Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
»Der Mensch steht im Mittelpunkt unserer Arbeit«
Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir Lösungen für aktuelle Probleme und Herausforderungen, seien sie technischer, organisatorischer oder personeller Art.
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft
und Organisation IAO beschäftigt
sich mit aktuellen Fragestellungen rund
um den arbeitenden Menschen. Insbesondere
unterstützt das Institut Unternehmen
dabei, die Potenziale innovativer Organisationsformen
sowie zukunftsweisender
Informations- und Kommunikationstechnologien
zu erkennen, individuell auf ihre
Belange anzupassen und konsequent
einzusetzen. Die Bündelung von Management-
und Technologiekompetenz
gewährleistet, dass wirtschaftlicher Erfolg,
Mitarbeiterinteressen und gesellschaftliche
Auswirkungen immer gleichwertig berücksichtigt
werden.
Durch die enge Kooperation mit dem
Institut für Arbeitswissenschaft und
Technologiemanagement IAT der Universität
Stuttgart verbindet das Fraunhofer
IAO universitäre Grundlagenforschung,
anwendungsorientierte Wissenschaft und
wirtschaftliche Praxis.
Hersteller, Betreiber und Dienstleister von Automaten und Filialbetrieben konzipieren ab April 2010 unter Leitung des Fraunhofer IAO Visionen und Lösungen für den Automaten der Zukunft. Im Interaktionslabor des IAO werden diese prototypisch umgesetzt.
Vom Check-In am Flughafen über den Ticketkauf bis hin zur nächtlichen Tankfüllung: Automaten verheißen Zeitersparnis und sind oft Retter in der Not. Die Anforderungen und Erwartungen an die Benutzerschnittstelle zwischen Mensch und Maschine sind mit Fortschreiten der technischen Entwicklung sehr hoch, negative Erfahrungen haben entsprechend verheerende Auswirkungen auf die Unternehmens- und Markenwahrnehmung.
Die Wirkung von Licht und Farbe hat weitreichenden Einfluss auf unser Befinden. Licht bietet daher als »Werkstoff« vielfältige Einsatzpotenziale in den unterschiedlichsten Anwendungs- bereichen. Neben dem bereits geläufigen therapeutischen Einsatz sind die Effekte einer gezielten, intelligenten Beleuchtung am Arbeitsplatz – sei es im Büro oder im Labor – noch weitgehend unbekannt. Aber gerade hier liegen die größten Chancen für Unternehmen, Erfolge zu erzielen.
Mit dem »LightFusionLab« hat das Fraunhofer IAO ein Entwicklungs- und Testlabor eingerichtet, in dem die Lichtexperten neue Beleuchtungs- und Displaysysteme prototypisch umsetzen und evaluieren. Bei der Eröffnung des Labors am Dienstag, 16. März 2010, stehen innovative Lichtlösungen für Beleuchtungstechnik und Displays im Mittelpunkt.
Mit der Methode des Wertstrom-Engineering hat das Fraunhofer IAO ein Verfahren entwickelt, mit dem Unternehmen ihr Produktionssystem effizient und zugleich individuell gestalten können. Das Vorgehen hilft dabei, alle Produktionsprozesse – vom Auftragseingang bis zur Auslieferung – zu optimieren und zu verketten. So verbessert sich nicht nur die Ablauforganisation, sondern auch die Liefertreue zum Kunden.
Die Methode basiert zum einen auf ausgereiften Planungshilfen, zum anderen garantieren systematische Schritte, dass es zu einer schnellen und zuverlässigen Umsetzung kommt und Mitarbeiter aus allen Ebenen des Unternehmens eingebunden werden. Dieses Vorgehen steigert die Akzeptanz und Motivation beim Wertstrom-Engineering.
In wirtschaftlich unsicheren Zeiten nehmen Controller und Prozessoptimierer alle Kosten genau unter die Lupe und oft sind es die Reisekosten, die am meisten Einsparpotenziale versprechen.
Doch wie kann man Aufwände für Konferenzen, Projektabstimmungen oder Teambesprechungen einsparen, ohne dabei einen Qualitätsverlust in der Zusammenarbeit zu riskieren?
Intelligente eCollaboration-Lösungen ermöglichen Kommunikation und Koordination über Distanz, bieten Zugriff auf gemeinsame Wissensbestände und vernetzen sowohl Personen innerhalb eines Unternehmens als auch über Ünternehmensgrenzen hinweg.
Eine empirische Studie zu organisatorischen und motivationalen Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Social Software in Unternehmen
In wirtschaftlicher Hinsicht ist das Management von Wissen entscheidend für die Zukunft von Unternehmen. Sie müssen das Wissen ihrer Mitarbeiter, Kunden
und Leistungspartner nutzen und miteinander verknüpfen, um Innovationen
zu schaffen.
Verbindet man diese Anforderungen an das Wissensmanagement mit den zentralen
Entwicklungstrends des »Web 2.0« bzw. des »Social Internet« so kann
man in diesem Zusammenhang vom »Wissensmanagement 2.0« sprechen.
Gemeint ist damit, dass Mitarbeiter selbst aktiv werden. Sie stellen ihr Wissen
zur Verfügung und entwickeln sich von Konsumenten zu Produzenten von Wissen.
Angebot und Nachfrage von Wissenseinheiten regulieren sich nach Marktprinzipien
statt anhand zentral vorgegebener Themenlinien.
Energieeffizienz wird für die Automobilindustrie immer mehr zum alles beherrschenden Thema. Als erste Basis für die Erarbeitung von Strategien auf dem Weg zur Elektromobilität hat das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) und dem Fraunhofer IAO die Strukturstudie »BWe mobil« veröffentlicht. Wirtschaftsminister Ernst Pfister hob dabei hervor: »Von besonderer Bedeutung für mich ist die Einbindung der vielen kleinen und mittleren Zulieferunternehmen im Land auf diesem Weg. […] Wir müssen mit der klugen Förderung von alternativen Antriebssystemen heute schon die Arbeitsplätze von morgen sichern«. Die Initiatoren der Studie fassen die wichtigsten Ergebnisse zusammen.
Sich für den Umwelt- und Klimaschutz zu engagieren, steht bei vielen deutschen Unternehmen hoch im Kurs. Eine Möglichkeit, ökologische Verantwortung zu übernehmen, bietet die »Klimaneutralstellung«. Dabei berechnet und erfasst ein Unternehmen alle CO2-Emissionen, die es verursacht, und reduziert diese durch Maßnahmen zur Energieeinsparung und -effizienzsteigerung. Die verbleibenden Emissionen werden durch co2-Kompensationszertifikate neutralisiert.
Um Gründe, Details und Zukunftstrends dieses Engagements aufzuzeigen, hat das Fraunhofer IAO eine Umfrage unter klimaneutral arbeitenden Unternehmen gestartet. Die Ergebnisse sind ab sofort in der Studie »Klimaneutrale Unternehmen in Deutschland« aufgearbeitet.
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