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Produktivität von Dienstleistungen

Strategische Partnerschaft »Produktivität von Dienstleistungen«

Am 13. April 2010 fiel der Startschuss für die Strategische Partnerschaft »Produktivität von Dienstleistungen«. Auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) begleitet das Fraunhofer IAO diese einmalige Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Ziel ist es, in acht Arbeitskreisen mit unterschiedlichen Schwerpunkten die inhaltliche Weiterentwicklung des gesamten Forschungs- und Entwicklungsbereichs zur Dienstleistungsproduktivität voranzutreiben.

Dienstleistungen sind zweifelsohne ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor für Deutschland und in vielen Branchen zuhause. Darüber hinaus ermöglichen sie vielen Unternehmen einen Weg raus aus der Krise – so lassen sich beispielsweise durch die Kombination von Services mit innovativen Technologien neue Geschäftsfelder erschließen. Rund um das Thema »Produktivität von Dienstleistungen« gibt es viele Fragen, auf die Wirtschaft und Wissenschaft noch Antworten suchen. Im Kern geht es darum, Dienstleistungsproduktivität zu verstehen, zu messen und zu gestalten.

Auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) begleitet das Fraunhofer IAO eine Strategische Partnerschaft zum Thema »Produktivität von Dienstleistungen«. Es handelt sich dabei um eine enge Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nach dem Modell einer Public-Private-Partnership. Sie verfolgt die übergreifende Verknüpfung von Fragen der Dienstleistungsproduktivität mit zentralen Fragen des Innovationsmanagements für Dienstleistungen und treibt die forschungspolitische Diskussion des Themenbereichs an. Ziel ist die inhaltliche Weiterentwicklung des gesamten Forschungs- und Entwicklungsbereichs zur Produktivität von Dienstleistungen. Die Strategische Partnerschaft begleitet den gleichnamigen Förderschwerpunkt und das Förderprogramm »Innovationen mit Dienstleistungen« des BMBF bis ins Jahr 2013.

Am 13. April 2010 wurde vom BMBF offiziell der Startschuss für die Strategische Partnerschaft gegeben. Frau Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin im BMBF, stellte das Thema Dienstleistungsproduktivität aus Sicht der Politik vor. Die beiden Sprecher der Strategischen Partnerschaft, Prof. Dr. Lutz Heuser (Executive Vice President und Head of SAP Research) und Prof. Dr. Dieter Spath (Institutsleiter Fraunhofer IAO) gingen in ihren Beiträgen auf die strategischen Ziele, Aufgaben und die Arbeitsstruktur ein. Sie stellten die Bedeutung des Themas aus Wirtschafts- und aus Forschungssicht sowie die jeweiligen Herausforderungen dar.

Vertreten waren auch die acht Arbeitskreisleitungen, die sich mit den Themen Dienstleistungssysteme, -entwicklung, -arbeit, Technologien, Controlling, KMU, Makroökonomie und wissenschaftliche Basis bzw. Service Science beschäftigen werden. Die Arbeitskreise bilden das sogenannte Wissensnetzwerk in der Strategischen Partnerschaft; Hier tauschen sich die Vertreter der geförderten Projekte mit weiteren externen Akteuren aus, um:

  • Handlungsempfehlungen für Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Intermediäre abzuleiten,
  • zukünftige FuE-Fragen zu formulieren,
  • Ergebnisse aus einzelnen Projekten zu diskutieren und weiterzuentwickeln,
  • generische Produktivitätswerkzeuge zu identifizieren und aufzubereiten,
  • Ergebnisse zu dokumentieren und in die Fachwelt zu kommunizieren.

Weitere Elemente der Partnerschaft sind der Beirat sowie das vom Fraunhofer IAO geleitete Innovationsbüro.

Die Strategische Partnerschaft »Produktivität von Dienstleistungen« soll folgende Aufgaben erfüllen:

  • Strukturierter Prozess zur Begleitung des Förderschwerpunkts »Produktivität von Dienstleistungen« (inkl. Vernetzung der Forschungsvorhaben) und Impulse für die Weiterentwicklung des Förderprogramms »Innovationen mit Dienstleistungen« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF),
  • Vernetzung mit nationalen, europäischen und internationalen Aktivitäten der Dienstleistungsforschung und Innovationspolitik,
  • Stärkung des öffentlichen Bewusststeins für das Thema Dienstleistungsproduktivität,
  • Prüfen der analytischen Voraussetzungen und Vorantreiben der Arbeiten an Indikatoren und Statistik,
  • breiter Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft,
  • Formulierung von FuE- und Handlungsempfehlungen an die Akteure (Unternehmen, Bildungsinstitutionen, Intermediäre, Politik, Wissenschaft) als Produktivitätsleitlinien.

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