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Kompetenzmanagement © Frank Peter – Fotolia.com

Studie gibt Überblick über Kompetenzmanagement in deutschen Unternehmen

Was verbinden Unternehmen mit Kompetenzmanagement? Welchen Nutzen sehen sie darin und wie lässt es sich effektiv und effizient gestalten? In der Studie »Kompetenzmanagement in deutschen Unternehmen 2012/2013« hat das Fraunhofer IAO dazu 518 Experten befragt. Die Publikation gibt einen Überblick über den Status quo und künftige Trends und eignet sich besonders als Leitfaden für Praktiker.

Kompetenzmanagement in deutschen Unternehmen – ein Mauerblümchenthema? Alles andere als das. Gerade in turbulenten, häufig globalisierten Märkten und in Branchen mit hohem Wettbewerbsdruck werden qualifizierte Mitarbeiter zum wichtigen Alleinstellungsmerkmal für Unternehmen. Je enger Kompetenzmanagement und Unternehmensentwicklung gekoppelt sind, umso mehr Spielraum haben Unternehmen bei ihrer strategischen Ausrichtung. So gewinnt Kompetenzmanagement enorme Bedeutung für die Unternehmensstrategie.

Wie deutsche Unternehmen mit dem Thema bereits heute umgehen, hat das Fraunhofer IAO jetzt im Rahmen der Studie »Kompetenzmanagement in deutschen Unternehmen 2012/2013« untersucht. Dazu haben die Wissenschaftler 518 Experten aus allen Branchen und Größen befragt, ob und wie sie Kompetenzmanagement betreiben und welche Trends sie für die kommenden Jahre vorhersagen. Die Studie beschreibt nicht nur Status quo und künftige Szenarien, sondern setzt sich intensiv mit Promotoren und Stolpersteinen bei der erfolgreichen Einführung eines guten Kompetenzmanagements auseinander. Für Praktiker, die ein systematisches Kompetenzmanagement auf- oder ausbauen möchten, gibt die Publikation konkrete Tipps.

Überraschend ist, dass rund drei Viertel der Befragten dem Thema Kompetenzmanagement als wichtig oder sehr wichtig erachten – und trotzdem betreibt nur rund die Hälfte der befragten Unternehmen überhaupt Kompetenzmanagement. Diese geben allerdings an, dass die Erfolge ihre Erwartungen übertreffen, zum Beispiel hinsichtlich einer höheren Performance oder der Kompensation des Fachkräftemangels. Als Hauptargument gegen Kompetenzmanagement wird der damit verbundene hohe Zeitaufwand angeführt. Hier gilt es vor allem den Nutzen zu erhöhen, die Vorgehensweise zu optimieren und bürokratische Aufwände zu reduzieren. Soll Kompetenzmanagement systematisch eingeführt werden, müssen außerdem klare Ziele definiert werden. Doch es lohnt sich: Die Unternehmen, die Kompetenzmanagement systematisch betreiben (60 Prozent), erzielen damit deutlich bessere Effekte als ihre Kollegen, die dieses unsystematisch betreiben.

Die Studie ist im IAO-Shop unter https://shop.iao.fraunhofer.de/details.php?id=583 zum Preis von 495 € bestellbar. Die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse steht als PDF hier zur Verfügung.

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