länger leben. länger arbeiten. länger lernen.Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Neue Chancen für jüngere und ältere BeschäftigteForschungsstandAus der neuropsychologischen Grundlagenforschung wissen wir, dass Alter und Lernbiographie die individuelle Arbeitsweise und auch die mögliche Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns erheblich beeinflussen. In der Öffentlichkeit werden dabei jedoch eher die damit verbundenen Einbußen und Defizite wahrgenommen. Die gute Nachricht: mögliche Defizite können aufgefangen werden. Entscheidend dafür ist, dass Mitarbeiter frühzeitig »Alternativstrategien« entwickeln, die sie bei Bedarf aktivieren und einsetzen können. Gerade angesichts der zunehmenden Bedeutung von Wissensmanagement, der allgemeinen demographischen Entwicklung und dem »Wettbewerb um die besten Köpfe« liegt es im Interesse der Unternehmen, das Potenzial ihrer Arbeitnehmer frühzeitig zu erkennen, um dieses auch in Zukunft mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen und um davon zu profitieren. ProjektzieleDas Projekt verfolgt das Ziel, die vermuteten Zusammenhänge von Arbeitsgestaltung und Lerngewöhnung, von Lernkonzepten und Führungsumgebung zu analysieren und anwenderorientiert aufzubereiten. Aus den gewonnenen Erkenntnissen über diese Zusammenhänge werden konkrete Vorschläge für die Arbeitsorganisation, das Design von Lernumgebungen sowie für zielorientierte Führungssysteme erarbeitet. In enger Zusammenarbeit der drei Projektpartner sollen wesentliche und nachweisbare Fortschritte auf dem Weg zu einer Neuorientierung von
Forschung für die PraxisUm die Praxisrelevanz und die Ausrichtung an unternehmensstrategischen Zielen zu gewährleisten, arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft bei dem Projekt eng zusammen. Die Partner unterstützen den gesamten Forschungsprozess – von der Konzeption bis zur abschließenden Bewertung der erarbeiteten Lösungen. Zielsetzung WissenstransferErste Vorstudien haben gezeigt, dass Unternehmen die Bedeutung des Projektthemas »Länger leben, länger arbeiten, länger lernen« erkannt haben. Um die Firmen noch stärker dafür zu sensibilisieren, wollen die Projektbeteiligten Zwischenergebnisse zeitnah veröffentlichen. Ein eigens entwickeltes Kommunikations- und Transferkonzept soll diesen Wissenstransfer ermöglichen und dafür sorgen, dass neue Empfehlungen und Konzepte für möglichst viele Unternehmen attraktiv, praktisch und anwendbar sind. Alleinstellungsmerkmale des ProjektesFachliche Tiefe Interdisziplinäres Vorgehen Praxisnahe Ausrichtung Weiterführende Informationen |

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