleitet werden. Potenzialanalysen schließlich ermitteln die konkreten Anwendungsmöglichkeiten einer speziellen Technologie. Darüber hinaus verfolgen unsere Forschungsaktivitäten das Ziel, Kooperationsnetzwerke für die Technologiefrüherkennung optimal gestalten zu können und die Entwicklung von Methoden, um die aus der Frühaufklärung gewonnenen Informationen in das strategische F&E-Management von Unternehmen zu integrieren.
Ergebnisse aus den Forschungsprojekten zur Frage, mit welchen Methoden und Werkzeugen eine leistungsstarke Technologieentwicklungsfähigkeit in Forschung und Industrie etabliert werden kann, werden auch in der Buchveröffentlichung »Fokus Technologien. Chancen erkennen, Leistungen entwickeln« vorgestellt.
Speziell bei emergenten Technologien, die sich unmittelbar an der Schwelle zur Umsetzung am Markt befinden, gilt es dabei auch das Anwendungspotenzial für eine Umsetzung in der Praxis möglichst exakt zu bestimmen.
Für unsere Projektpartner ermitteln wir zudem auch die Anforderungen für eine Nutzung der jeweiligen Technologien, analysieren Wirtschaftlichkeits- und Umweltaspekte, entwickeln Anwendungsszenarien und unterstützen sie beim Technologietransfer. Die Themenfelder reichen dabei von der Informations- und Kommunikationstechnik, neuen Materialien, Nanotechnologie und organischer Photovoltaik über Technologien für Mikroverkapselung und für Material- und Energieeffizienz bis zur Gebäudetechnik und Technologien für das Elektrofahrzeug der Zukunft.
Innovative Unternehmen sollten immer aktuell informiert sein, beispielsweise über neue technologische Entwicklungen, die sich daraus bietenden Möglichkeiten oder aufkommende Risiken für den Geschäftserfolg. Dennoch kann mit klassischen Suchmethoden die Masse der elektronisch verfügbaren Informationen kaum bewältigt werden.
Wir setzen daher Suchwerkzeuge ein, die auch sehr große Dokumentenmengen automatisch auswerten und über semantische Beziehungen ein schnelles Auffinden der relevanten Informationen erlauben: Wichtige Objekte und Ausdrücke werden von den Softwareagenten zuverlässig erkannt, selbsttätig katalogisiert und in ihren Beziehungen zueinander übersichtlich grafisch aufbereitet. Weil die zeitraubende Durchsicht der relevanten Dokumente quasi auf »Knopfdruck« durchgeführt wird, bleibt den Mitarbeitern im Unternehmen mehr Zeit für die detaillierte Bewertung der Informationen.
In Forschungsprojekten arbeiten wir laufend an der Entwicklung von Suchwerkzeugen der nächsten Generation: Die Systeme werden dazu mit zusätzlichen selbstlernenden Fähigkeiten ausgestattet, um die zur Konfiguration benötigte Zeit weiter zu verringern und die Qualität der Suchergebnisse zu erhöhen. Gleichzeitig sorgen weitgehend frei einstellbare Parameter dafür, dass die Systeme an die unterschiedlichen Aufgabenstellungen in den verschiedenen Unternehmen schnell und möglichst exakt angepasst werden können. Neueste Erkenntnisse aus dem Bereich des maschinellen Lernens und der Computerlinguistik werden dabei erstmals auch praktisch angewandt.
So kann die Grundlage geschaffen werden, Anforderungen und Potenziale des Marktes zu erschließen, die besonderen Eigenschaften der neuen Technologie zu berücksichtigen und Alleinstellungsmerkmale wie Ressourcen und Kompetenzen des Unternehmens optimal zu nutzen.
Insbesondere bei disruptiven Technologien, die möglicherweise eine aktuell dominierende Technologie verdrängen werden, müssen neue Geschäftsmodelle frühzeitig entwickelt und evaluiert werden. Wir erarbeiten dazu sowohl die Methoden für systematische Entwicklungsprozesse als auch die Werkzeuge, mit denen sich Geschäftsmodelle simulieren und bewerten lassen. Derzeit konzentrieren wir uns insbesondere auf die durch elektromobile Antriebskonzepte induzierten Veränderungen in der Wertschöpfungsarchitektur der Automobilindustrie sowie die Entwicklung von Betreibermodellen für Elektromobile: In der Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität leitet das Fraunhofer IAO unterstützt vom BMBF und vom BMU ein Forschungsprojekt zum Themenschwerpunkt »Wertschöpfungsarchitekturen einer elektromobilen Automobilindustrie«. Über das Innovationsnetzwerk FutureCar (FuCar) haben Unternehmen der Zulieferindustrie die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO, dem Fraunhofer IISB sowie der Firma Protoscar konkrete Vorstellungen über ihre zukünftige Positionierung in der elektromobilen Wertschöpfungskette auszuarbeiten und Strategien dafür zu entwickeln.
Forschung und Entwicklung können dabei von neuartigen Möglichkeiten der Vernetzung und Arbeitsteilung in einem ähnlichen Umfang profitieren wie andere Bereiche. Weil viele Entwicklungsprozesse beispielsweise nicht mehr in Werkstatt und Labor, sondern in virtuellen Umgebungen am Computer laufen, arbeiten Organisation und Infrastruktur zukunftsfähiger F&E-Abteilungen in einem Netzwerk über internationale Standorte hinweg. So können sie auch in den Produktentstehungsprozess des Kunden direkt mit eingebunden werden.
Um Unternehmen auf zukünftige Veränderungen wie diese vorzubereiten und um ihnen Herausforderungen, aber auch Chancen aufzeigen zu können, identifizieren wir in regelmäßigem Abstand die maßgeblichen Trends für die Forschung und Entwicklung. Wie diese Trends die Aufgabenbereiche des F&E-Leiters verändern und welche Auswirkungen sie auf die Arbeitsumgebung und den Qualifizierungsbedarf der F&E-Mitarbeiter haben, sind zusätzliche Fragen, die wir im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte beantworten.
Insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung sind dafür erweiterte Kooperationsmöglichkeiten auch über regionale Grenzen hinaus notwendig. Für den Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen sind daher Methoden und Systeme, die eine Zusammenarbeit in virtuellen, vernetzten und mobilen Teams ermöglichen, wichtige Schlüsselfaktoren.
Ziel unserer Forschungstätigkeiten ist der Aufbau flexibler Plattformen für die kollaborative virtuelle Produktentwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen. Mobile Zugangsmöglichkeiten zu relevanten Daten und Applikationen erlauben die Arbeit in verteilten Projektteams ebenso wie die ortsungebundene Beteiligung von F&E-Mitarbeitern in Entwicklungsprozessen.
Telefon+49 711 970-2044
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Zudem entwickeln und erproben wir Strukturen und Verfahren, mit denen sich die technologische Wissensbasis in den Unternehmen durch den Zugang zu technologischem und marktbezogenem Expertenwissen aus dem Kompetenzspektrum der Fraunhofer-Institute erweitern lässt.
Das Competence Team unterstützt Unternehmen dabei, Projekte zu planen und umzusetzen, mit denen sie ihr individuelles Technologiemanagement auf- und ausbauen. Zusätzlich führen wir Technologiestudien zu verschiedenen Fragestellungen durch. Deren Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für die weitere Forschung und die Entscheidungsfindung in Unternehmen.
Telefon+49 711 970-2079
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Zudem erforschen wir Möglichkeiten, wie Innovationsprozesse optimiert und beschleunigt werden können. Für unsere Kunden leiten wir aus dem dabei gewonnenen Wissen konkrete Handlungsempfehlungen ab und unterstützen sie bei der Umsetzung.
Besonders im Fokus stehen dabei das Einbinden der Entwicklung von produktbegleitenden Dienstleistungen in den Innovationsprozess und die organisatorische Ausgestaltung von Open Innovation Prozessen. Wir arbeiten auch an der Beantwortung der Frage, wie die passenden Geschäftsmodelle für innovative Produkte und Dienstleistungen konzipiert und geprüft werden und wie die Intellectual Property (IP) der Unternehmen geschützt und genutzt wird.
Integrativer Bestandteil des Innovationsmanagements sollte künftig verstärkt das bisher ungenutzte Potenzial der Vielfalt (Diversity) bei Kunden und Mitarbeitern werden. Dafür analysieren wir Umsetzungsvarianten und Modelle für die praktische Umsetzung.
Telefon+49 711 970-2297
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Dazu erstellen wir Trendanalysen und Zukunftsszenarien für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. In Studien und Roadmaps wird aufgezeigt, wie sich Technologien in der Zukunft weiter entwickeln werden und welche Anwendungsmöglichkeiten sich daraus für Unternehmen und andere Akteure ergeben.
Mit dem Fraunhofer-TechnologieRadar identifizieren und bewerten wir interessante technologische Ansätze aus der angewandten Forschung. Darauf aufbauend erstellen wir für Unternehmen individuell angepasste Technologiestrategien. Für Technologieentwickler bauen wir Netzwerke in der Fraunhofer-Gesellschaft auf und zeigen mit dem AnwendungsRadar die Potenziale neuer Technologien auf. Auf Basis von Nutzeranforderungen und Marktbetrachtungen erstellen wir Anwendungsszenarien und bewerten neue Technologien und deren Einsatz aus ökonomischer und ökologischer Perspektive. Im Besonderen beobachten und begleiten wir die Entwicklung der Nanotechnologie, der organischen Photovoltaik, der Entwicklung neuer Materialien und neue technologische Ansätze für material- und energieeffiziente Produkte und Lösungen.
Telefon+49 711 970-2029
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Das Themenspektrum umfasst sowohl organisatorische und strategische Fragestellungen für effiziente F&E-Strukturen als auch die Unterstützung von Entwicklungsprozessen mit innovativen IT-Anwendungen und vorausschauende Analysen der Unternehmensentwicklung für technologieintensive Firmen.
Wir unterstützen Unternehmen weltweit dabei, neue Herausforderungen wie kürzere Produktzyklen, komplexere Produkte und Prozesse sowie Globalisierung und wachsende Kundenanforderungen zu meistern. Je nach Umfang der Aufgabenstellung bieten wir unseren Partnern und Kunden Leistungen an, die von gemeinsamen Forschungsprojekten über Assessment, Seminare und Workshops bis zu längerfristiger Beratung und Begleitung der Umsetzung reichen.