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    Jennifer Dungs

    Leiterin Geschäftsfeld
    Mobilitäts- und Stadtsystem-Gestaltung

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Protoscar © quox

Design-Studenten entwickeln »Ladestation der Zukunft« für Elektrofahrzeuge

Im Rahmen eines deutschlandweiten Hochschulwettbewerbs im Wintersemester 2011/2012 ermittelt das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Projektpartner Langmatz GmbH in zwei Kategorien innovative (Design-)Lösungen für zukunftsfähige Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Am Wettbewerb beteiligen sich Studierende der Bereiche Industriedesign, Industrial Design, Transportation Design und Integral Studies.

Unsere Mobilität wird sich grundlegend ändern: Die EU geht davon aus, dass wir im Jahre 2050 nur noch elektromobil in den Städten Europas unterwegs sein werden, andere Studien prognostizieren die vollkommene Marktdurchdringung der Elektrofahrzeuge noch früher. Heute wird der Kompetenzaufbau im Bereich Elektromobilität insbesondere hinsichtlich der Technologieentwicklung (Batterie, Leistungselektronik, Fahrzeugkonzepte etc.) vorangetrieben und gefördert. Mit der Integration der notwendigen Infrastruktur – Grundvoraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität – stehen Kommunen, Stadtplaner und Architekten vor einem ebenso großen Wandel wie die Automobilindustrie: Elektromobile Fahrzeugkonzepte ermöglichen und erfordern eine Neupositionierung der Stadtgestaltung. Derzeitige Konzepte von Ladeinfrastruktur berücksichtigen diese stadtplanerischen Aspekte vielfach nicht ausreichend. Notwendig sind daher neue Konzepte für stadtintegrierte Ladestationen, um den Strom wirtschaftlich vom Netz in das Fahrzeug zu bringen.

Vor diesem Hintergrund veranstalten das Fraunhofer IAO und dessen Projektpartner Langmatz GmbH im Wintersemester 2011/2012 einen Hochschulwettbewerb zum Thema »Ladestationen der Zukunft«. Studierende der Bereiche Industriedesign, Industrial Design, Transportation Design und Integral Studies erarbeiten in zwei Kategorien innovative (Design-)Lösungen für zukunftsfähige Ladestationen.

Im Wettbewerb werden sowohl die Designs von Ladestationen als auch die Konzepte der Energieübertragung und der Mehrwertnutzung neu gedacht und entworfen. Die Studenten arbeiten in teils interdisziplinären Teams unter der Federführung renommierter Partner:

  • Prof. Peter Naumann von der Hochschule München mit den Studiengang Industriedesign
  • Prof. Gerhard Glatzel vom Institut für Transportation Design der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
  • Prof. Jenz Großhans von der Köln International School of Design der Fachhochschule Köln
  • Prof. Jürgen Goos von der Hochschule Pforzheim mit dem Studiengang Industrial Design
  • Prof. George Teodorescu von der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit dem Studiengang Integral Studies

Die Jury des Wettbewerbs besteht aus Vertretern der Hochschulen, der Langmatz GmbH und des Fraunhofer IAO.

Der Wettbewerb startet Mitte Oktober 2011 mit einer Veranstaltung zum Austausch rund um die Elektromobilität: Das Fraunhofer IAO informiert über aktuelle Themen und diskutiert gemeinsam mit Langmatz, den Studenten und Professoren über die Mobilität, Städte und Ladeinfrastruktur der Zukunft. Elektrofahrzeuge stehen für Probefahrten bereit.

Ende November 2011 wird ein Zwischentreffen stattfinden, in dem die Studenten ihre bisher erarbeiteten Ideen vorstellen und mit der Jury weiterdenken können.

Im Januar 2012 wird die Jury einen Gewinnerbeitrag in jeder Kategorie küren. Die Preise sind mit je 5000 Euro dotiert. Die Siegerteams fahren im März 2012 auf die Intertraffic nach Amsterdam, um dort die von Langmatz gefertigten Prototypen ihrer Idee zu präsentieren.

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