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Design Wettbewerb © Pawel Szczypinski

Design-Wettbewerb ermittelt Siegerkonzepte für eine innovative elektromobile Ladeinfrastruktur

Wie sieht die Ladestation der Zukunft aus? Studierende der Hochschule Pforzheim sowie der International School of Design (Fachhochschule Köln) haben in einem deutschlandweiten Hochschulwettbewerb innovative Lösungsvorschläge dazu erarbeitet. Die beiden Siegerbeiträge wurden in Amsterdam auf der Intertraffic vor großem Publikum prämiert.

Im dem vom Fraunhofer IAO und der Langmatz GmbH initiierten Wettbewerb wurden sowohl die Designs von Ladestationen als auch die Konzepte der Energieübertragung und der Mehrwertnutzung neu gedacht und entworfen. Studierende der Bereiche Industriedesign, Industrial Design, Transportation Design und Integral Studies erarbeiten unter der Federführung renommierter Partner in teils interdisziplinären Teams innovative (Design-)Lösungen für zukunftsfähige Ladestationen.

Gefragt waren Ideen zu folgenden beiden Kategorien:

  • Kategorie 1: Entwerfe eine innovative, öffentliche Ladestation für Elektrofahrzeuge unter Verwendung bestimmter von der Langmatz GmbH vorgegebener Komponenten.
  • Kategorie 2: Entwickle einen innovativen Ansatz, wie Elektrofahrzeuge in der Stadt geladen werden können.

Gewinner der Kategorie 1 waren Jessica Blank und Loana Albrecht von der Hochschule Pforzheim mit ihrem Konzept »NOVA«; NOVA bietet eine Produktpalette von Straßenlaternen und Säulen, die mit einer Ladestation für Elektrofahrzeuge ausgestattet sind. Das Konzept wirkt im Zuge der Umstellung auf Elektromobilität der Reizüberflutung im innerstädtischen Verkehrsraum entgegen, indem es die Ladestation in vorhandene Stadtelemente integriert.

In der Kategorie 2 konnten Pedro Jun, Sascha Praet, Luis Felipe García, Jacobus North, Joana Francener und Johannes Bier von der International School of Design (Fachhochschule Köln) die Jury überzeugen. Ihr Ansatz »WeCharge« verbindet eine modulare und kostengünstige Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge mit einer Community. Grundgedanke dabei ist, einer möglichst großen Gruppe das Laden von Elektrovehikeln zu ermöglichen, ohne dafür neue, teure Stationen in das urbane Umfeld integrieren zu müssen.

Die beiden Siegerbeiträge wurden am 27. März 2012 in Amsterdam auf der Intertraffic, der weltweit maßgebenden Messe für Verkehrstechnologien und -infrastruktur, vor großem Publikum prämiert. Dr. Andreas Hunscher, Geschäftsführer der Langmatz GmbH, und Martha Loleit, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer IAO, überreichten den Gewinnern feierlich zwei individuell gestaltete Siegerpokale. Die von Langmatz bereits gefertigten Prototypen der beiden Gewinnerideen waren auf der Messe bereits zu besichtigen.

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