Die »richtige« IT ist eine wesentliche Grundlage für Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Besonders wichtig dabei: Sie muss sich intuitiv und komfortabel bedienen lassen. Nur dann werden die interaktiven Anwendungen in den Unternehmen akzeptiert und optimal genutzt. Voraussetzung dafür ist eine klare Analyse der Anforderungen eines Unternehmens hinsichtlich seiner Dienstleistungen und Produkte, seiner Kunden und Partner sowie seiner Organisation und der Mitarbeiter.
Wir unterstützen Unternehmen und Institutionen dabei, mithilfe innovativer, aber auch bewährter Informationstechnik ihre Aufgaben effizienter und kostengünstiger zu erfüllen.
Die Fokusthemen des Geschäftsfeldes Informations- und Kommunikationstechnologie sind:
Gestaltung abteilungs- und organisationsübergreifender Informationsprozesse
(Portale, mobile Dienste, IT-Sicherheit, elektronischer Geschäftsverkehr)
Konzeption und Auswahl von Unternehmenssoftware
(Dokumenten-, Geschäftsprozess-, Kundenbeziehungsmanagement, Produktinformationsmanagement und Enterprise Resource Planning)
Design und Optimierung von IT-Architekturen
(Web Services, Serviceorientierte Architekturen, Software as a Service, Cloud und Grid Computing)
Entwicklung, Bewertung und Optimierung interaktiver und intelligenter IT-Systeme
(Oberflächengestaltung, Usability, intelligente service-basierte Systeme, Backend-Integration und Einführungsstrategien)
Definition und Verwendung von Standards und Schnittstellen
(Eletronic Business, Enterprise Application Integration, Stammdatenmanagement, Styleguides und Design Patterns Libraries)
Unsere Leistungen bauen auf fundierter Marktkenntnis und branchenübergreifenden Erfahrungen auf. Durch den Einsatz unserer praxiserprobten Methoden und die professionelle Durchführung der Projekte durch unsere Experten lässt sich der Unternehmenserfolg dauerhaft sichern. Über das Fraunhofer-Netzwerk können bei Bedarf weitere informationstechnologische oder organisatorische Kompetenzen hinzugezogen werden. So ist gewährleistet, dass bei allen Umsetzungsprojekten aktuellstes technologisches Know-how zur Verfügung steht.
Unsere Teams unterstützen Unternehmen dabei, die für sie geeignete Informations- und Kommunikationstechnologie zu definieren, auszuwählen und einzuführen. Dabei setzen wir neueste Erkenntnisse sowohl aus der angewandten Forschung als auch von eigenen Marktstudien in praxisnahe Konzepte und Methoden um. An der Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT werden systematische und neutrale Analysen von Prozessen und Anforderungen durchgeführt. Diese Auswertungen sind eine wichtige Grundlage, um fachliche und technische Konzepte zu erarbeiten – gemeinsam mit dem Unternehmen und unter Einbeziehung neuester informationstechnischer Innovationen. So lassen sich zukunftssichere Strategien für den nachhaltigen Unternehmenserfolg entwickeln.
Die Beratung zur Auswahl von Produkten und Dienstleistern erfolgt anbieterneutral anhand erprobter Kriterienkataloge. Vor und während der schrittweisen Umsetzung der Konzepte und der Implementierung der Technik entwickeln wir innovative IT-Lösungen. Alle Projektphasen werden durch entsprechende Maßnahmen zur Evaluation und Qualitätssicherung unterstützt.
Einige ausgewählte Leistungsangebote stellen wir Ihnen im Folgenden kurz vor:
Wir unterstützen Unternehmen in beiden Bereichen. Dies gilt insbesondere beim Management von Geschäftsprozessen und Kundenbeziehungen, dem Dokumenten- und Workflowmanagement und Enterprise Resource Planning.
Um bei allen Beteiligten ein gemeinsames Verständnis der Problemstellungen zu schaffen, die späteren Anwender frühzeitig in den Prozess zu involvieren und das Projektteam für seine Aufgabe zu qualifizieren, führen wir Workshops durch.
Mithilfe von uns entwickelter Methoden bestimmen wir in einer präzisen Ist-Analyse die aktuelle Situation. Parallel dazu werden in einer Bedarfsanalyse diejenigen individuellen erfolgskritischen Anforderungen konkretisiert, durch die die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens verbessert und die Produktivität erhöht werden können.
Einen Schwerpunkt dabei bildet die Sollkonzeption der Lösungsarchitektur, die auf den Ergebnissen der Ist-Analyse beruht. Auf Grundlage dieser Konzeption werden das Pflichtenheft für das zu konzipierende System abgeleitet und die Ausschreibungsunterlagen erstellt. In enger Abstimmung mit unserem Kunden erfolgt anschließend die mehrstufige Auswahl des Systems. Wir entwickeln Pilotszenarien, führen Benchmarks und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen durch.
Bei der Systemintegration und -einführung unterstützen wir Betriebe und Firmen dabei, Produkte an ihre Anforderungen anzupassen und in ihre Umgebung zu integrieren. Neben einem individuell abgestimmten Integrations- und Migrationsplan begleiten wir Unternehmen bei der Einführungsplanung, der Umsetzung, der gezielten Schulung der Mitarbeiter und der kontinuierlichen Verbesserung und Anpassung der eingeführten Lösung.
Häufigste Ursachen dafür: Mangelnde Transparenz der Systeme und Abläufe, Medienbrüche und inkompatible Anwendungen. Hinzu kommen drastisch ansteigende Dokumentenaufkommen, wachsende gesetzliche Anforderungen sowie die zunehmende funktionale Über-lappung der eingesetzten IT-Systeme. Eine grundlegende Voraussetzung, um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern, ist daher ein prozessübergreifendes Dokumenten- und Informationsmanagement. Denn mit Hilfe moderner Werkzeuge der Informationsverarbeitung können alle wesentlichen Geschäftsprozesse einer Organisation grundlegend unterstützt und effizient gestaltet werden.
Im Markt für komplexe Softwareprodukte bahnt sich ein einschneidender Wandel an. Trends wie Software-as-a-Service und service-orientierte Architekturen eröffnen neue Möglichkeiten für die Erstellung und Nutzung von Software. Kombinierte Dienste und Mashups, die inklusive Benutzungsoberfläche in Web-Anwendungen eingebunden werden können, erlauben ein hohes Maß an Konfigurierbarkeit entsprechend der Wünsche der Nutzer. Um Mashups oder Anwendungen für Dienste in Business-Anwendungen zu kombinieren, bedarf es jedoch einiger technischer und organisatorischer Voraussetzungen.
ERP-Systeme haben sich seit den 50er Jahren von Einzelfunktionen – z.B. zur Stücklistengenerierung – zu umfassenden Lösungen für Bereiche wie das Finanzwesen, die Warenwirtschaft, die Lagerhaltung, die Produktionsplanung, die Disposition, die Buchhaltung, den Vertrieb und das Personalwesen entwickelt. Ein ERPSystem stellt damit das Kernstück bei der Durchführung betrieblicher Prozesse dar.
Um sowohl die zukünftigen Anforderungen der Kunden als auch rechtliche und wirtschaftliche Bedingungen zu erfüllen, sollte solch ein System optimal auf die Prozesse des Unternehmens abgestimmt sein.
Die Einführung oder der Austausch eines ERP-Systems erfordert daher äußerste Sorgfalt bei der Auswahl und Migration. Auch der Umstieg auf eine neue Version kann durchaus problematisch sein, vor allem wenn die letzte Aktualisierung schon vor längerer Zeit stattgefunden hat.
Die dabei gewonnenen Daten bieten darüber hinaus eine wertvolle Grundlage, um Prozesse, Servicelevels und Kooperationsnetzwerke exakter anzupassen und weiter zu verbessern.
Wir nutzen die Ergebnisse aktueller Forschungsarbeiten und unsere umfangreichen Erfahrungen aus vielen Umsetzungsprojekten, um geeignete Monitoring- und Steuerungsstrategien für Unternehmen zu entwickeln. Unsere Kunden unterstützen wir bei der Technologieauswahl und begleiten die Einführung der neuen Technik vor Ort. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alle installierten Event-basierten Geschäftsprozessmanagement-Prozesse reibungslos und hocheffizient arbeiten.
Weil wir unabhängig von Produkten und Anbietern beraten, können wir unsere Kunden auch mit weiteren und je nach Aufgabengebiet idealen Geschäftspartnern zusammenführen.
Unternehmen und Organisationen gewinnen so die nötige Flexibilität, um auf Veränderungen in ihren Geschäftsprozessen schnell und effizient reagieren zu können. Um SOA-Konzepte für die ITUnterstützung von Geschäftsprozessen nutzen zu können, ist es nicht erforderlich, die bestehende IT-Landschaft grundlegend neu zu konzipieren. Vielmehr machen sie vorhandene Systemfunktionalitäten in vielen Bereichen erst sinnvoll einsetzbar. Dies bedeutet aber auch, dass Unternehmen und Organisationen den SOA-Einsatz gründlich planen sollten. Nur durch eine individuelle Ausrichtung der Konzepte auf die bestehende IT-Landschaft lässt sich auch ein größtmöglicher Nutzen erreichen. Zum Thema Service-orientierter Architekturen hat das Fraunhofer IAO bereits zahlreiche Forschungsarbeiten und Beratungsprojekte durchgeführt. Das so erworbene Wissen und die vielfältigen Erfahrungen stellen sicher, dass IAO-Experten Konzepte, Technologien und Produkte zu SOA grundlegend, neutral und vor dem Hintergrund der Erfordernisse im Unternehmen bewerten und die am besten geeignete Vorgehensweise zur Lösung konkreter Integrationsaufgaben verständlich herausarbeiten.
Deshalb unterstützen wir Unternehmen und Institutionen bei Konzeption und Aufbau von IT-Architketuren, um beispielsweise eine bedarfsgerechte Nutzung und Abrechnung verteilter IT-Ressourcen zu gewährleisten. Ein möglichst optimales Management von Rechenleistung und Speicherplatz berücksichtigen wir dabei ebenso wie Lösungen, mit deren Hilfe Anwendungen auf verteilten Systemen bereitgestellt und Daten verwaltet werden.
Zukunftstechnologien wie Grid und Cloud Computing bieten weitreichende Möglichkeiten sowohl für den unternehmensinternen Zugriff über Standorte und Organisationsstrukturen hinweg (Enterprise Grids), als auch für die kooperative Nutzung zwischen Unternehmen (PartnerGrids) oder die bedarfsorientierte Nutzung externer Ressourcen von professionellen IT-Dienstleistern (Cloud Computing).
Im Rahmen unserer Forschungsaktivitäten arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung dieser Technologien. Gemeinsam mit Industriepartnern konzipieren wir passende Betriebs- und Geschäftsmodelle sowie Sicherheitslösungen. Unternehmen bieten wir aufbauend auf unserem Know-how und unserer Erfahrung in diesen Technologien ein umfassendes Dienstleistungsportfolio zur IT-Architekturberatung.
Insbesondere, wenn organisatorische Grenzen zwischen Abteilungen oder Unternehmensteilen überwunden werden sollen, ist der Einsatz von Informationstechnik mitentscheidend für eine effiziente Zusammenarbeit. Die Spezialisten des Fraunhofer IAO unterstützen Unternehmen und Institutionen dabei, Kommunikationstechnik so einzusetzen, dass alle Informationen und Hintergründe überall dort zur Verfügung stehen, wo sie gebraucht werden. So wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, dass alle beteiligten Personen und Organisationen ihre Aufgaben effizient erfüllen können.
Die Flugzeughersteller sind angehalten diesem Trend durch Anbieten neuartiger Lösungsmöglichkeiten Rechnung zu tragen.
Das Projektvorhaben iC-RFID (»intelligent Catering mittels Radio Frequency IDentification«) optimiert erstmalig die gesamte Prozesskette des Catering in der Luftfahrt durch die Integration der gesamten On-Ground- und On-Board-Versorgungskette. Fraunhofer IAO ist für die Soll- / Ist-Prozessdarstellung, elektronische Austauschformate zwischen den Beteiligten des Airline-Caterings sowie ausgewählte neuartige Servicekonzepte zuständig.
Damit diese ihre Nutzer optimal unterstützen können, benötigt man eine geeignete ITArchitektur. Diese sollte in Umfang und Kosten den tatsächlichen Bedürfnissen des Unternehmens entsprechen. Idealerweise wächst sie bei einer Änderung der Rahmenbedingungen dynamisch mit dem Unternehmen.
Um solch eine optimale IT-Infrastruktur und -Architektur zu entwerfen, umzusetzen und letztlich auch erfolgreich einzusetzen, müssen unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden.
Leistungsfähige Software beeinflusst nicht nur die Produktivität und Flexibilität des Unternehmens, sondern auch die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen. Der Entwicklungsprozess von Software führt aber nur dann zum Erfolg, wenn die Einflussfaktoren Mensch, Technik und Organisation in angemessener Weise berücksichtigt werden. Softwaremanagement umfasst die Planung, Steuerung und Kontrolle des Softwareentwicklungsprozesses sowie die Umsetzung innovativer Softwaretechnologien für effiziente Geschäftsprozesse.
Die IAO-Experten begleiten ihre Kunden hersteller- und produktunabhängig von der Konzeption über die Auswahl bis hin zur Einführung von Unternehmenssoftware. Dazu gehören sowohl klassische Systemlösungen in den Bereichen Dokumentenund Workflow-Management, Customer Relationship Management und Enterprise Resource Planning als auch die Entwicklung von Individuallösungen.
Jene, die schon immer die IT als reinen Kostenfaktor betrachtet haben, scheinen die Oberhand zu gewinnen, aber auch für diejenigen, die in der IT den elementaren Wettbewerbsfaktor sehen, gilt in der Regel, dass durch differenzierte Controllingsysteme zwar weite Bereiche des Unternehmens monetär bewertet werden, die Erfolgsermittlung im IT-Bereich aber häufig mehr als vage durchgeführt wird. Dies erschwert es den IT-Verantwortlichen, Kostentreiber zu identifizieren, IT-Investitionen fundiert zu begründen oder unterschiedliche DV-Architekturen zu bewerten. Wenn die IT als differenzierender Wettbewerbsfaktor gilt, ist auch eine adäquate Erfolgskontrolle notwendig. Ohne Kostenund Leistungstransparenz macht die Aussage, die IT sei »strategisch wichtig«, wenig Sinn.
Wirtschaftlichkeit kann dann nachgewiesen werden, wenn derselbe Output durch verminderten Input realisiert werden kann oder wenn bei gleichem Arbeitseinsatz das Outputniveau qualitativ und/oder quantitativ steigt. Wirtschaftlichkeitsrechnungen helfen dabei, unter alternativen Lösungsmöglichkeiten die Investition auszuwählen, die den größten Nutzen erwarten lässt.
Der professionelle Umgang mit Kundendaten sollte fester Bestandteil strategischer Planungen sein, denn er umfasst die systematische Gestaltung der internen Prozesse, die klare Vermittlung von Leistungen nach außen sowie eine langfristig ausgelegte informationstechnische Unterstützung.
Da Verknüpfungen zum Kunden fast überall im Unternehmen bestehen, erfordert Customer Relationship Management (CRM) eine bereichsübergreifende Geschäftsstrategie, die auf den systematischen Aufbau und die Pflege dauerhafter und profitabler Kundenbeziehungen zielt. Die beteiligten Mitarbeiter benötigen dazu eine kundenorientierte, effiziente Prozessorganisation, unterstützt durch eine geeignete technische Infrastruktur. Basis dafür ist ein passendes CRM-System mit technischen und organisatorischen Schnittstellen zu zahlreichen weiteren IT-Systemen.
Solche Massenereignisse bringen zwei Kernanforderungen mit sich – die logistische Bewältigung der Besucherströme und die Gewährleistung der Sicherheit der Teilnehmer. Um diese beiden Ziele zu erreichen, sind eine permanente Kooperation und der Informationsaustausch aller beteiligten Institutionen notwendig. Das Verbundforschungsprojekt VeRSiert zielt auf eine bessere organisatorische und informationstechnische Vernetzung von städtischen Ämtern, Verkehrsbetrieben, Einsatzkräften, Veranstaltern und Teilnehmern, um die Sicherheit bei Großveranstaltungen zu erhöhen, insbesondere im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Exemplarisch werden dafür Veranstaltungsszenarien mit ungeplanten Ereignissen durchgespielt und aufeinander abgestimmte organisatorische und technische Lösungen erarbeitet. Insbesondere Spiele der Fußballbundesliga, Kölner Lichter und Kirchentage stehen dabei im Blickpunkt.
Benutzerfreundliche und attraktive User Interfaces (UI) auf mobilen Geräten müssen auf die mobile Benutzung, auf die Interaktionsmöglichkeiten an den Geräten wie z.B. Touch- oder Tastaturbedienung und auf die technischen Plattformen abgestimmt sein. Spezifische Design Patterns wie kurze Interaktionssequenzen oder das Design für die Fingerbedienung leiten die UI-Konzeption und -Gestaltung. Zentrale Komponente einer mobilen UIKonzeption ist das Interaktionskonzept, in dem unter anderem Daten und Aktionen, Abläufe und Navigationsstruktur, Schichtenaufbau sowie Bedienelemente modelliert werden. Das visuelle Design spezifiziert die grafische Gestaltung, dazu gehören beispielsweise die Farbgestaltung, Icons und die Typografie. Je nach Zielsetzung der Konzeption berücksichtigt das Fraunhofer IAO auch hardwareergonomische Fragestellungen wie Tastenbelegungen.
Insbesondere werden günstigere Preise sowie gesteigerte Sicherheit, mehr Komfort und Pünktlichkeit gefordert. Das Ziel des Projektes ist die Unterstützung der Caterer durch die Entwicklung eines neuen Logistikkonzepts sowie eines innovativen Dienstleistungsangebots für den Passagier. Eine wichtige Rolle spielt die Konzeption innovativer digitaler Services, die dem Passagier ein gesteigertes Flugerlebnis bieten. Zusätzlich werden Dienste für Behinderte integriert. Die Umsetzung der Ziele erfolgt auf Basis mobiler Enderäte und einer neuen Portallösung zum Auftragsmanagement. Das Projektvorgehen zeichnet sich durch die parallele Verifikation im Erprobungsbetrieb aus.
Mittelständische Unternehmen ohne große ITAbteilung profitieren heute schon von den Möglichkeiten des »mobile office«. So ist es selbstverständlich, von unterwegs Zugriff auf aktuelle Termine, Kontakte sowie E-Mails zu haben. Doch das »m- Office« ist nur ein kleiner Baustein für den Aufbau einer durchgängigen mobilen Unterstützung von Mitarbeitern.
Unternehmen stehen einer Vielfalt verfügbarer Endgeräte, Kommunikationstechnologien sowie Software-Architekturen und -Produkten gegenüber. Die Auswahl einer geeigneten Lösung, die auch die Bedürfnisse des Endanwenders optimal erfüllt, kann entscheidende Wettbewerbsvorteile mit sich bringen.
Es ist deshalb naheliegend, dass der natürliche Fingerzeig auch für die Interaktion mit dem Computer genutzt wird. Berührungsempfindliche Bildschirme haben schon heute eine immense Bedeutung gewonnen: Anwendungen werden per Fingerzeig intuitiv gesteuert.
Multi-Touch-Technologien spielen bei Touch- Screen-Anwendungen eine immer gewichtigere Rolle. Sie bereichern die Interaktion zwischen Mensch und Computer. Denn sie ermöglichen es, Anwendungen am Bildschirm mit mehreren Fingern gleichzeitig zu bedienen oder dass mehrere Personen simultan an einem Touch-Screen arbeiten. So können auch komplexere Anwendungen intuitiv und direkt über den Bildschirm gesteuert werden. Im Consumer- Bereich wird vor allem die Umstellung auf Windows 7 für einen zusätzlichen Schub bei der Verbreitung der Multi-Touch- Technologien sorgen.
Neue Methoden zur Nutzerbeteiligung in sehr frühen Phasen der Produktdefinition unterstützen die konsequente Ausrichtung auf die Anforderungen des Markts. Damit kann der Innovationsmotor »Technology Push« (neue technische Möglichkeiten) durch »Market Pull« (Kundenbedürfnisse und Nutzeranforderungen) ergänzt werden.
Eine Fanpage auf Facebook, ein Channel auf YouTube und natürlich immer aktuelle Nachrichten bei Twitter. Gleichzeitig steigt aber auch die Unsicherheit, denn für Unternehmen ist es nur dem Anschein nach so leicht wie für den einzelnen Internetnutzer: Die nutzergenerierten Informationen über Marken, Produkte, aber auch Geschäftsführer und Mitarbeiter eines Unternehmens, die für jeden im Internet auffindbar und zugänglich sind, prägen das Image des Unternehmens. Fehlt eine Strategie und Vorgehensweise und sind Zuständigkeiten nicht geklärt, kann der Ruf eines Unternehmens schnell geschädigt werden. Online Reputation Management umfasst sowohl die Beobachtung relevanter Informationen im Internet als auch deren gezielte Beeinflussung. Dazu gehört einerseits der Umgang mit Verbraucherkritiken und -meinungen im Sinne eines Issue- und Krisenmanagements, andererseits bieten die neuen Kanäle im Social Web hervorragende Möglichkeiten für Marketing, Kundenbindung und -service und können sogar mittels »Crowdsourcing« zur Suche nach neuen, innovativen Produkt- und Dienstleistungsideen genutzt werden.
Erst durch die System-zu-System- Kommunikation kann die manuelle Bearbeitung von Geschäftsvorgängen drastisch reduziert werden und das Potenzial von E-Business wirk- lich genutzt werden.
Die openTRANS-Initiative arbeitet unter der Führung des Fraunhofer IAO seit 2001 mit führenden deutschen und internationalen Unternehmen zusammen und hat sich die Standardisierung von Geschäftsdokumenten wie Aufträgen und Rechnungen zum Ziel ge- setzt. Im Rahmen eines Expertenkreises werden die Geschäftsdokumente auf XML-Basis nach dem aktuellen Stand der Technik definiert.
Wir unterstützen Unternehmen mit einer systematischen Betrachtung von Sicherheitsfragen für alle Bereiche der Unternehmens-IT.
Bei der Gestaltung, der Einführung und dem Betrieb von sicheren Systemen müssen zahlreiche, teilweise widersprüchlich erscheinende Anforderungen berücksichtigt und miteinander abgestimmt werden. So sollen neben der technischen Sicherheit auch Anforderungen der Bedienungsfreundlichkeit und des Datenschutzes in unternehmensspezifische Strategien und in konkrete Maßnahmen übersetzt werden. Auch die Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen und nicht zuletzt Fragen der Wirtschaftlichkeit von Investitionen in Maßnahmen zur IT-Sicherheit sind bei der Strategieentwicklung mit entscheidend. Workshops mit den IT-Verantwortlichen und den Anwendern helfen dabei, die Mitarbeiter unternehmensweit für die Thematik zu sensibilisieren und die unternehmensspezifischen Sicherheitsanforderungen zu identifizieren. Zusätzlich erarbeiten wir Rollen- und Rechtekonzepte und führen organisatorische Schwachstellenanalysen durch.
Im Bereich des Identitätsmanagements bieten wir beispielsweise Unterstützung bei der Auswahl und Einführung von Enterprise Identity Managementsystemen (Single-Sign-On) und beraten bei der Verwendung firmenübergreifender Meta-Identity-Management-Systeme. Gemeinsam mit den Sicherheitsverantwortlichen erstellen wir Konzepte für die organisatorische Vorfallsbehandlung (Vorgehensmodelle im Incident Management), um auf eventuelle Gefährdungen durch Computerkriminalität oder Angriffe auf die IT umgehend und wirkungsvoll reagieren zu können.
Leistungsfähige Software beeinflusst nicht nur die Produktivität und Flexibilität des Unternehmens, sondern auch die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen. Der Entwicklungsprozess von Software führt aber nur dann zum Erfolg, wenn die Einflussfaktoren Mensch, Technik und Organisation in angemessener Weise berücksichtigt werden. Softwaremanagement umfasst die Planung, Steuerung und Kontrolle des Softwareentwicklungsprozesses sowie die Umsetzung innovativer Softwaretechnologien für effiziente Geschäftsprozesse.
Die IAO-Experten begleiten ihre Kunden hersteller- und produktunabhängig von der Konzeption über die Auswahl bis hin zur Einführung von Unternehmenssoftware. Dazu gehören sowohl klassische Systemlösungen in den Bereichen Dokumentenund Workflow-Management, Customer Relationship Management und Enterprise Resource Planning als auch die Entwicklung von Individuallösungen.
Chip-Hersteller versuchen so, neue Leistungspotenziale zu erschließen, wobei die Taktfrequenzen der einzelnen Kerne sogar wieder abnehmen.
Als Konsequenz aus dieser Entwicklung werden nur parallelisierte Anwendungen künftig das volle Potenzial der Hardware nutzen können, während nichtparallele Anwendungen in der Regel an Performanz verlieren. Diese zunehmende Parallelisierung der Software erfordert neue Lösungsansätze auf allen Ebenen – vom Betriebssystem über die Middleware- Schichten und APIs (Application Programming Interfaces) bis hin zu den Algorithmen und Vorgehensmodellen.
Dies kann etwa geschehen, wenn die Daten über viele Systeme in verschiedenen Unternehmensbereichen verteilt sind. In verzweigten und heterogenen IT-Landschaften erschwert dies sowohl die organisatorische als auch die technische Übersicht. Stammdatenmanagement hilft, diese Daten in ihrer Qualität aufzubereiten und strategisch im Unternehmen zu integrieren.
Viele zur Umsetzung von Stammdatenprojekten notwendige Technologien stehen den Unternehmen bereits zur Verfügung – integriert in bestehende Anwendungen oder als eigenständige IT-Systeme. Die Kunst ist es, aus den Lösungen die für den Anwender beste und kostengünstigste auszuwählen. Auch die für das Stammdatenmanagement definierten technischen und organisatorischen Prozesse müssen in Unternehmen nachhaltig implementiert werden. Nur so kann eine bleibend hohe Informationsqualität erzielt werden.
So werden die Potenziale beispielsweise aktueller Forschungsergebnisse, neue Ideen für Produkte und Dienstleistungen oder auch Meinungen von Kunden und Ankündigungen von Wettbewerbern zu wenig genutzt.
Allerdings sind relevante Informationsquellen und Internetseiten durch eine herkömmliche Internetsuche oft schwer zu finden. In der Regel sind fundierte Kenntnisse zu aktuell verfügbaren Technologien und Spezialsuchmaschinen erforderlich. Ebenso wichtig ist es allerdings auch, die Informationsbeschaffung und weiterleitung im Unternehmen strategisch zu verankern, denn: Informationsbeschaffung ist kein »Nebenjob«.
Im Rahmen unserer Forschungsarbeiten analysieren wir laufend die aktuellen Technologien und Möglichkeiten des »Semantic Web« und des Web 2.0 und entwickeln geeignete Strategien zur Informationsbeschaffung.
Diese kann neben Rechenleistung und Speicherkapazitäten (Infrastructureas- a-Service) auch die Bereitstellung von Plattformen mit Mehrwertdiensten, wie Sicherheitslösungen und Abrechnungsdiensten, oder die Nutzung von Softwareas- a-Service in vielen verschiedenen Ausprägungen umfassen. Was Cloud Computing von bisherigen Outsourcing- Modellen unterscheidet, ist die elastische Skalierung der Ressourcen und Dienste sowie die Abrechnung auf Basis der tatsächlichen Nutzung (Pay-per-Use).
Mit benutzerzentrierten Methoden analysieren und optimieren wir Systeme für professionelle Benutzer und Endverbraucher. Gute und attraktive Produkte bieten dem Benutzer ein positives Erlebnis – eine gute User Experience (UX)! Freude und Kompetenzerlebnisse motivieren zur weiteren Benutzung und erhöhen die emotionale Bindung. Unser Ansatz für UX-Design und -Bewertung basiert auf einem wissenschaftlich fundierten Modell, das positive Emotionen und Benutzerbedürfnisse berücksichtigt.
Unsere interdisziplinär arbeitenden Projektteams sorgen in allen Phasen der Entwicklung dafür, dass die Belange der zukünftigen Nutzer genauso berücksichtigt werden wie die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts.
Die Menge und Dynamik der Information treiben die Prozesskosten der Informationsbeschaffung in die Höhe: Das ungebremste Wachstum und vor allem der Trend zu einer höheren Benutzeraktivität machen es zunehmend schwierig, aus der Menge der verfügbaren Daten die relevanten herauszufiltern, zu analysieren und in strategisch verwertbare Informationen umzuwandeln. Am Markt ist eine wachsende Anzahl von Werkzeugen für die Automatisierung von Rechercheprozessen verfügbar. Diese unterscheiden sich allerdings erheblich in ihrer Ausrichtung, Leistungsfähigkeit und vor allem in ihren Kosten. Für Unternehmen, die ihre Suchprozesse durch Automatisierung optimieren wollen, bedeutet dies erhöhte Kosten und Risiken bei der Anbieter- und Produktauswahl.
Auch in der internen Unternehmenskommunikation gewährleisten webbasierte Intranets und Prozessportale einen effizienten Informationsaustausch. Das Fraunhofer IAO hat an der Konzeption und Gestaltung vieler dieser Webapplikationen mitgewirkt. Die daraus resultierenden Erfahrungen, die Methodenkompetenz und unsere Technologieführerschaft in wichtigen Teilbereichen ermöglichen es uns, Unternehmen weiterführende Dienstleistungen für die interne und externe Unternehmenskommunikation anzubieten.
Einige Beispiele:
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Einführung und Relaunch von Corporate Intranets und Prozessportalen; Change Management
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Nutzer- und aufgabengerechte Oberflächengestaltung, Usability Optimierung
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Erstellung kundenorientierter Navigationsstrukturen und Informationsarchitekturen
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Pimp Up Your Site: Technologische Beratung und Teilentwicklung im Bereich moderner Web 2.0 Technologien wie Mash-Ups, AJAX und Flex
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Effiziente und flexible Backend-Integration
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Benchmarking und Suchmaschinenoptimierung mit unserem Werkzeug LogSCORE
Erst im funktionierenden "Zusammenspiel" einzelner Systeme wird der indviduelle Nutzen neuer Informations- und Kommunikationstechnologien deutlich.
Das Fraunhofer IAO hat daher für verschiedene Einsatzbereiche Labore aufgebaut, in denen Unternehmen unterschiedliche Lösungen praktisch erleben können. Auf Grundlage dieser Erfahrungen lassen sich sinnvolle Entscheidungen über den Bedarf und den Nutzen neuer Investitionen in die IT-Landschaft eines Unternehmens fällen.
Automaten und Self Service-Angebote dringen in immer neue und komplexere Anwendungsbereiche vor. Gleichzeitig ist vielfach eine Abkehr von Automaten hin zu persönlichen Services auf mobilen Endgeräten zu verzeichnen: Die Automaten auf der Straße wandern mit den Apps auf unseren Smartphones in die Hosentasche.
Wie die einfache Nutzung von Grid Computing für Wissenschaft und Industrie aussieht, erforscht das Fraunhofer IAO mit verschiedenen Partnern im Grid Labor. Hier demonstriert das Fraunhofer IAO den Aufbau von Grid-Infrastrukturen sowie die Möglichkeiten und Potenziale für deren Nutzung in unterschiedlichen Anwendungsgebieten.
Hier werden Kunden innovative Technologien wie beispielsweise Methoden des Web-Service Engineering oder service-basierte Anwendungslösungen präsentiert. Ein »Markt der Möglichkeiten« demonstriert, wie Dienstleistungen und Vertriebsaktivitäten durch eine geeignete IT-Unterstützung optimiert werden können. Die gezeigten Szenarien umfassen servicebasierte Prozesse und IT-Lösungen für die Versicherung der Zukunft und Produktinnovationen für den Vertrieb von Morgen ebenso wie neue Konzepte und Produkte für Unternehmens- netzwerke und den elektronischen Geschäftsverkehr im »Internet der Dienste«. Zusätzlich werden beispielhafte IT-Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz aus dem Bereich GreenIT vorgestellt.
Für die Anwendung „Visuelles Projektmanagement in der Produktentwicklung“ wird ein zentrales, durchgängiges und transparentes Managementinformationssystem mit entsprechenden Visualisierungsmöglichkeiten bereitgestellt, welches innerhalb eines komplexen Produktentwicklungsprojekts in Echtzeit beispielsweise Abweichungen aufzeigt und Ablaufverbesserungen unterstützt. Die Nutzung von entsprechenden Visualisierungs-, Präsentations- und Simulations- technologien schafft Transparenz und informiert die Entscheidungsträger über den Status und die Fortschritte des Produktentwicklungsprojekts. Die Visualisierungs- und Integrationsmöglichkeiten im VISUM erlauben es, komplexe Sachverhalte und mehrdimensionale Datensätze semantisch integrativ darzustellen und in einer für die Entscheidungsträger einfach erfassbaren Darstellungsform zu präsentieren.
Im Rahmen verschiedener Aufgabenstellungen wurden hier beispielsweise Automaten bedienungsfreundlicher gemacht, neue Konzepte für die Gestaltung von Schaufenstern und innovative Anwendungen von Sprachinteraktion oder Multitouch-Technologien erarbeitet.
Das Interaktionslabor erfüllt mehrere Funktionen gleichzeitig:
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Als Showroom dient es zur Präsentation experimenteller Interaktionstechniken. Intuitiv bedienbare Exponate laden zum Mitmachen und selbst Erfahren ein.
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Als modernes Labor ermöglicht es Kunden und Partnern, gemeinsam neue Ansätze und Verfahrensweisen für Interaktionstechniken zu erforschen. Auf diese Weise lassen sich Ideen rasch realisieren und unter Laborbedingungen testen.
Zudem machen Medienbrüche zwischen den eingesetzten IT-Systemen oft ein mehrfaches Erfassen von Daten notwendig. So entstehen unnötige Fehler- quellen und Kosten. Der Einsatz von mobilen Anwendungen kann in vielen dieser Fälle zu einer deutlich sichtbaren Optimierung der Prozesse beitragen. Die dafür notwendigen Technologien stehen zur Verfügung. Für Einsatzbereiche wie den Service oder den Vertrieb gibt es auf dem Markt sogar mobile Standard-Lösungen. Die Kunst ist es nun, aus dieser Vielzahl von Technologien und Produkten die für den Anwender besten und kostengünstigsten auszuwählen. Besonders berücksichtigt werden muss dabei vor allem die Anwenderfreundlichkeit sowie die Integration der Lösung in laufende Unternehmensprozesse und Backend-Systeme.
Das m-Lab des Fraunhofer IAO unterstützt Unternehmen produkt- und herstellerneutral dabei, bedarfsgerechte, benutzergerechte und sichere mobile Lösungen zu konzipieren und einzuführen. Dazu besitzt das Labor eine Reihe von unterschiedlichen mobilen Geräten und Lösungen, die einem Kunden die Praktikabilität verschiedener Lösungen demonstrieren können. Gleichzeitig ist das m-Lab ein zuverlässiger Partner bei der Durchführung von innovativen Forschungsvorhaben im Bereich Mobilität.
Im Usability Labor des Fraunhofer IAO kann die Interaktion zwischen Mensch und Technik mit modernster Medientechnologie und speziellen Evaluationstools beobachtet und analysiert werden. Mögliche Probleme mit der Bedienung können so frühzeitig identifiziert und behoben werden. In Fällen, bei denen die tatsächlichen Nutzungsbedingungen und das reale Verhalten der späteren Benutzer in einer Laborumgebung nicht hinreichend nachgestellt werden können, lässt sich das als mobile Lösung konzipierte Equipment des Usability Labors auch direkt vor Ort einsetzen.
Die zeitaufwändige Suche nach Dokumenten, lange Durchlaufzeiten, Mehrfachablage, mangelnde Transparenz der Systeme und Abläufe sowie Medienbrüche und Inkompatibilitäten der Teilsysteme erschweren ein integriertes, kundenorientiertes und reibungsloses Arbeiten erheblich. Hinzu kommen neue Dokumententypen wie etwa Animations- oder Video- sequenzen, die mit geeigneten Methoden zusätzlich verwaltet werden müssen.
Mit computergestützten Dokumenten- und Workflow-Management-Systemen können erhebliche Optimierungspotenziale ausgeschöpft werden, um den Arbeitsfluss zu vereinfachen. Wie diese Lösungen im Detail funktionieren und wie sie sich zu unternehmensspezifischen Büroumgebungen zusammenstellen lassen, wird im Zentrum für Dokumenten- und Workflowmanagement des Fraunhofer IAO gezeigt.
Die vorgestellten Beispielanwendungen umfassen unter anderem:
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Dokumentenmanagement und Managementprozesse des Workflow
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Möglichkeiten des Einsatzes von Groupware-Lösungen für eine effiziente Teamarbeit
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elektronische Systeme zur Strukturierung von Informationen und zum Austausch von Dokumenten.
In zahlreichen Forschungsprojekten entwickeln und erprobt das Geschäftsfeld Informations- und Kommunikationstechnologie neue Analyse- und Gestaltungsmethoden sowie informationstechnische Paradigmen und Lösungsansätze. Das Ziel dabei sind aufgabenangemessene und intuitiv benutzbare Anwendungen, die helfen unternehmerische und gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.
Diese Projekte werden gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern unter anderem im Auftrag von der Europäischen Union, der Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF)sowie für Wirtschaft und Technologie (BMWi) oder des Landes Baden-Württemberg durchgeführt. Aktuelle thematische Schwerpunkte sind Cloud Computing und tragfähige Sicherheitslösungen, Krisenmanagement und Modellierung, Internet der Dienste und Geschäftsmodelle sowie Bedienbarkeit und Gestaltungsmethoden. Die folgende Zusammenstellung erläutert einige Forschungsfragen und dazugehörige Projekte, mit denen wir uns derzeit beschäftigen.
Solche kritischen Lagen können durch Naturereignisse, Unfälle oder Attentate verursacht werden. Behörden, Rettungskräfte, Unternehmen, Medien und Bürger können Maßnahmen ergreifen, um die Folgen abzumildern und um ihre Reaktionsfähigkeit zu verbessern.
Informationssysteme können die beteiligten Akteure unterstützen, effizient und effektiv zusammen zu arbeiten. Hierfür sind aber auch die Arbeitsabläufe, organisatorische Zuständigkeiten und Kompetenzen zu klären und weiter zu entwickeln. Das Fraunhofer IAO gestaltet für die Verbesserung der Krisenreaktion u.a. organisationsübergreifende Internet-Portale, kommunikative mobilen Anwendungen, kartenbasierte Multitouch-Anwendungen und Simulationen für Handlungsalternativen.
Beispiele für aktuelle innovative Forschungsvorhaben
Das Projekt SkIDentity (http://www.skidentity.de) schlägt dabei eine Brücke zwischen sicheren elektronischen Ausweisen in Form von Chipkarten oder dem neuen Personalausweis (eID) und dem boomenden Markt der Cloud-Computing-Infrastrukturen.
Ziel von SkIDentity ist es, vertrauenswürdige Identitäten für die Cloud bereitzustellen und dadurch alle Arten von Geschäftsprozessen für Konsumenten und Unternehmen besser abzusichern. Hierfür werden Komponenten, Dienste und Vertrauensinfrastrukturen zu einer umfassenden, rechtskonformen, wirtschaftlich sinnvollen und hochsicheren Identitätsinfrastruktur für die Cloud integriert und in breitenwirksamen Pilotprojekten erprobt. Beispielsweise enthält die SkIDentity-Infrastruktur einen eID-Broker, der die für den Zugriff auf die sicheren Ausweise notwendigen eID-Services bündelt und in einer selbst für kleine Unternehmen und kommunale Behörden geeigneten Form als Cloud-Service bereitstellt.
Im EU-geförderten thematischen Netzwerk SSEDIC (Anwendungsszenarien für die einheitliche europäische Identität, http://www.eid-ssedic.eu/) ist das Fraunhofer IAO für den Bereich Freizeitaktivitäten zuständig. SSEDIC ist eine Plattform für alle interessierten Akteure, die die europäische Agenda im Bereich digitale Identität (eID) beeinflussen wollen. Das Fraunhofer IAO betrachtet insbesondere die Themenfelder Medien, Kultur und Kunst, Breitensport und Sportevents, Erwachsenenunterhaltung, Computerspiele, Soziale Netzwerke sowie Tourismus.
Kontakt
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Dienste wie diese, die einschließlich ihrer Benutzungsoberfläche in Web-Anwendungen eingebunden werden, erlauben ein hohes Maß an Konfigurierbarkeit. Im Rahmen des Projekts COCKTAIL entsteht eine Plattform, die es ermöglicht, Funktionalitäten passgenau und in einer einheitlichen Form bereitzustellen. Die entsprechenden Dienste, Mashups oder Applikationen können zu höherwertigen Diensten kombiniert werden und sind gestuft gewerblich nutzbar. Schwerpunkte des Projekts sind die Spezifikation und die prototypische Entwicklung einer solchen Software-as-a-Service-Plattform einschließlich ihrer Architektur, Referenzmodellen, Bestimmung und Überwachung der Dienstequalität sowie Funktionalitäten für eine gewerbliche Verwendung (vom Nutzungsprotokoll bis zur Abrechnung).
Ressourcenintensive Anwendungen im Bereich der medizinischen Bildverarbeitung, der Genanalyse und der klinischen Forschung können so automatisch und dynamisch auf Rechencluster in ganz Deutschland verteilt werden.
Aufbauend auf der MediGRID Infrastruktur werden in Services@MediGRID weitere Anwendungen ins Grid gebracht, darunter auch Anwendungen von Unternehmen aus dem Pharmabereich und von Dienstleistern im Bereich der Sequenzierung von Biomaterialen. Ziel ist es vor allem, Geschäftsmodelle und Dienste zur Leistungsverrechnung zu etablieren und somit den Grundstein für eine kommerzielle Verwendung zu legen. Dadurch wird eine pay-per-use Abrechnung für Anwendungen und Datensätze auf den verschiedenen D-Grid Ressourcen ermöglicht.
In einem weiteren Projekt in diesem Themenbereich, PartnerGrid, entsteht eine Kooperationsplattform für die Zusammenarbeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich mit Simulationen in verschiedenen industriellen Anwendungen beschäftigen. So spielen Simulationen bei der Herstellung von Automobilen und Autoteilen heutzutage eine herausragende Rolle bei der Reduzierung der Entwicklungskosten. Umformsimulationen und Crash-Simulationen sowie die Optimierung von Gießereiprozessen sind hier nur einige Beispiele.
Dazu gehören Methoden für das Engineering von Web-Services und Web-Ökosystemen, Technologien für Event-basiertes Service Monitoring und neue Internet-Suchservices für das »Innovation Mining«. Darüber hinaus werden Best-Practice und Erfolgsfaktoren für Internet-basierte Geschäftsmodelle und Software-as-a-Service untersucht.
Das Fraunhofer IAO arbeitet dazu an Lösungsmodulen und XML- sowie RFID-Standards für den elektronischen Geschäftsverkehr und für das Event-basierte Monitoring. Zudem werden geeignete Dienstleistungsmodelle untersucht.
So werden regelbasierte IT-Komponenten dafür genutzt, automatische Analysen von Dokumenten durchzuführen, Geschäftsprozesse intelligent zu steuern und die Prozesse bei der Schadensregulierung zu übernehmen. Die erarbeiteten Lösungen sind derzeit bereits bei mehreren Versicherungen im Einsatz.
Um beide Anforderungen bei der Entwicklung von Assistenz-Systemen bestmöglich berücksichtigen zu können, wird im Projekt SOPRANO eine Methode entwickelt und angewandt, die auf dem Prinzip des Experience & Application Research (E&AR) aufbaut. Die späteren Nutzer, in diesem Fall ältere Menschen, werden bereits während des gesamten Entwicklungsprozesses aktiv eingebunden.
Teil des Projekts ist zudem eine Validierung und Präsentation des diensteorientierten Smart Living Environment Konzeptes unter realen Lebensbedingungen. Rund 600 Test-Nutzer aus vier Nationen sind derzeit daran beteiligt.
Die Aufgaben, die sie dabei übernehmen können sind vielfältig: Den Arzt suchen, die Krankenschwestern rufen, die Krankenzimmer sauber halten oder Besucher an ihr Ziel begleiten. Sie erkennen aber auch, wenn in einem Krankenzimmer Hilfe benötigt wird und können – beispielsweise bei einem Sturz – das Pflegepersonal alarmieren.
Im EU-Projekt IWARD entwickeln zehn Forscherteams aus sieben Ländern unter der Leitung des Fraunhofer IAO geeignete Roboter und vor allem neue Konzepte für die Kommunikation der Roboter untereinander. Denn die elektronischen Stationshelfer sollen nicht als einzelne Individuen arbeiten, sondern wie in einem Schwarm in koordinierendem Kontakt miteinander stehen.
Ziel des Projekts ist unter anderem zu untersuchen, inwieweit sich durch diesen verstärkt kommunikativen Ansatz ein Mehrwert gegenüber dem Einsatz von Einzelrobotern erzielen lässt. Zudem sollen Lösungen für einen ausfallsicheren Einsatz von Robotern in der Klinikumgebung ausgearbeitet werden. Damit wird sichergestellt, dass auch im Fall einer unterbrochenen Funkverbindung, bei niedrigem Batteriestatus oder plötzlich eintretenden Notfallereignissen die Roboter weiter zuverlässig funktionieren und die Sicherheit von Personal und Patienten zu keiner Zeit gefährdet ist.
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Dazu gehören sowohl die Bereiche des Dokumenten- und Workflow-Managements, Customer Relationship Management Systeme und Enterprise Resource Planning Systeme als auch die Entwicklung und Einrichtung von Individuallösungen. Die Kunden werden dabei hersteller- und produktunabhängig von erfahrenen Mitarbeitern des Fraunhofer IAO begleitet: Von der ersten Anforderungsanalyse bis zur Inbetriebnahme.
Erprobte Methoden und Verfahren gewährleisten ein zielgerichtetes und nutzerorientiertes Erstellen komplexer softwaretechnischer Produkte und Dienstleistungen. Die direkte Verbindung zur Forschung ermöglicht den Unternehmen, innovative Softwaretechniken frühzeitig kennenzulernen und deren Potenzial zu nutzen.
Das durch eine Vielzahl von erfolgreich durchgeführten Projekten erworbene Know-how wird durch ein breites Dienstleistungsangebot wie beispielsweise Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und projektbegleitende Qualitätssicherung ergänzt.
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Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Frage, wie ein Softwareentwicklungsprozess für moderne Prozessorarchitekturen mit vielen Prozessorkernen (Multicore) optimiert und angepasst werden kann.
Neben der Erforschung und Entwicklung zukünftiger IT Architekturen beschäftigt sich das Competence Team mit der Betrachtung von Softwareentwicklungsprozessen aus dem Blickwinkel eines Unternehmens. Firmen und Betrieben werden Dienstleistungen zur IT-Architekturberatung angeboten, die von der Strategieanalyse über Kosten-Nutzen-Betrachtungen bis hin zur Auswahl und Einführung von IT-Technologien reichen.
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Eine zentrale Aufgabe dabei ist, die Arbeitsprozesse innerhalb und zwischen Unternehmen mit den vorhandenen IT-Systemen oder mit neu aufgebauten Plattformen abzubilden und bestmöglich zu unterstützen.
Im Blickpunkt stehen insbesondere die Zusammenarbeit von Personen und Organisationen, die mobile Verfügbarkeit von Informationen sowie Fragestellungen der IT-Sicherheit für die verwalteten Daten. Das Forschungs- und Beratungsspektrum beginnt bei der Anforderungsanalyse und geht über die organisatorische und informationstechnische Konzeption bis hin zu Systemauswahl, Einführungsbegleitung und Evaluation.
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Hierzu zählen Fragestellungen des Enterprise Identity Managements, des föderierten Identitätsmanagements sowie der Integration aktueller Informationssicherheitsstandards und Good Practices in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken. Dabei stehen insbesondere die ökonomische Tragfähigkeit, die organisatorische Einbindung der Systeme sowie deren Zusammenspiel mit den Ökosystemen der Unternehmen im Fokus.
Das Angebotsspektrum umfasst die Begleitung und Beratung bei der Auswahl und Einführung von Enterprise Identity Management-Systemen, Informationssicherheit für kleine und mittlere Unternehmen sowie branchenspezifische Analysen und Studien. Zusätzlich berät das Team zur Umsetzung von Standards zum Informationssicherheitsmanagement wie beispielsweise dem IT-Grundschutz und der ISO 27001-Zertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das Competence Team Identitätsmanagement verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz in der Analyse sowie der Entwicklung von Identitätsmanagementsystemen, welcher aktiv in nationalen und internationalen Forschungsprojekten erweitert wird.
Telefon+49 711 970-2417
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Mit Hilfe Fraunhofer-eigener »intelligenter« IT-Lösungen können Geschäftsprozesse entworfen, überwacht und gesteuert werden. Durch den Einsatz von Methoden des "Web Mining" werden Unternehmen zudem dabei unterstützt, innovationsrelevante Informationen im Internet zu finden.
In ergänzenden Forschungsprojekten werden neue Methoden und Technologien für das »Internet der Dienste« und servicebasierte Lösungen, für Unternehmensportale, Partner- und Prozessintegration entwickelt. Auf Basis von »Green IT« realisiert das Competence Center energieeffiziente Systeme der Zukunft.
Leiter Competence Center Human-Computer Interaction
Telefon+49 711 970-2311
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In unseren Forschungsprojekten entwickeln wir wegweisende Lösungen für interaktive und kooperative Systeme der Zukunft.
Mit unserem Leistungsangebot für Partner aus der Wirtschaft unterstützen wir die Realisierung anwendergerechter und zukunftsfähiger Anwendungen und Systemlösungen.
Die Arbeitsschwerpunkte umfassen:
User Experience, Usability Engineering und Softwareergonomie |
Entwicklung und Einsatz neuer Technologien für die Mensch-Technik Interaktion | Konzeption, Design und Entwicklung interaktiver Systeme | Grafische, akustische und multimodale Benutzungsoberflächen | Entwicklung von firmenspezifischen Styleguides und Design Patterns | Prototyping und Usability Testing
Leiter Competence Team Web Application Engineering
Telefon+49 711 970-2376
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Und es berät in Fragen der IT-Governance wie dem Architekturmanagement.
Ein Schwerpunkt der Arbeiten liegt im Bereich webbasierter Systeme. Dazu zählen Intranets und Internetauftritte ebenso wie Web 2.0 Anwendungen und webbasierte Unternehmensapplikationen.
Im Rahmen des alljährlich veranstalteten IT Zukunftskongress analysiert das Team die zukünftige Bedeutung und Entwicklung der IT und der zugehörigen Unternehmensprozesse. In der Forschung werden derzeit insbesondere Themen des Social Semantic Web bearbeitet. Dafür werden neue Interaktionsformen und semantische Middlewarekonzepte für die Ambient Intelligence in technischen Umgebungen und für die Steuerung von Produktionsanlagen, Logistikprozessen oder Robotiklösungen erarbeitet.