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Dienstleistungen für innovative Stadtsysteme © Fraunhofer IAO/chaoss - Fotolia.com

Das Pilotprojekt »Smart Urban Services« ist in Chemnitz und Reutlingen gestartet

Wie können neue und intelligent vernetzte Dienstleistungen helfen, Stadtsysteme integrativ und zukunftsfähig zu gestalten? Das Projekt »Smart Urban Services: Datenbasierte Dienstleistungsplattform für die urbane Wertschöpfung von morgen« identifiziert Potenzialfelder und entwickelt eine Plattform, um verschiedene Stadt-Subsysteme gewinnbringend zu vernetzen.

Die Biomüllanlage in Reutlingen ist voll. Ein Sensor erfasst diese Information und meldet sie umgehend an eine Datenplattform. Hier ist vor zehn Minuten die Meldung eingegangen, dass die neue Biogasanlage dringend neues Material benötigt – perfekt! Eine Lieferung Biomasse geht in Kürze an das Kraftwerk. Was klingt wie Zukunftsmusik, können sogenannte Smart Urban Services möglich machen: intelligente Dienstleistungen, die bisher isoliert betrachtete Bereiche oder Subsysteme einer Stadt gewinnbringend vernetzen, können ganze Städte effektiver und lebenswerter machen.

Smarte Services sollen Städte zukunftsfähig machen

»Für Städte wird es zunehmend wichtig, ihr Wertschöpfungssystem möglichst flexibel, effektiv und effizient zu organisieren, denn sie konkurrieren international um Unternehmensansiedlungen und qualifizierte Arbeitskräfte«, so Inka Woyke, Leiterin des Teams »Dienstleistungsmanagement« am Fraunhofer IAO. Sie leitet das Pilotprojekt »Smart Urban Services: Datenbasierte Dienstleistungsplattform für die urbane Wertschöpfung von morgen«. In diesem untersucht das Fraunhofer IAO gemeinsam mit Forschungs- und Städtepartnern, wie neue, intelligent vernetzte Dienstleistungsangebote dazu beitragen können, urbane Räume stärker zu vernetzen und eine integrativ ausgerichtete Wertschöpfung zu etablieren. Denn hier bieten sich laut den Projektpartnern künftig die größten Potenziale für Innovationen und Synergien.

Integrierte Plattform vernetzt einzelne Stadt-Subsysteme

Die Projektpartner identifizieren und erproben neue, tragfähige Ansätze für Wertschöpfungs- und Dienstleistungsinnovationen in der Stadt von morgen und setzen sie beispielhaft um. In ausgewählten Potenzialfeldern werden Smart Urban Services entwickelt und deren Auswirkungen auf Beschäftigung und Gesellschaft untersucht. In Reutlingen, das gemeinsam mit Chemnitz Pilotstadt ist, wird es unter anderem um die Vernetzung von Ver- und Entsorgung und Verkehrsmanagement gehen.

Um die Smart Services aufzubauen, wird eine Plattform konzipiert und prototypisch umgesetzt, welche die verschiedenen Akteure in der Stadt über die Subsysteme hinweg vernetzt. Von diesem Wertenetz profitieren zusätzlich Kommunen, Unternehmen und Bürger. Die integrierte Plattform besteht aus einer physischen Sensor-Infrastruktur sowie einer Daten- und einer Dienstleistungsplattform. Damit rückt die Kommunikation zwischen Biomüll- und Biogasanlage in greifbare Nähe.

Neben dem Konsortialführer Fraunhofer IAO beteiligen sich das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart, die Input Consulting GmbH sowie die Städte Chemnitz und Reutlingen an »Smart Urban Services«. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger im DLR betreut.

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